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COP26: Die Tourismusbranche will Teil der Lösung für den gefährlichen Klimawandel sein

Klimawechsel
Eine Podiumsdiskussion zum Thema Tourismus als Lösung für den Klimawandel
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Heute hat sich ein Gewinnerteam zum Thema Klimawandel gebildet: Saudi-Arabien, Kenia, Jamaika schließen sich zusammen und laden andere zur COP26, der UN-Klimakonferenz, ein.

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  • Tourismus stand heute auf der Agenda der 26. UN Klima Ändern Konferenz  (COP26) in Glasgow, UK
  • Auf Reisen vom World Travel Market London nach Glasgow zur Teilnahme an der COP26 waren die Hon. Tourismusminister für Jamaika Edmund Bartlett, der Hon Secretary of Tourism für Kenia Najib Balala und Seine Exzellenz, der Tourismusminister für Saudi-Arabien Ahmed Aqeel AlKhateeb
  • Der saudische Minister gab in seinen Äußerungen den Ton an, dass der Tourismus seine Kräfte beim Klimawandel bündelt.

Diese drei Tourismusführer aus Kenia, Jamaika und Saudi-Arabien geben heute auf der COP26 in Glasgow den Ton für die globale Reise- und Tourismuswelt an.

Mit vereinten Kräften, um den Tourismus zu einem Teil der Lösung zu machen, war die Diskussion, die vom ehemaligen mexikanischen Präsidenten Felipe Calderon moderiert wurde.

Ebenfalls auf der Podiumsdiskussion war Rogier van den Berg, Global Director, World Resources Institute; Rose Mwebara, Direktorin und Leiterin des Zentrums und Netzwerks für Klimatechnologie, UNEP; Virginia Messina, SVP Advocacy, World Travel & Tourism Council (WTTC); Jeremy Oppenheim, Gründer & Senior Partner, Systemic, Nicolas Svenningen, Manager for Global Climate Action, UNFCCC

HE Ahmed Aqeel AlKhateeb sagte in seinen Ausführungen:

Sehr geehrte Gäste, meine Damen und Herren.

Vielen Dank, dass Sie sich heute hier anmelden, um das Sustainable Tourism Global Center zu unterstützen.

Der Klimawandel ist das dringendste Problem der Menschheit, deshalb sind wir hier in Glasgow.

Nach zwei schwierigen Jahren für Reise und Tourismus kehrt das Reisen zurück.

Und obwohl dies für Tourismusunternehmen überall eine gute Nachricht ist, müssen wir sicherstellen, dass zukünftiges Wachstum im Einklang mit unserem Planeten steht.

Eine 2018 von Nature veröffentlichte Studie ergab, dass der Tourismus 8 % der globalen Treibhausgasemissionen ausmacht.

Der Bericht des IPCC 2021 ist sehr klar.

Wir alle müssen jetzt dringend und energisch handeln, um die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen.

Also, was kann getan werden?

Das Pariser Abkommen betont die Notwendigkeit, Lösungen für den Klimawandel zu finden, die mit der Notwendigkeit von Wirtschaftswachstum und sozialer Entwicklung in Einklang stehen.

Der Tourismus ist zweifellos ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Weltwirtschaft.

Mehr als 330 Millionen Menschen leben davon.

Vor der Pandemie war jeder vierte neu geschaffene Arbeitsplatz auf der ganzen Welt im Tourismus.

Es versteht sich von selbst, dass die Tourismusbranche Teil der Lösung für den gefährlichen Klimawandel sein will.

Aber Teil der Lösung zu sein, war bisher viel leichter gesagt als getan.

Denn die Tourismusbranche ist tief fragmentiert, komplex und vielfältig.

Es schneidet sich über so viele andere Sektoren hinweg.

Mehr als 40 Millionen Tourismusbetriebe – das sind 80 Prozent der gesamten Branche – sind klein- und mittelständisch.

Sie sind Reisebüros, Restaurants oder kleine Hotels.

Sie haben nicht den Luxus eigener Nachhaltigkeitsabteilungen

oder Budgets für entsprechende Forschung und Entwicklung.

Viel weniger haben sie Zugang zu Teams hochbezahlter Unternehmensberater, die sie beraten können, wie sie ihren COXNUMX-Fußabdruck reduzieren und gleichzeitig ihr Endergebnis beibehalten können.

Dadurch konnte die Branche – trotz guter Absichten – bisher noch nicht in vollem Umfang zur Lösung der Herausforderung des Klimawandels beitragen.

Das kann sich nun endlich ändern.

Saudi-Arabiens Kronprinz, HRH Mohammed bin Salman, hat die Gründung des Sustainable Tourism Global Center im Königreich angekündigt.

Das Zentrum wird eine länderübergreifende Koalition mit mehreren Interessengruppen zusammenbringen.

Es wird dem Sektor erstklassige Beratung und Expertise bieten, um unseren gemeinsamen Ansatz zur Bekämpfung der Nachhaltigkeit zu verändern.

Das STGC ist spannend, weil es ein Treffpunkt für Menschen aus der Tourismusbranche, Regierungen, Wissenschaft und internationalen Organisationen sein wird.

Ein Zentrum, in dem wir von den besten Köpfen zum Thema Nachhaltigkeit lernen und entsprechendes Wissen und bewährte Verfahren austauschen können, um unseren gemeinsamen Übergang in eine Netto-Null-Zukunft zu beschleunigen.

Und damit die Natur schützen und Gemeinschaften unterstützen.

Entscheidend ist, dass es uns in die Lage versetzen wird, diese Veränderungen vorzunehmen und gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen und das Wachstum voranzutreiben, indem Innovationen angeregt und Wissen, Instrumente und Finanzierungsmechanismen bereitgestellt werden.

Ich freue mich darauf, das Zentrum mit diesem geschätzten Gremium zu diskutieren und zu untersuchen, wie das STGC der Tourismusbranche beim Übergang zu Netto-Null-Emissionen helfen und Maßnahmen zum Schutz der Natur und zur Unterstützung der Gemeinschaften vorantreiben wird.

Danke.

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Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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