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Gut geschützt von der riesigen kroatischen Polizei: Eine europäische Erfahrung

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Geschrieben von Jürgen T Steinmetz
Peter Tarlow ist ein Experte für Reise- und Tourismus-Sicherheit und hat diesen Bericht aus Europa gesendet.

Gestern habe ich Kroatien verlassen und bin nach Bosnien-Herzegowina eingereist. In einem Kilometer bin ich Hunderte von Kulturmeilen gereist. Kroatien ist westeuropäisch, Bosnien, obwohl nebenan eine andere Welt liegt. Eines unserer Ziele war die „berüchtigte“ Brücke in Mostar, wo viele Kämpfe zwischen Kroaten und Muslimen stattfanden.

Der Ort ist eine großartige Erinnerung daran, wie wenig Westler verstehen, dass der Begriff „Nationalstaat“ nichts mit diesem Teil der Welt zu tun hat, in dem Nationen und „Staaten“ (états) weiterhin zwei sehr getrennte Konzepte sind. In der Tat kann man vor Ort verstehen, warum Sprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch die Klarheit des Denkens beeinträchtigen; Ihre terminologischen Taxonomien spiegeln einfach nicht viel von der Realität der Welt wider.
Lesen Sie das Buch Esther erneut, um ein genaueres und besseres Verständnis der politischen Realitäten in diesem Teil der Welt zu erhalten. Das biblische Buch hilft den heutigen Westlern, nicht nur das richtige politische Lexikon zu verstehen, sondern auch, wie wahr die Aussage in diesem Teil der Welt ist, dass „diejenigen, die die Geschichte nicht vergessen, oft dazu verurteilt sind, sie noch einmal zu erleben!“
Mostar-Brücke: Eine Brücke zum Krieg
Bosnien ist ein künstlicher „Staat“, der sich aus vielen Nationen zusammensetzt, von denen jede um ihre Identität kämpft und in denen der Begriff „Religion“ im westlichen Sinne völlig bedeutungslos ist. Wieder einmal verwirren westliche Sprachen die Terminologie, anstatt sie zu klären, was zu einer Vielzahl von Missverständnissen und politischen Maßnahmen führt, die zu Tragödien und zum Tod führen.
Zum Beispiel ist die Rolle Großbritanniens und Frankreichs in den Balkankriegen der 1990er Jahre entweder ein Beispiel für gütige politische Ignoranz oder politischen Verrat, gemischt mit einer hohen Dosis machiavellistischer Politik. Die politischen Urteile mögen einzelnen Historikern gehören, aber die Ergebnisse waren tragisch für diejenigen, die hier leben und täglich mit dieser fehlgeleiteten Politik leben.
Ironischerweise versteht man umso weniger, je mehr man die westlichen Medien und ihre sogenannten intellektuellen Experten liest. Das Ergebnis ist eine politische Fehldiagnose, die häufig zu tragischen Konsequenzen führt.
Stadt Mostar, muslimisches Viertel
Meine Freunde von Polizisten und ich kamen an einem kalten, nebligen und regnerischen Tag nach Bosnien. Das Wetter ergänzte die Geschichte des Gebietsschemas und erzeugte ein Gefühl mysteriöser Angst, dessen Wolken eine Fassade aus geschichteten Wahrheiten zu schaffen schienen. So wie die Geschichte einer Straße oder sogar eines Gebäudes oft von der des Nachbarn getrennt oder getrennt ist, so schienen auch der Nebel und die Momente der Sonne die Kakophonie der Kulturen zu symbolisieren, die über politische Grenzen hinweg bluten.
Hier berühren osmanische Kulturen des 19. Jahrhunderts katholische Kulturen auf eine Weise, die Westler selten verstehen.
In diesem Teil der Welt gibt es ein Restaurant, das Videos eines fast drei Jahrzehnte alten Krieges abspielt, als ob sie sich gestern widerspiegeln, und diese Szenen mit westlicher Popmusik mischt. Die Botschaft ist einfach jenseits des Verständnisses eines durchschnittlichen „informierten“ gut ausgebildeten Westlers.
Nach einem Tag politischer und historischer Intrigen kehrte ich nach Kroatien zurück, einem Land, in dem der östliche Teil des alten und westlich orientierten österreichisch-ungarischen Reiches das Popurrí der Nationalitäten und Völker berührt, aus denen das Osmanische Reich besteht. Als ich in Westeuropa Split ankam, einem Ort, an dem ich mich wie zu Hause fühle, hatte ich nicht nur Pizza zum Abendessen, sondern wurde auch mit meinem Gepäck wiedervereinigt. Es war das Ende eines perfekten Tages, um in die komplexe Denkweise einer Welt einzutreten, die sich sehr von meiner unterscheidet.
Liebe Grüße an alle
Gut geschützt von der riesigen kroatischen Polizei
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Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.