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Die Geschichte der SMS Cormoran II

Tamuning, Guam - Am Freitag, den 7. April 2017, feiert das Guam Visitors Bureau (GVB) den 100. Jahrestag der Versenkung der SMS Cormoran II.

Tamuning, Guam - Am Freitag, den 7. April 2017, feiert das Guam Visitors Bureau (GVB) den 100. Jahrestag der Versenkung der SMS Cormoran II. Das Schiff fuhr am 14. Dezember 1914 in Guams Apra-Hafen ein. Sie hatte keine Kohle mehr, weil sie von japanischen Kriegsschiffen im gesamten Pazifik verfolgt wurde. Obwohl die USA zu diesem Zeitpunkt nicht in den Zweiten Weltkrieg verwickelt waren, würde der Marinegouverneur das Schiff nicht betanken. Die Cormoranerin und ihre Besatzung blieben zweieinhalb Jahre in Guam, bis die Vereinigten Staaten am 6. April 1917 offiziell in den Ersten Weltkrieg eintraten.

Die SMS Cormoran hat sowohl für Guam als auch für die USA einen besonderen Platz in der Geschichte, was für ein deutsches Schiff ungewöhnlich erscheinen mag. Die Cormoran wurde 1909 in Elbing als Teil der russischen Handelsflotte als kombinierter Passagier-, Fracht- und Postbote gebaut, der ursprünglich als SS Ryazan (auch Rjasan geschrieben) Russlands bezeichnet wurde.



Mit dem Aufkommen des Ersten Weltkriegs wurden Russland und Deutschland zu Feinden. Am 4. August 1914 wurde die SS Rjasan von der SMS Emden von Deutschland gefangen genommen. Das Schiff wurde nach Tsingtao in der deutschen Kolonie Kiautschou in Qingdao, China, gebracht. Dort wurde sie in einen bewaffneten Händler-Angreifer verwandelt, indem sie die Waffen von einem beschädigten Schiff nahm, das nicht mehr segeln konnte. Ausgestattet mit ihren neuen Funktionen erhielt die Rjasanin auch einen neuen Namen. Sie wurde umgetauft und erhielt den Namen des Schiffes, mit dessen Teilen sie ausgestattet war. Sie war jetzt die SMS Cormoran II.

Am 10. August 1914 verließ die SMS Cormoran II Tsingtao und begann ihre Reise durch den Südpazifik. Sie wurde sofort von japanischen Kriegsschiffen angegriffen, die sie unerbittlich durch den Pazifik jagten, bis die Kormoraner am 14. Dezember schließlich in den Hafen von Apra einfuhren, fast aus Kohle und nirgendwo anders.

Obwohl die Vereinigten Staaten zu dieser Zeit nicht am Ersten Weltkrieg teilnahmen, waren die Beziehungen zu Deutschland angespannt. Die Insel hatte auch begrenzte Mengen an Kohle in ihren Lagern. Infolgedessen würde der US-Marinegouverneur William J. Maxwell den Kormoran nur eine sehr begrenzte Menge Kohle zur Verfügung stellen, die nicht ausreicht, um einen sicheren Hafen zu erreichen. Trotz seiner Weigerung, ihr genug Kohle zur Verfügung zu stellen, um ein anderes Ziel zu erreichen, bestand Maxwell darauf, dass die Kormoraner entweder gehen oder inhaftiert werden.

Die Cormoraner konnten nicht abreisen und blieben im Hafen von Apra. Die Besatzung musste an Bord bleiben. Die Pattsituation zwischen Gouverneur Maxwell und dem Kapitän der Kormoraner, K. Adalbert Zuckschwerdt, dauerte zwei Jahre, bis Maxwell krank wurde und ersetzt wurde. Der neue Interimsgouverneur, William P. Cronan, war der Ansicht, dass die Besatzung des Cormoran freundlicher behandelt werden sollte, und erlaubte ihnen, das Schiff zu verlassen, obwohl er das Schiff auch nicht betanken würde.

Die neue freundschaftliche Beziehung dauerte sechs Monate, und die kormoranische Besatzung kam und ging frei. Die Männer des Schiffes erreichten unter den einheimischen Chamorro einen geringen Prominentenstatus. Die Freundschaftsbindungen blieben bis zum 6. April 1917, dem Tag, an dem die Vereinigten Staaten offiziell in den Ersten Weltkrieg eintraten, gut und stark.

Jetzt im Krieg mit Deutschland befahl der Gouverneur der Marine (Roy Smith) von Guam dem Kapitän des Kormorans, sein Schiff abzugeben. Anstatt dies zu tun, beschloss Zuckschwerdt, die Cormoran zu versenken und sie auf den Grund des Hafens zu schicken. Er hatte seine Besatzung angewiesen, von Bord zu gehen, aber leider waren noch sieben Seeleute an Bord, als sie sank. Alle sieben kamen ums Leben, obwohl nur sechs Leichen jemals geborgen wurden. Trotz des Krieges war die freundschaftliche Beziehung zwischen den Menschen in Guam und der Besatzung ausgeschlossen, so dass die Seeleute auf dem US-Marinefriedhof von Agana eine vollständige militärische Beerdigung erhielten. Ihre Gräber sind noch gut markiert und umgeben ein Denkmal für die SMS Cormoran. Die Besatzung wurde als Kriegsgefangene in die USA geschickt, kehrte aber nach Kriegsende in ihre Heimat Deutschland zurück.



Die SMS Cormoran liegt in ihrem Grab auf 110 Fuß. Am Ende des Ersten Weltkriegs führte die US-Marine eine Bergungsoperation an dem Schiff durch und konnte ihre Glocke bergen. Die Glocke des Kormorans war im US Naval Academy Museum in Annapolis, Maryland, ausgestellt, wurde aber leider gestohlen. Taucher haben im Laufe der Jahre viele weitere Artefakte aus dem Kormoran geborgen. Viele wurden dem National Park Service in Piti, Guam, gespendet.