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Gruselig? Air India A320 Flug von Delhi nach Kabul

Air India A320 startet in Kabul nach Delhi
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Air India-Flug 243 am Sonntag, durchgeführt mit einem Airbus 320, befand sich auf einem Linienflug von Delhi, Indien, in die afghanische Hauptstadt Kabul. Während dieser Star Alliance-Mitgliedsflug unterwegs und im Anflug war, wurde Kabul von Taliban-Kämpfern überholt.

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  • „Der Luftraum über Afghanistan wird für geschlossen erklärt, sodass dort keine Flugzeuge operieren können. Unser Linienflug nach Kabul kann auch nicht gehen“, sagte ein Sprecher von Air India.
  • Gestern startete der Air India Flug 243 um 8:50 Uhr indischer Zeit von Delhi nach Kabul, als er mit 40 afghanischen Passagieren auf einem Airbus A320 abflog.
  • Es ist ein 2 Stunden, 5 Minuten Flug ins benachbarte Afghanistan. Nach dem Überqueren der Grenze auf AI 243 am 15. August und dem voraussichtlichen Beginn des Anflugs wurde dem Air India-Flugzeug befohlen, weitere 16,000 Minuten auf 90 Fuß Höhe zu halten und zu kreisen, bevor es landen durfte.

Die Landung kann sich aufgrund schlechter Luftkommunikation im afghanischen Luftraum manchmal verzögern.

Als die Inder am Sonntag, den 15. August, den Unabhängigkeitstag feierten, waren die Taliban Chaos und Schrecken bei der Übernahme von Kabul zu schaffen, die Hauptstadt Afghanistans.

Die Bevölkerung von Kabul geriet in Panik, als bekannt wurde, dass die Taliban an diesem Tag die Stadt umzingelt hatten. Die afghanische Regierung floh aus dem Land, und die Stadt selbst war in Aufruhr.

Air India 243, das Star Alliance Flug von Air India, beförderte sechs Besatzungsmitglieder und 6 Passagiere von Delhi nach Kabul, ohne zu wissen, ob sie auch nach Erreichen des Luftraums von Kabul landen dürfen. Ohne ersichtlichen Grund wurde dem Flugzeug befohlen, den Himmel zu umkreisen.

In den nächsten 90 Minuten umkreiste Air India den Himmel in einer Höhe von 16,000 Fuß. Der Air India-Flug war mit zusätzlichem Kerosin abgeflogen. Der erfahrene Pilot wusste, dass es aufgrund der zeitweise schlechten Flugkommunikation im Luftraum von Kabul zu Verzögerungen bei der Landung kommen könnte.

Wie das Indien-Flugzeug flogen 2 weitere ausländische Flugzeuge ohne Landeerlaubnis. Neben der Eroberung der Stadt durch die Taliban ist der Betrieb eines Flugzeugs über Kabul eine kleine Herausforderung.

Der Flughafen Kabul sei oft "beschäftigt und langweilig", sagen Piloten. Zu dieser Jahreszeit ist das Fliegen in die Stadt eine zusätzliche Herausforderung: Der Wind ist stark und böig.

Das 160-sitzige Flugzeug wurde von Kapitän Aditya Chopra gesteuert.

Um 3 Uhr Ortszeit wurde schließlich die Landeerlaubnis erteilt.

Passagiere und Besatzung wussten jedoch nicht, dass sich die politische Lage in Kabul verschlechterte. Auch nach der Landung verließ keiner der Besatzungsmitglieder das in Kabul übliche Cockpit. Nach einer Wartezeit von etwa anderthalb Stunden bestieg der Air India-Flug 129 Passagiere und flog wieder nach Delhi.

Das Flugzeug beförderte indische Botschaftsmitarbeiter, afghanische Regierungsbeamte, mindestens zwei afghanische Abgeordnete und einen hochrangigen Berater des ehemaligen Präsidenten Ashraf Ghani.

Ein Passagier sagte, er könne Menschen am Flughafen von Kabul sehen, die verzweifelt versuchten, abzureisen.

Am Montag hatte Air India um 8 Uhr einen Linienflug von Delhi nach Kabul. Sie wurde zunächst auf 50 Uhr verschoben und anschließend nach der Schließung des Luftraums in Afghanistan ausgesetzt, nachdem eine NOTAM – Notice to Airmen, eine offizielle Mitteilung mit Informationen zum Flugbetrieb, herausgegeben wurde.

Einige Passagiere im Flugzeug erzählten, dass sie „die Spannung am Boden spüren“ konnten, aber es war nicht klar, worum es ging.

Soldaten säumten die Start- und Landebahnen. Auch in der Luft herrschte lautes Gebrüll: Militärtransportflugzeuge vom Typ C-17 Globemaster und Chinook-Hubschrauber flogen ein und aus.

Und sie sahen auf dem Rollfeld Zivilflugzeuge von Pakistan (PIA) und Qatar Airways parken.

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Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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