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Fraport erhält Pandemieentschädigung für Aufrechterhaltung des Flugbetriebs am Flughafen Frankfurt

Fraport erhält Pandemieentschädigung für Aufrechterhaltung des Flugbetriebs am Flughafen Frankfurt
Fraport erhält Pandemieentschädigung für Aufrechterhaltung des Flugbetriebs am Flughafen Frankfurt
Geschrieben von Harry Johnson

Deutsche und hessische Regierungen stellen 160 Millionen Euro für die Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft des Frankfurter Flughafens während der ersten Sperrung von Covid-19 bereit.

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  • Insgesamt erhält die Fraport AG rund 160 Millionen Euro Abfindung.
  • Die Kosten, die während des ersten Coronavirus-Lockdowns im Jahr 2020 angefallen sind, um die Betriebsbereitschaft der FRA aufrechtzuerhalten, werden kompensiert.
  • Die Ausgleichszahlung in voller Höhe wird sich positiv auf das Konzernbetriebsergebnis auswirken.

Fraport AG, der Eigentümer und Betreiber von Flughafen Frankfurt (FRA), erhält vom Bund und dem Land Hessen insgesamt rund 160 Millionen Euro als Ausgleich für die bisher nicht gedeckten Kosten, die angefallen sind, um die Betriebsbereitschaft der FRA während des ersten Coronavirus-Lockdowns im Jahr 2020 aufrechtzuerhalten.

Die Entscheidung wurde heute (2. Juli) von Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, und dem hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnungswesen, Tarek Al-Wazir, bei der Übergabe der entsprechenden amtlichen Urkunde an die Fraport AG kommuniziert von der deutschen Regierung.

Die Ausgleichszahlung in voller Höhe wird sich positiv auf das Konzernbetriebsergebnis (EBITDA) auswirken – und damit die Eigenkapitalausstattung der Fraport AG stärken. Im Februar dieses Jahres haben Bund und Länder die Rahmenvereinbarung zur Unterstützung der von der COVID-19-Pandemie schwer getroffenen deutschen Flughäfen, darunter auch den Flughafen Frankfurt, beschlossen.

Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, erklärte: „Wir befinden uns noch immer in der größten Krise der modernen Luftfahrt mit erheblichen Verlusten. Während des ersten Covid-19 Lockdowns haben wir den Frankfurter Flughafen durchgehend für Repatriierungsflüge und lebenswichtigen Frachtverkehr geöffnet, obwohl eine vorübergehende Schließung damals wirtschaftlich sinnvoller gewesen wäre. Diese Entschädigung, die wir von der deutschen und der hessischen Regierung erhalten, ist ein klares Zeichen der Unterstützung für die Aufrechterhaltung der Flughafeninfrastruktur in einer beispiellosen Krise. Die Zahlung trägt zudem maßgeblich zur weiteren Stabilisierung der Finanzlage der Fraport AG bei. Dafür spricht auch die spürbare Nachfragesteigerung, die wir derzeit in Frankfurt erleben. Wir blicken daher optimistisch in die Entwicklung unseres Geschäfts in den kommenden Monaten – auch wenn es noch einige Jahre dauern wird, bis wir wieder das Verkehrsniveau vor der Krise erreichen.“

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Über den Autor

Harry Johnson

Harry Johnson war der Zuweisungsredakteur für eTurboNews seit fast 20 Jahren. Er lebt in Honolulu, Hawaii und stammt ursprünglich aus Europa. Er schreibt und berichtet gerne über die Nachrichten.