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Portugal, Schweden und Kanada sind die LGBT-freundlichsten Reiseländer

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Geschrieben von Chefredakteur

Dank rechtlicher Verbesserungen für trans- und intersexuelle Personen sowie Initiativen zur Bekämpfung von Hassverbrechen gelang es Portugal erstmals, vom 27. Platz an die Spitze des SPARTACUS Gay Travel Index zu springen und teilt nun den 1. Platz mit Schweden und Kanada .

Der SPARTACUS Gay Travel Index wird jährlich aktualisiert, um Reisende über die Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen (LGBT) in 197 Ländern und Regionen zu informieren.

Einer der aufstrebenden Stars in diesem Jahr ist Indien, das dank der Entkriminalisierung der Homosexualität und eines verbesserten sozialen Klimas im Reiseindex von 104 auf 57 gestiegen ist. 2018 wurde die Kriminalisierung homosexueller Handlungen auch in Trinidad und Tobago sowie in Angola abgeschafft.

Mit der rechtlichen Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe konnten sich Österreich und Malta auch einen Platz an der Spitze des SPARTACUS Gay Travel Index 2019 sichern.

Die Situation für LGBT-Reisende in Brasilien, Deutschland und den USA hat sich jedoch verschlechtert. Sowohl in Brasilien als auch in den USA haben die rechtskonservativen Regierungen Initiativen eingeleitet, um die in der Vergangenheit erreichten LGBT-Rechte zu widerrufen. Diese Maßnahmen haben zu einer Zunahme homophober und transphober Gewalt geführt. Auch in Deutschland hat die Gewalt gegen LGBT-Menschen zugenommen. Die unzureichende moderne Gesetzgebung zum Schutz von Transgender- und Intersexuellen sowie das Fehlen eines Aktionsplans gegen homophobe Gewalt haben dazu geführt, dass Deutschland vom 3. auf den 23. Platz gefallen ist.

Länder wie Thailand, Taiwan, Japan und die Schweiz stehen unter besonderer Beobachtung. Die Situation wird sich voraussichtlich 2019 aufgrund der Diskussionen über die Einführung von Rechtsvorschriften zur Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe verbessern. Thailand ist dank einer Kampagne gegen Homophobie und der Einführung von Gesetzen zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften bereits um 20 Plätze auf Rang 47 vorgerückt. Die bereits angekündigte Einführung gleichgeschlechtlicher Ehegesetze könnte Thailand zum LGBT-freundlichsten Reiseziel in Asien machen.

In Lateinamerika hat die Entscheidung der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (IACHR / CIDH), fast alle lateinamerikanischen Länder zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen zu verpflichten, für Aufsehen gesorgt. Bisher ist eine gleichgeschlechtliche Ehe nur in den Ländern Argentinien, Kolumbien, Brasilien, Uruguay und in einigen einzelnen Bundesstaaten Mexikos legal.

Zu den gefährlichsten Ländern für LGBT-Reisende im Jahr 2019 zählen erneut Saudi-Arabien, Iran, Somalia und die Tschetschenische Republik in Russland, in denen Homosexuelle weitgehend verfolgt und mit dem Tod bedroht werden.

Der SPARTACUS Gay Travel Index wird anhand von 14 Kriterien in drei Kategorien zusammengestellt. Die erste Kategorie sind Bürgerrechte. Unter anderem wird bewertet, ob Schwule und Lesben heiraten dürfen, ob es Antidiskriminierungsgesetze gibt oder ob für heterosexuelle und homosexuelle Paare das gleiche Einwilligungsalter gilt. Jede Diskriminierung wird in der zweiten Kategorie erfasst. Dazu gehören beispielsweise Reisebeschränkungen für HIV-positive Menschen und das Verbot von Stolzparaden oder anderen Demonstrationen. In der dritten Kategorie werden Bedrohungen für Personen durch Verfolgung, Haftstrafen oder Todesstrafe bewertet. Zu den bewerteten Quellen zählen die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“, die UN-Kampagne „Free & Equal“ sowie ganzjährige Informationen zu Menschenrechtsverletzungen gegen Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft.