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Die Europäische Union schließt offiziell ihren Luftraum für belarussische Fluggesellschaften

Die Europäische Union schließt offiziell ihren Luftraum für belarussische Fluggesellschaften
Die Europäische Union schließt offiziell ihren Luftraum für belarussische Fluggesellschaften
Geschrieben von Harry Johnson

Der Europäische Rat hat heute beschlossen, die bestehenden restriktiven Maßnahmen angesichts der Lage in Belarus zu verstärken, indem belarussische Luftfahrtunternehmen jeglicher Art den Überflug des EU-Luftraums und den Zugang zu EU-Flughäfen verbieten.

  • Europäischer Rat kündigt pauschales Verbot belarussischer Fluggesellschaften an
  • EU-Mitglieder müssen Flugzeugen, die von belarussischen Fluggesellschaften betrieben werden, die Erlaubnis verweigern, in ihrem Hoheitsgebiet zu landen, zu starten oder zu überfliegen
  • EU-Verbot kommt nach Entführung von Ryanair-Flug

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben allen belarussischen Fluggesellschaften offiziell ein generelles Verbot des Zugangs zum EU-Luftraum verhängt. Das vollständige Verbot erfolgt nach der Verhaftung des im Exil lebenden Oppositionsaktivisten Roman Protasevich durch Handlanger des belarussischen Regimes nach einem Ryanair Flugzeuge, die ihn trugen, wurde entführt und am 23. Mai zur Landung in Minsk gezwungen.

Der Europäische Rat hat heute nach Konsultationen zwischen führenden EU-Diplomaten einen pauschalen Verbotsbeschluss angekündigt.

Europa Die Mitgliedsländer müssen „jeglichem Flugzeug, das von belarussischen Fluggesellschaften betrieben wird, die Erlaubnis zum Landen, Starten oder Überfliegen ihres Hoheitsgebiets verweigern“. 

Das Verbot betrifft auch Betreiber, die Sitze in Flugzeugen einer anderen Fluggesellschaft verkaufen, und tritt um Mitternacht (22:00 GMT) desselben Tages in Kraft.

Das gesamteuropäische Verbot kommt zwei Tage, nachdem die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) ihre „Empfehlung“, dass Fluggesellschaften aus dem Block Weißrussland meiden, zu einem ausgewachsenen Verbot aufgewertet hat. Die EASA hat eine „Sicherheitsrichtlinie“ herausgegeben, die besagt, dass keine EU-Fluggesellschaften außer im Notfall in den belarussischen Luftraum einreisen sollten.

Die Flugzeugentführung von Ryanair am 23. Mai hat anhaltende Schockwellen durch die internationale Luftverkehrsbranche ausgelöst. Das Flugzeug wurde auf dem Weg von Griechenland nach Litauen entführt und musste wegen einer gefälschten Bombendrohung in Minsk landen. Unnötig zu erwähnen, dass an Bord keine Bombe gefunden wurde, während Herkunft und Zeitpunkt der „Warnmeldung“ eindeutig auf die „Sonderoperation“ des belarussischen KGB hindeuten.

Unmittelbar nach der Notlandung auf dem Flughafen Minsk bestiegen belarussische Sicherheitskräfte das Flugzeug und nahmen Protasewitsch fest, der vom Lukaschenko-Regime und seiner Freundin, der russischen Staatsbürgerin Sofia Sapega, gesucht wurde.