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Das Bauhausland feiert den Internationalen Frauentag

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Geschrieben von Chefredakteur

Als kürzlich in London eine Ausstellung der Bauhaus-Künstlerin Anni Albers eröffnet wurde, gaben Kunstkritiker der Ausstellung fünf Sterne. Albers 'Textilien, Wandbehänge und „Bildwebereien“ waren eine Offenbarung. Sie war aber nicht die einzige Künstlerin im Bauhaus. Jetzt, da die Welt den 100. Geburtstag dieser revolutionären Designbewegung feiert, stehen die Beiträge ihrer Designerinnen im Rampenlicht.

Im Bauhausland (Thüringen und Sachsen-Anhalt) werden Frauen wie Albers, Gertrud Arndt und Marianne Brandt gefeiert. Und ein paar Stunden nördlich hat Berlin, ein weiterer Hotspot des Bauhauses, den Internationalen Frauentag (8. März) zum offiziellen Feiertag erklärt.

Anni Albers: Meisterin der Textilien

Als Walter Gropius 1919 die Bauhausschule in Weimar gründete, war jeder „ohne Rücksicht auf Alter oder Geschlecht“ willkommen. Tatsächlich haben sich mehr Frauen als Männer beworben! Anni Albers studierte Weberei und wurde eine brillante und einflussreiche Textildesignerin. Nach ihrer Flucht aus Deutschland lebte sie am Black Mountain College in Asheville, North Carolina, USA.

Gunta Stölzl: Designerin, Lehrerin und Produzentin

Albers hatte bei Gunta Stölzl studiert. Sie war Leiterin der Bauhaus-Webabteilung und eine von nur sechs Frauen an der 45-köpfigen Fakultät. Stölzl verwandelte ihre Studenten in eine vollwertige, professionelle Einheit für Industriedesign. Zum Beispiel entwarfen und webten sie die Decken für die Betten in Dessaus Studentenwohnheim. Die Stiftung Bauhaus Dessau verfügt über eine schöne Sammlung von Stölzl-Textilien.

Die „Bauhaus Girls“: Innovation in Kunst und Design

Eines der frühesten ikonischen Bauhaus-Designs ist die von Marianne Brandt entworfene Teekanne. Ihre Kreationen, von Kaffeesets bis zur Nachttischlampe „Kandem“, sahen nicht nur stilvoll aus, sondern verkauften sich auch gut. In den frühen 1930er Jahren machte der Fotograf Gertrud Arndt auffällige Selbstporträts. Oft setzte sie Masken, Schleier oder Hüte auf, um die wohl ersten „Selfies“ der Welt zu machen. Diese beiden Künstler werden zusammen mit der Keramikerin Margaret Heymann und der Grafikdesignerin / Weberin Margaretha Reichardt in der Ausstellung „Bauhaus Girls“ im Angermuseum in Erfurt (24. März bis 16. Juni) gefeiert. In der Nähe, im Margaretha-Reichardt-Haus, können Sie Webvorführungen auf den Handwebstühlen beobachten, die Reichardt selbst einmal benutzt hat.

Bauhausfrauen: Die Botschaft verbreiten

In Halle (Saale) hat die Designer-Weberin Benita Koch-Otte die Universität für Kunst und Design Burg Giebichenstein auf die Karte gesetzt. Die Burg ist bis heute eine der führenden Kunsthochschulen Deutschlands. Diese Pionierinnen beeinflussten nicht nur das akademische Denken, sondern auch die Mode. In Magdeburg zeigt das Friseurmuseum eine Sonderausstellung zum Thema „Bubikopf“, der kurzen „Bob“ -Frisur, die in den zwanziger Jahren so beliebt war (Eröffnung am 9. März).

Bauhaus-Kreativität: Die Designerinnen feiern

In diesem Jahr werden im Rahmen des 1923-jährigen Bestehens des Bauhauses zwei aufregende brandneue Museen eröffnet: das Bauhaus Museum Weimar (ab April) und das Bauhaus Museum Dessau (ab September). Zu sehen sind Beiträge noch herausragenderer „Bauhausfrauen“ mit Skulpturen von Ilse Fehling, Keramik von Marguerite Friedländer-Wildenhain sowie von Alma Siedhoff-Buscher entworfenen Kindermöbeln und Spielzeugen. Eines der beliebtesten Souvenirs im Geschenkeladen der Bauhaus Dessau Foundation ist das „Kleine Schiffbauspiel“, das Siedhoff-Buscher XNUMX kreierte!