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Massive Mohnkunstinstallation ein Muss in München zum Gedenktag

München
München

Dieser Sonntag markiert den 100. Jahrestag des Waffenstillstands vom 11. November 1918, der das Ende des Ersten Weltkriegs markiert.

Anlässlich dieses hundertjährigen Bestehens findet in München eine Kunstinstallation „Nie wieder“ mit 3,500 Mohnblumen statt, eine Premiere dieser Art in Deutschland.

Ist das eine "Kopiermohnblume"?

Nein, sagte der Künstler Dr. Walter Kuhn, ein pensionierter Geograph und Stadtplaner in München. Er sagte, er habe sich vor etwa 10 Jahren in Flandern (Belgien) in Compiegne inspirieren lassen. Aber es hat fast drei Jahre gedauert, um die Stadt München davon zu überzeugen. Er hätte fast aufgegeben, sagte er, als er vor 3 Monaten endlich das Finale in Ordnung gebracht hatte.

Das ließ wenig Zeit, um sich für das Projekt „Never Again“ für ein Programm zu organisieren, das drei Wochen dauern würde.

Während des Sommers stellten 2 Migranten aus Afghanistan zusammen mit Helfern das dünne rote Material mit einem großen schwarzen Samtmittelstück zusammen, um 3,500 Mohnblumen zu bilden, die jeweils die Größe eines Regenschirms hatten. Sie sind tief im Boden verankert und zusammen mit Holz in den Rasen eingeklemmt, um stürmischem Wetter und dem „Pflücken“ der Blumen standzuhalten.

Mohnkünstler Walter Kuhn - Foto © E. Lang

Obwohl der Gedenktag am 11. November 2018 ist, erinnern sich die meisten von uns nicht daran, so dass der Tag Geschichten braucht, um ihn am Leben zu erhalten. Dies geschieht nicht einfach durch Politiker, die einen Kranz niederlegen, auf den ein offizielles Fotoshooting folgt.

Die Mohnblumen waren die ersten Blumen, die auf den Massengräbern gefallener Soldaten auftauchten - bedeutender, weil im Ersten Weltkrieg über 17 Millionen Menschen ihr Leben verloren haben.

Simon Kendall, britischer Konsul in München, sagte, die Mohnblume sei bereits seit den frühen 1920er Jahren ein Symbol für die meisten Commonwealth-Länder. Alles begann mit einem Kriegsgedicht, das die Mohnblumen „In Flanders Fields“ beschreibt, das vom kanadischen Arzt John McCrae geschrieben und 1915 in der britischen Zeitschrift „Punch“ veröffentlicht wurde.

Eine riesige Mohninstallation von über 900,000 Mohnblumen im Tower in London im Jahr 2014 war unvergesslich und zog mehr als 4 Millionen Besucher an, darunter Queen Elizabeth.

Sie wurde am 11. November 11 um 1918 Uhr Pariser Zeit als Waffenstillstand von Compiègne bezeichnet und war ein Sieg für die Alliierten und eine völlige Niederlage für Deutschland, wenn auch keine formelle Kapitulation. Obwohl der Waffenstillstand die Kämpfe beendete, musste er dreimal verlängert werden, bis der am 3. Juni 28 unterzeichnete Vertrag von Versailles am 1919. Januar 10 in Kraft trat.

Noch heute kämpft die Stadt München mit ihrer Vergangenheit. Nach dem Ersten Weltkrieg hat sich der Königsplatz in den letzten Jahrzehnten massiv verändert. Der Königsplatz wurde für große Militärparaden genutzt und ist der Ort, an dem am 10. Mai 1933 das Verbrennen von NS-Büchern stattfand. Das Verbrennen von Büchern war eine Kampagne des Deutschen Studentenwerks, um Bücher in Nazideutschland und Österreich feierlich zu verbrennen.

Foto © E. Lang

Während der gesamten Zeit des Dritten Reiches blieb München die geistige Hauptstadt der Nazibewegung mit Hauptgebäuden, Museen für die von Adolf Hitler genehmigten Formen von Kunstwerken und Schreinen des versuchten Nazi-Putsches im November 1923. Auch als Putsch in der Bierhalle bekannt Dies war ein gescheiterter Staatsstreich des NSDAP-Führers Adolf Hitler, der am 8. und 9. November 1923 in München die Macht übernahm.

Diese Orte wurden als Schauplatz verschwenderischer jährlicher Gedenkzeremonien und Vereidigungszeremonien für neue SS-Mitglieder genutzt. Das Schutzstaffel, allgemein bekannt als SS, war eine wichtige paramilitärische Organisation unter Adolf Hitler und der NSDAP in Nazideutschland und später im gesamten von Deutschland besetzten Europa während des Zweiten Weltkriegs.

Das Pantheon war eine Art Ehrentempel für „Helden“, die von Hitler erbaut und 1947 von den Amerikanern zerstört wurden. Das nahe gelegene „Führerhaus“ wurde 1947-1957 zum Amerika Haus, bevor es zu einer Universität für angewandte Wissenschaften für Kultur und Musik umgebaut wurde, die bis heute besteht.

Ein europäisches Requiemkonzert zu Ehren des Endes des Ersten Weltkriegs markiert die Eröffnung der Kunstinstallation „Never Again“, die am 11. November 11 um 2018 Uhr morgens eröffnet wird. Ein sorgfältig untersuchtes Erinnerungsprogramm umfasst verschiedene Benefizkonzerte. Messe für den Friedensaustausch mit Kriegsopfern und Gespräche wie „Meine Familie nach dem Ersten Weltkrieg“, die die Kunstinstallation abrunden werden.

Heute in London legte Prinz Harry drei Tage vor dem 3. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs das erste Gedenkkreuz an der Gedenkstätte.

Das Feld der Erinnerung wird jedes Jahr am Donnerstag vor dem Sonntag der Erinnerung geöffnet. Es findet seit 1928 auf dem Gelände der Westminster Abbey statt und wird von der Poppy Factory organisiert.