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Wenn sich ein saudischer Kronprinz und ein spanischer Premierminister unterhalten, könnte dies ein wichtiges UNWTO-Geschäft sein

Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Saudi-Arabiens Rolle im Welttourismus und der Umzug des UNWTO-Hauptquartiers von Spanien nach Saudi-Arabien standen heute in einem Telefonat möglicherweise ganz oben auf der Tagesordnung. Der heutige Anruf zwischen dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und dem spanischen Premierminister Pedro Sánchez eröffnet Raum für Spekulationen über die Zukunft des Welttourismus.

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  • Wie in einem identischen Artikel von . berichtet Arabische Nachrichten und der Saudi Gazette Kronprinz Mohammed bin Salman aus Saudi-Arabien hat heute am Montag mit dem spanischen Premierminister Pedro Sánchez gesprochen.
  • Sie erörterten die bilateralen Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Spanien und Möglichkeiten, diese zu verbessern.
  • Experten erwarten, dass einer der Hauptgründe für diese hochrangige Diskussion Saudi-Arabiens Plan war, den Umzug der Welttourismusorganisation nach RIad vorzuschlagen.

Die Verlegung des UNWTO-Hauptquartiers von Spanien nach Saudi-Arabien steht noch nicht auf der Tagesordnung der kommenden UNWTO-Generalversammlung, die für November in Marokko geplant ist.

Eine Mehrheit der UNWO-Mitgliedstaaten müsste über einen solchen Vorschlag abstimmen.

Wurde dieser Schritt heute gestoppt oder eingeleitet, als der Kronprinz von Saudi-Arabien Prinz Mohammed bin Salman sprach mit dem spanischen Premierminister Pedro Sánchez am Telefon?

Es ist bekannt, dass wichtige Tourismusfragen oft nicht von Tourismusministern, sondern von Staatsoberhäuptern oder auf Präsidialebene entschieden werden.

Spanien ist ein ständiges Exekutivmitglied für UNWTO. Sollte ein Umzug in das Königreich Saudi-Arabien Wirklichkeit werden, würde Saudi-Arabien ein ständiges Mitglied werden. Dies wäre ein weiterer wichtiger Schritt zur Dominanz in der Welt des Tourismus.

Der Tourismus ist sowohl für Spanien als auch für Saudi-Arabien eine wichtige Branche, aber ohne Zweifel hat Saudi-Arabien diesen globalen Sektor während der globalen Pandemie mit Milliardeninvestitionen und Zuweisungen gerettet.

Saudi-Arabien ist bereits Gastgeber eines regionalen UNWTO-Zentrums sowie eines regionalen Zentrums für WTTC.

UNWTO-Mitglieder sind Länder, die durch Tourismusminister vertreten sind. WTTC-Mitglieder bringen die weltweit größte private Branche von Tourismusakteuren zusammen.

Die UNWTO hat ein relativ kleines Budget. Um die globale Reise- und Tourismusbranche aus der aktuellen Krise zu führen, braucht es ein sehr großes Budget. Es braucht auch eine viel bessere Führung auf der Website der UNWTO.

Was noch vor wenigen Jahren als unmöglich galt, könnte nun Realität werden. Vom Tourismus abhängige Länder verzweifeln. Sie werden verzweifelt nach Geld und Führung. Saudi-Arabien kann beides bieten.

Wo immer der saudische Tourismusminister Ahmed Al-Khatee auftaucht, ist er der VIP Nummer eins. Die Welt ruft 911 an und Saudi-Arabien hat reagiert konsequent durch diese Krise. Der saudische Minister hat bisher an jeder regionalen UNWTO-Konferenz teilgenommen.

Dasselbe kann man von Spanien nicht sagen. Erst als Spanien die reale Gefahr des Verlustes des UNWTO-Hauptquartiers erkannte, tauchte Spanien beim jüngsten Treffen der Regionalkommission für Afrika in Cabo Verde auf. Afrika hat 54 unabhängige Länder, von denen viele stimmberechtigte UNWTO-Mitglieder sind.

eTurboNews begann im Juli über Pläne zur Verlegung der UNWTO zu berichten. In diesem Artikel behauptete eTN, dass die Verlegung des UNWTO-Hauptquartiers von Madrid nach Riad die Vereinigten Staaten des Tourismus besiegeln würde.

Spanien und viele EU-Länder sind nicht so begeistert von der wichtigen Rolle Saudi-Arabiens in der Tourismuswelt. Sie bringen alles herm Menschenrechte bis 11. September wenn man einem solchen Schritt des saudischen Königreichs diplomatisch entgegensteuert.

Solche diplomatischen Manöver spielten jedoch auf beiden Seiten. Saudi-Arabien hat rund um den Globus und hinter den Kulissen daran gearbeitet, für seine Pläne zu werben.

Der heutige Anruf zwischen dem spanischen Premierminister und dem saudischen Kronprinzen mag ein Eisbrecher gewesen sein.

Über die Art und Weise, wie Spanien und Saudi-Arabien die Zusammenarbeit und die Beziehungen verbessern könnten, konnte derzeit nur spekuliert werden.

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Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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1 Kommentare

  • Das wird nicht nur ein Fehler, sondern ein Horror sein. Das ist nicht nur Unsinn, sondern auch kontraproduktiv.
    Lieber allein sein, als in schlechter Gesellschaft.
    Ich kann nicht einmal daran denken, für ein Treffen in dieses Land zu gehen, während ich Angst um die Leute habe, die dort arbeiten würden.
    Vielleicht, wenn sie mir 1 Million Euro im Monat zahlen, würde ich mir überlegen, eine Woche zu gehen.