Bei einem Passagierflugzeugabsturz im Südsudan sind heute 18 Menschen ums Leben gekommen.
Das Flugzeug mit 21 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord stürzte kurz nach dem Abheben vom Unity-Ölfeld im Südsudan ab. Dabei kamen 18 Menschen ums Leben, drei Menschen schwebten in „kritischem Zustand“.
Lokalen Berichten zufolge waren sowohl der Pilot als auch der Copilot unter den Absturzopfern.
Gatwech Bipal Both, der Informationsminister des Bundesstaates Unity, sagte, dass das Flugzeug in der Region an einem Routineeinsatz beteiligt war. Der Flug wurde von der Greater Pioneer Operating Company (GPOC) gechartert und von Light Air Services Luftfahrtunternehmen.
„Das Flugzeug stürzte 500 Meter vom Flughafen entfernt mit 21 Menschen an Bord ab. Derzeit gibt es nur einen Überlebenden“, fügte der Minister hinzu.
Nach Angaben des Ministers war das Flugzeug auf dem Weg in die Hauptstadt Juba.
In den letzten Jahren kam es im Südsudan zu zahlreichen Flugzeugunglücken. Bei einem Absturz im September 2018 starben mindestens 19 Menschen an Bord eines Kleinflugzeugs auf dem Weg von der Hauptstadt Juba nach Yirol.
Im Jahr 2015 stürzte ein mit Passagieren beladenes Frachtflugzeug russischer Bauart kurz nach dem Start in Juba auf tragische Weise ab, was zahlreiche Todesopfer forderte.
Laut Aussagen örtlicher Behörden wird das heutige Unglück derzeit untersucht; eine konkrete Absturzursache wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.




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