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Österreich klettert auf Eurofighter, um ungarisches Flugzeug mit einem Sturzflug abzufangen

Österreich klettert auf Eurofighter, um ungarischen Düsenflug abzufangen
Österreich klettert auf Eurofighter, um ungarischen Düsenflug abzufangen
Geschrieben von Harry S. Johnson

Nach Angaben des Sprechers des österreichischen Verteidigungsministeriums hat es in den letzten 20 Jahren keinen solchen Vorfall über Österreich gegeben. 

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  • Vorfall mit NATO-Flugzeug als massive Bedrohung der Flugsicherheit beschrieben.
  • Zwei österreichische Kampfjets eilten los, um ungarische Flugzeuge zu eskortieren.
  • Die Vorfälle lösen scharfen Tadel aus Wien aus.

Bei einem Vorfall, den das österreichische Bundesverteidigungsministerium als „massive Bedrohung der Luftsicherheit“ bezeichnete, mussten am Freitag zwei Eurofighter-Jets zusammengewürfelt werden, um ein ungarisches NATO-Flugzeug, das während eines Linienflugs über österreichischem Territorium einen unerwarteten Sturzflug unternahm, abzufangen und zu eskortieren .

Der Vorfall hat eine scharfe Rüge aus Wien ausgelöst. Das österreichische Verteidigungsministerium teilte mit, dass der Luftraum des Landes im Durchschnitt zwischen 30 und 50 Mal im Jahr verletzt wird. Dennoch sticht dieser Vorfall offenbar aus dem Urteil des österreichischen Militärs heraus, da der Sprecher des Ministeriums vage warnte, dass er wahrscheinlich „diplomatische Konsequenzen“ haben würde.

Nach Angaben des Sprechers des Verteidigungsministeriums, Oberst Michael Bauer, habe es „in den letzten 20 Jahren“ keinen solchen Vorfall über Österreich gegeben, und der ungarische Flugzeugkapitän habe sich „wie ein Geisterfahrer auf einer Autobahn“ verhalten.

Der unerwartete Abstieg ereignete sich während eines genehmigten Routinefluges über österreichischem Territorium mit einem ungarischen viermotorigen Militärtransportflugzeug C-17 mit NATO Identifizierung. 

Während das Flugzeug mit gültiger Überfluggenehmigung in den österreichischen Luftraum eingedrungen war, driftete es aus der vorgeschriebenen Höhe zwischen 10,000 und 11,000 Metern allmählich ab und überflog den Attersee östlich der Stadt Salzburg, seine Höhe betrug nur rund 1,000 Meter. 

Das Manöver alarmierte das österreichische Militär, das Kampfjets schickte, um die abtrünnigen Flugzeuge wegzuleiten.

Die Gründe für den plötzlichen Sturzflug sind noch unklar. Weder die NATO noch Ungarn haben sich bisher zu dem Vorfall geäußert.

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Über den Autor

Harry S. Johnson

Harry S. Johnson ist seit 20 Jahren in der Reisebranche tätig. Er begann seine Reisekarriere als Flugbegleiter bei Alitalia und arbeitet heute seit 8 Jahren als Redakteur für TravelNewsGroup. Harry ist ein begeisterter Weltenbummler.

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