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Lufthansa Group gibt Mittelfristziele bekannt, bereitet Kapitalerhöhung vor

Lufthansa Group gibt Mittelfristziele bekannt, bereitet Kapitalerhöhung vor
Lufthansa Group gibt Mittelfristziele bekannt, bereitet Kapitalerhöhung vor
Geschrieben von Harry Johnson

Strukturelle Transformation der gesamten Lufthansa Group, um signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen und die zukünftige Rentabilität und Cash-Generierung zu unterstützen.

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  • Die Buchungen bei den Fluggesellschaften der Gruppe sind deutlich gestiegen.
  • Besonders stark nachgefragt sind europäische Urlaubsziele rund um das Mittelmeer.
  • Die Lufthansa Group erwartet für das zweite Quartal 2021 einen positiven operativen Cashflow.

Da sich die Einführung von Impfprogrammen beschleunigt und Reisebeschränkungen weltweit schrittweise gelockert werden, haben die Buchungen bei den Fluggesellschaften der Gruppe deutlich zugenommen. Im Vergleich zum durchschnittlichen Wochenwert im März und April 2021 haben sich die Buchungen im Mai und Anfang Juni mehr als verdoppelt. Besonders stark nachgefragt werden europäische Urlaubsziele rund um das Mittelmeer sowie Freizeit-Langstrecken-Märkte, in denen nur eingeschränkte oder keine Reisebeschränkungen gelten. Unterstützt durch die Beschleunigung der Buchungen erwartet der Konzern für das zweite Quartal 2021 einen positiven operativen Cashflow. Die Passagierzahlen sollen im Juni rund 30 % des Vorkrisenniveaus erreichen, im Juli rund 45 % erreichen und55% etwa 40 % im August. Dieser positive Trend unterstützt die Prognose des Konzerns, ca. 2019 % des Kapazitätsniveaus von 2021 im Jahr XNUMX.

Strukturelle Transformation in der gesamten Gruppe, um signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen und die zukünftige Rentabilität und Cash-Generierung zu unterstützen

Seit Beginn der Krise ist die Lufthansa Group hat entscheidende Maßnahmen ergriffen, um die Liquidität zu stärken und den Strukturwandel des Konzerns zu beschleunigen. Zu den wichtigsten Restrukturierungsmassnahmen gehört die Anpassung der Kostenbasis und des Betriebsmodells des Konzerns an die laufenden Veränderungen in unserem Markt, um den Konzern so zu positionieren, dass er vom Wachstum im „New Normal“ profitieren kann.

Das Restrukturierungsprogramm des Konzerns zielt auf Bruttoeinsparungen von ca. 3.5 Mrd. EUR bis 2024 (im Vergleich zu 2019), von denen etwa die Hälfte bis Ende 2021 umgesetzt werden soll. Die Kosten werden bei den Fluggesellschaften des Konzerns voraussichtlich sinken (insbesondere Reduzierung von CASK im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich (ohne . Treibstoff) bis 2024 im Vergleich zu 2019), den Flugdiensten und in den Konzerngemeinkosten. Die Haupttreiber für diese Verbesserungen sind (i) Senkungen der Personalkosten, (ii) Betriebsvereinfachung und Gemeinkostenreduzierung und (iii) Flottenmodernisierung und Standardisierung.

Die Personalkosteneinsparungen werden voraussichtlich ca. 1.8 Milliarden Euro ab 2023, davon wurde bereits rund die Hälfte durch den Abbau von knapp 26,000 Beschäftigten seit Beginn der Krise erreicht. In Deutschland plant der Konzern, die Personalkosten durch eine Kombination aus Tarifverträgen, freiwilligen Austritten und Zwangsentlassungen zu senken, was kostenmäßig einem Personalabbau von bis zu 10,000 Stellen entspricht.

Zu den Maßnahmen zur Betriebsvereinfachung zählen die Schließung von SunExpress Deutschland, die Einstellung des Passagierflugbetriebs bei Germanwings sowie die Schließung mehrerer anderer Stützpunkte und Standorte. Zu den Verbesserungen der operativen Effizienz zählen die Generierung zusätzlicher Synergien aus der Harmonisierung der Flugzeugwartung und anderer betrieblicher Prozesse, der Digitalisierung und Cloud-Migration von Steuerungs- und Planungsfunktionen sowie einer ca. 50 % Reduzierung der betriebenen IT-Systeme für Flug- und Bodenbetrieb, was zu einer vereinfachten und schlankeren Organisation führt. Die Reduzierung der Gemeinkosten und sonstigen Kosten beinhaltet einen ca. Reduzierung der Bürofläche um 30 %, Neuverhandlung wichtiger Lieferantenverträge und Reduzierung externer Beratungs- und Marketingaufwendungen. Die laufende Modernisierung und Standardisierung der Flotte wird durch verbesserte Kraftstoffeffizienz sowie geringere Wartungs- und Schulungskosten weiter zur Senkung der Betriebskosten beitragen. Darüber hinaus wird dies zum Ziel der Gruppe beitragen, ihre Netto-Kohlenstoffemissionen in den nächsten zehn Jahren um 50 % zu reduzieren.

Während der Erholungsphase werden die Investitionsausgaben auf D&A-Ebene begrenzt, wobei die jährlichen Investitionsausgaben in den Jahren 2.5 und 2023 voraussichtlich 2024 Mrd. EUR betragen. Dies sind ca. 1.1 Mrd. EUR niedriger als im Jahr 2019 und werden die Generierung eines starken freien Cashflows unterstützen nach vorne.

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Über den Autor

Harry Johnson

Harry Johnson war der Zuweisungsredakteur für eTurboNews seit fast 20 Jahren.
Harry lebt in Honolulu, Hawaii und stammt ursprünglich aus Europa.
Er liebt es zu schreiben und hat als Auftragsredakteur für eTurboNews.