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Die Europäische Union schickt Millionen nach Uganda und Südsudan, um gegen Ebola zu kämpfen, während der Tourismus sicher bleibt

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Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Kenia, Uganda, Südsudan und die Demokratische Republik sind in höchster Alarmbereitschaft und befassen sich mit einer sich entwickelnden Krise. Uganda ist ein positives Beispiel für die Verbreitung des tödlichen Ebola-Virus in ihrem Hoheitsgebiet und die Sicherheit der Touristen. In Kenia gibt es noch keine Fälle von Ebola. Die kenianische Regierung hat einen Zuschuss von 350 Mio. Sh (4 Mio. USD) gewährt Kenias Ebola Bereitschaft und Reaktion. Kenia ist unberührt von der Ebola Ausbruch derzeit, birgt jedoch aufgrund seiner strategischen Position als internationaler Luft- und Landverkehrsknotenpunkt ein potenzielles Ausbreitungsrisiko.

Der Tourismus in Uganda und Kenia bleibt sicher, aber die Interessengruppen der Branche und Regierungsbeamte sind besorgt über die PR-Auswirkungen dieser Nachrichten auf die globalen Medien sowie die Reise- und Tourismusbranche. Jeder, der aus dem Südsudan nach Uganda kommt, wird auf Ebola untersucht.

Die zweite kranke Person ist gerade in Uganda gestorben. Der ostafrikanische Landkreis hat öffentliche Versammlungen im westlichen Kasese-Distrikt verboten, da Beamte versuchen, das Virus einzudämmen, und große Anstrengungen unternehmen, um die Besucher auch in dieser Region zu schützen. Uganda hat in mehr als 4,700 Einrichtungen rund 150 Gesundheitspersonal mit einem experimentellen Medikament geimpft, das sie vor Ebola schützen soll.

Das zweite Opfer war ein Familienmitglied des verstorbenen 5-jährigen Jungen, der überquerte die Grenze zu Uganda mit dem Virus nach einer Beerdigung in der Demokratischen Republik Kongo. Das dritte Familienmitglied wird auf der Intensivstation behandelt.

Während der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo anhält, hat die EU weitere Notfinanzierungen in Höhe von 3.5 Mio. EUR angekündigt, davon 2.5 Mio. EUR für Uganda und 1 Mio. EUR für den Südsudan. Das Hilfspaket wird die schnelle Erkennung und Reaktion auf Ebola-Fälle stärken. Die heutige Finanzierung kommt zu den EU-Mitteln in Höhe von 17 Mio. EUR für die Reaktion auf Ebola seit 2018 in der Demokratischen Republik Kongo sowie zu Präventions- und Vorsorgemaßnahmen in Uganda, Südsudan, Ruanda und Burundi hinzu.

Christos StylianidesDer Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenbewältigung und EU-Ebola-Koordinator sagte: „Wir tun alles, was wir können um Leben zu retten und weitere Ebola-Fälle zu stoppen. Heute besteht unsere Hauptaufgabe nicht nur darin, der Demokratischen Republik Kongo zu helfen, sondern auch Nachbarländern wie UgandaHier helfen unsere Mittel bei der Überwachung, der Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften und der Stärkung der lokalen Kapazitäten dieser Länder, um rechtzeitig und effektiv Maßnahmen zu ergreifen. Wir sind entschlossen, unsere Hilfe fortzusetzen, um diesen Ausbruch so lange wie möglich zu beenden"

In Abstimmung mit anderen internationalen Gebern und im Einklang mit den regionalen strategischen Ebola-Reaktions- und Vorsorgeplänen der Weltgesundheitsorganisation tragen die EU-Mittel zu Maßnahmen bei, die hauptsächlich Folgendes umfassen:

  • die Stärkung der Krankheitsüberwachung auf Gemeindeebene, der Gesundheitseinrichtungen und der Einreisestellen (Grenzübergangsstellen);
  • die Ausbildung von Schnellreaktionsteams;
  • die Schulung von Mitarbeitern im Gesundheitswesen und an vorderster Front in Bezug auf Kontaktverfolgung, Maßnahmen zur Verhütung und Kontrolle von Infektionen, psychosoziale Unterstützung sowie sichere und würdige Bestattungen;
  • lokaler Kapazitätsaufbau durch Ausstattung mit medizinischen Behandlungseinrichtungen; und
  • Sensibilisierung der Gemeinschaft.

EU-Experten für humanitäre Gesundheit in der Demokratischen Republik Kongo, in Uganda und in der Region koordinieren und stehen täglich mit den Gesundheitsbehörden in diesen Ländern, der Weltgesundheitsorganisation und den operativen Partnern in Kontakt.

Die EU unterstützt seit Beginn des Ausbruchs im Jahr 2018 Länder an vorderster Front mit finanzieller Unterstützung, Experten und der Nutzung des ECHO-Flugdienstes zur Lieferung von Lieferungen und hat den EU-Katastrophenschutzmechanismus aktiviert.

Am 11. Juni 2019 bestätigte der Gesundheitsminister von Uganda, dass ein erster Patient im Distrikt Kasese im Südwesten des Landes positiv auf die Ebola-Virus-Krankheit (EVD) getestet wurde. Angesichts der hohen Bevölkerungsmobilität in der Region zwischen Ebola In den betroffenen Gebieten der Demokratischen Republik Kongo und der Nachbarländer wurde die Gefahr einer grenzüberschreitenden Übertragung des Ebola-Virus von der Weltgesundheitsorganisation immer als sehr hoch eingestuft.

Die Abteilung für humanitäre Hilfe der EU und das britische Ministerium für internationale Entwicklung führen derzeit eine Feldmission im Südwesten Ugandas durch, an der ein regionaler Gesundheitsexperte der Europäischen Kommission teilnimmt.

Die EU hat auch die Entwicklung von Ebola-Impfstoffen und die Erforschung von Ebola-Behandlungen und diagnostischen Tests finanziell unterstützt.

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Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.