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Umsatz und Gewinn sind nach wie vor stark von der Covid-19-Pandemie für FRAPORT betroffen

Die Fraport AG platziert erfolgreich einen Schuldschein
Die Fraport AG platziert erfolgreich einen Schuldschein
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

FRAPORT-Betriebskosten um rund ein Drittel reduziert - Konzern erzielt ausgeglichenes operatives Ergebnis (EBITDA) - Konzernergebnis (Reingewinn) deutlich negativ - Fraport-CEO Schulte: „Wir kommen vom Tiefpunkt wieder zusammen“

  1. In den ersten drei Monaten des Jahres 2021 war die finanzielle Leistung der Fraport-Gruppe weiterhin stark von der Covid-19-Pandemie betroffen.
  2. Da der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen und auf den Flughäfen des Konzerns weltweit immer noch rückläufig ist, ging der Konzernumsatz im Berichtszeitraum von Januar bis März gegenüber dem Vorjahr um mehr als 40 Prozent zurück.
  3. Fraport erzielte ein negatives Konzernergebnis (Nettogewinn) von minus 77.5 Mio. €.

Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, sagte: „Die Luftfahrtindustrie konnte im ersten Quartal 2021 noch keine spürbare Erholung verzeichnen. Dies war angesichts der globalen Pandemiesituation nicht unerwartet. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass wir jetzt wieder am Boden des Trogs auftauchen. Impfkampagnen in Deutschland und vielen anderen Ländern gewinnen an Dynamik. Darüber hinaus stehen jetzt eine Reihe von Covid-19-Testoptionen zur Verfügung. Die Menschen haben immer noch ein starkes Verlangen danach, zu reisen und die Welt zu erkunden. Wir gehen daher davon aus, dass die Passagierzahlen in den Sommermonaten spürbar zunehmen werden - zunächst zunächst auf europäischen Strecken, langfristig aber auch für interkontinentale Ziele. Gleichzeitig haben wir die Krise genutzt, um die Kosten erheblich zu senken und unser Unternehmen neu auszurichten, um schlanker und agiler für die Zukunft zu werden. “ 

Der Passagierverkehr nimmt spürbar ab 

In den ersten drei Monaten des Jahres 2021 sank der Passagierverkehr in der Heimatbasis des Frankfurter Flughafens gegenüber dem Vorjahr um 77.6 Prozent auf knapp 2.5 Millionen Reisende. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorpandemiejahres 2019 bedeutet dies einen noch stärkeren Rückgang von 83.2 Prozent. Im Gegensatz dazu stieg der Frachtumschlag der FRA im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 21.6 Prozent auf 565,497 Tonnen (plus 7.3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 1). Auf den weltweiten Flughäfen der Fraport-Gruppe ging der Verkehr im ersten Quartal ebenfalls insgesamt zurück. Auf einigen Flughäfen ging der Rückgang gegenüber dem Vorjahr zwischen 2019 und 50 Prozent zurück. Dank des starken Inlandsverkehrs schnitten nur zwei Gateways besser ab: der Flughafen Pulkovo in St. Petersburg in Russland (minus 90 Prozent) und der Flughafen Xi'an in China (plus 18.3 Prozent).

Ausgewogenes EBITDA erzielt - Konzernergebnis bleibt im negativen Bereich

Entsprechend der gesamten Verkehrsentwicklung ging der Konzernumsatz im ersten Quartal 41.8 um 2021 Prozent auf 385.0 Mio. € zurück. Bereinigt um die Einnahmen aus dem Bauwesen im Zusammenhang mit kapazitiven Investitionen in Fraport-Tochtergesellschaften weltweit (basierend auf IFRIC 12) ging der Konzernumsatz um 41.9 Prozent auf 344.7 Millionen Euro zurück. Eine im Berichtszeitraum zwischen Fraport und der Bundespolizei getroffene Einigung über die Vergütung von Luftsicherheitsdiensten, die Fraport in der Vergangenheit erbracht hatte, führte zu einem zusätzlichen Umsatz von 57.8 Mio. €, der sich in gleicher Weise positiv auf das EBITDA auswirkte.

In allen Konzernunternehmen in Frankfurt reduzierte Fraport die betrieblichen Aufwendungen um rund 28 Prozent - vor allem durch ein striktes Kostenmanagement, die Durchführung von Kurzarbeit (unter deutscher Aufsicht) Kurzarbeit Programm) und laufenden Personalabbau durch sozial verantwortliche Maßnahmen. Bei den weltweit vollständig konsolidierten Fraport-Konzernunternehmen konnten die Betriebskosten sogar um rund 35 Prozent gesenkt werden. Aufgrund dieser Kosteneinsparungsmaßnahmen und des einmaligen Effekts aus der Vereinbarung mit der Bundespolizei erzielte Fraport im ersten Quartal ein positives Konzern-EBITDA oder operatives Ergebnis von 40.2 Mio. € (minus 68.9 Prozent gegenüber dem Vorjahr) (Q1) von 2021. Ohne den einmaligen Effekt aus der Vereinbarung mit der Bundespolizei erzielte Fraport aufgrund der umgesetzten Kosteneinsparungsmaßnahmen immer noch ein nahezu ausgeglichenes Konzern-EBITDA. Das Konzern-EBIT ging deutlich von 12.3 Mio. € im ersten Quartal 1 auf minus 2020 Mio. € im ersten Quartal 70.2 zurück. Das Konzern-EBIT ging im Berichtszeitraum auf minus 1 Mio. € zurück (nach minus 2021 Mio. € im ersten Quartal 116.0). Das Konzernergebnis oder der Konzerngewinn verringerte sich spürbar von minus 47.6 Mio. € im ersten Quartal 1 auf minus 2020 Mio. € im ersten Quartal 35.7.

Das freiwillige Redundanzprogramm ist fast abgeschlossen

Fraport hat auf allen Ebenen verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie entgegenzuwirken, darunter ein umfassendes Kostensenkungsprogramm. Durch die Eliminierung von Kosten, die für den Betrieb nicht wesentlich sind, spart Fraport jährlich Kosten zwischen 100 und 150 Millionen Euro. Gleichzeitig hat Fraport eine Reihe von Investitionen, insbesondere in seiner Frankfurter Heimatbasis, verkleinert oder storniert und damit die damit verbundenen Investitionen mittel- und langfristig um rund 1 Milliarde Euro reduziert. 

Fraport hat auch begonnen, seine gesamte Geschäftsorganisation und -verwaltung anzupassen, um das Unternehmen schlanker und agiler zu machen. Das Unternehmen wird in der Lage sein, die Personalkosten in Frankfurt gegenüber 250 jährlich um bis zu 2019 Millionen Euro zu senken, indem rund 4,000 Arbeitsplätze auf sozial verantwortliche Weise abgebaut werden. Dieses Ziel wurde bereits fast erreicht. Zum 1. April 2021 reduzierte Fraport seine Mitarbeiter in Frankfurt (gegenüber dem 31. Dezember 2019) um rund 3,900 Mitarbeiter, die das Unternehmen aufgrund von Abfindungspaketen und anderen Maßnahmen verließen. oder durch regelmäßige Personalabwanderung.

Fraport wird weiterhin ein Kurzzeitarbeitsprogramm betreiben, um die Personalkosten vorübergehend zu senken. Im ersten Quartal 2021 arbeiteten rund 80 Prozent der Mitarbeiter der Muttergesellschaft der Fraport AG und anderer großer Konzernunternehmen in Frankfurt kurzfristig weiter. Dies bedeutet eine durchschnittliche Arbeitszeitverkürzung von etwa 50 Prozent, gemessen an den verfügbaren Stunden. 

Die Liquiditätsreserven von Fraport haben sich weiter erhöht 

Fraport hat im ersten Quartal 1.9 insgesamt rund 2021 Mrd. EUR an zusätzlichen Finanzmitteln aufgebracht. Zu den Finanzierungsmaßnahmen gehörte die Platzierung einer Unternehmensanleihe, die in zwei Tranchen mit einem Gesamtvolumen von 1.15 Mrd. EUR begeben wurde. Dank dieser Maßnahmen belaufen sich die liquiden Mittel und besicherten Kreditlinien von Fraport auf rund 4.4 Mrd. EUR (Stand 31. März 2021). Daher ist das Unternehmen gut positioniert, um die anhaltende Krise zu bewältigen und die notwendigen Investitionen für die Zukunft zu tätigen. 

Outlook

Nach Abschluss des ersten Quartals behält der Fraport-Vorstand seinen Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2021 bei. Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen wird voraussichtlich zwischen 20 und 25 Millionen liegen. Der Konzernumsatz wird voraussichtlich 2 rund 2021 Milliarden Euro erreichen. Das Unternehmen prognostiziert ein Konzern-EBITDA im Bereich von rund 300 bis 450 Millionen Euro. Das Konzern-EBIT wird voraussichtlich leicht negativ sein, während das Konzernergebnis (Nettogewinn) ebenfalls im negativen Bereich bleiben wird. Beide Leistungsindikatoren werden sich jedoch im Vergleich zu 2020 deutlich verbessern.