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Tödlicher Terroranschlag auf die katholische Kathedrale während der Masseneinstellung von Tourismusplänen

Jolo
Jolo
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Jolo Island auf den Philippinen bedeutet eine Mischung aus Muslimen und Christen, die versuchen, zusammen zu leben. Die Region hatte vor 6 Jahren große Pläne, ein Touristenort vom Typ Boracay auf den Philippinen zu werden, entwickelte sich jedoch in der Besucherbranche nie besonders. Touristen würden bunte Moscheen in der Stadt finden. Tausug oder die Einheimischen sind sehr freundlich und gastfreundlich für Besucher.

Heute jedoch haben Terroristen die Kathedrale der Stadt während eines katholischen Massenmordes in die Luft gesprengt und dabei mindestens 27 verletzt. Es gab zwei Bomben. Die erste Bombe ging in oder in der Nähe der Jolo-Kathedrale in der Provinzhauptstadt los, gefolgt von einer zweiten Explosion außerhalb des Geländes, als die Regierungstruppen auf den Angriff reagierten, sagten Sicherheitsbeamte. Die Explosionen sprengten den Eingang zur Kathedrale weg und rissen durch die Haupthalle, zerrissen die Kirchenbänke und stürzten andere Türen um.

Jolo Island ist die größte Insel im Sulu-Archipel im Südwesten der Philippinen. Mit herrlichen weißen Sandstränden könnte es bald zu einem Inselresort werden, das Boracay im Zentrum der Philippinen oder sogar Phuket in Thailand ähnelt, als Teil eines neuen Tourismusplans, der philippinische und ausländische Besucher anlocken wird.

Heute jedoch zeigten Fotos Trümmer und Leichen, die auf einer belebten Straße vor der Kathedrale Unserer Lieben Frau vom Karmel lagen, die in der Vergangenheit von Bomben getroffen wurde. Truppen in gepanzerten Trägern versiegelten die Hauptstraße zur Kirche, während Fahrzeuge die Toten und Verwundeten ins Krankenhaus transportierten. Einige Opfer wurden auf dem Luftweg in die nahe gelegene Stadt Zamboanga evakuiert.

Neben weißen Sandstränden ist Jolo Island auch reich an natürlichen Ressourcen und Unterwasserökosystemen. Es ist berühmt für seine Tiefseekrabben namens „CurachaUnd exotische Früchte wie Durian und Mangostanbeeren. Es hat eine riesige Produktion von hochwertigen Abaca-Seilen oder „Arabica“, Robusta-Kaffeebohnen, Kopra und Carrageen.

 

 

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Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.