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Wie die norwegische Fluggesellschaft Widerøe den riesigen COVID-19-Sturm so gut übersteht

CEO der norwegischen Fluggesellschaft Widerøe

Der Chefredakteur von Commercial Aviation beim Aviation Week Network, Jens Flottau, traf sich mit dem CEO der norwegischen Regionalfluggesellschaft Widerøe, Stein Nilsen.

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  1. Widerøe ist in erster Linie eine inländische Fluggesellschaft, die eine Flotte von Dash 8 und Embraer 190E2 auf einem dichten Streckennetz hauptsächlich entlang der Westküste Norwegens betreibt.
  2. Während der frühen Phase der COVID-19-Pandemie war Widerøe für einige Zeit Europas verkehrsreichste Fluggesellschaft mit fast 200 Flügen pro Tag.
  3. Widerøe verbindet abgelegene Orte des Landes, manchmal mit sehr kurzen Sprüngen von nur wenigen Kilometern und manchmal unter extremen Winterbedingungen.

Aber das ist nicht die ganze Geschichte. Widerøe ist eine der aggressivsten Fluggesellschaften, um Umwelt und Umweltveränderungen voranzutreiben. Es erforscht den Einsatz von rein elektrischen Flugzeugen, wo es im Netzwerk möglich ist, da die norwegische Regierung will, dass Mitte des Jahrzehnts die ersten rein elektrischen Inlandsflüge abheben.

Lesen – oder hören – Sie, worüber Jens Flottau und Stein Nilsen auf der CAPA - Zentrum für Luftfahrt Programmveranstaltung hier. Zunächst werfen sie einen Blick auf die aktuelle COVID-19-Situation in der Luftfahrt.

Jens Flottau:

Teilen Sie uns mit, wie Widerøe während der Pandemie vorgegangen ist. Sie mussten wie viele andere kürzen, aber nicht so extrem wie viele Ihrer [unverständlich 00:03:14], oder?

Stein Nilsen:

Ja, das stimmt, aber für uns wie alle anderen in der Reisebranche waren es ab März 15 wirklich harte 2020 Monate dort. Aber wir haben ein ganz, ganz besonderes Netzwerk in Norwegen. Es ist eher wie ein öffentliches Verkehrssystem in einigen Gegenden der ländlichen Teile Norwegens, insbesondere. Natürlich wurde auch während der Pandemie viel Wert darauf gelegt, ein gutes Transportsystem aufrechtzuerhalten.

Tatsächlich haben wir in den letzten 70 Monaten etwa 80 bis 15 % der normalen Kapazität geflogen, die meisten Zeiträume. Wir waren in ganz, ganz besonderen Pandemiesituationen niedriger, aber rund 70 bis 80 % sind wir geflogen. Die Hälfte dieser 50 % ist das PSO-Streckennetz in Norwegen, und das ist ein sehr wichtiges Netz für die ländlichen Gebiete.

Wir wurden vom Verkehrsministerium gebeten, trotz geringer Kabinenfaktoren ein hohes Produktionsniveau in diesem Netzwerk aufrechtzuerhalten, um die lokalen Gemeinden dabei zu unterstützen, auch in einer ganz besonderen Situation ein gutes Transportangebot aufrechtzuerhalten. Natürlich freuen wir uns sehr über diese Unterstützung des Verkehrsministeriums und es gibt auch eine zusätzliche Entschädigung für uns und andere Betreiber im PSO-Netzwerk in Norwegen.

Wir haben eine kleine Fluggesellschaft, die schwedische Fluggesellschaft, namens Air Leap, und wir haben einen Lifttransport im nördlichen Teil Norwegens, der ebenfalls im PSO-Netz fliegt. Die Regierung in Norwegen hat also viele zusätzliche und außergewöhnliche Anstrengungen unternommen, um ein gutes Verkehrssystem während der Pandemie aufrechtzuerhalten.

Jens Flottau:

Sie sagen also, dass 70 bis 80 % Ihrer Kapazität in Widerøe noch vorhanden waren, aber können Sie sagen, wie viel Passagierzahlen gesunken sind?

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Über den Autor

Linda Hohnholz, eTN-Redakteurin

Linda Hohnholz schreibt und bearbeitet seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn Artikel. Sie hat diese angeborene Leidenschaft auf Orte wie die Hawaii Pacific University, die Chaminade University, das Hawaii Children's Discovery Center und jetzt TravelNewsGroup übertragen.