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Ungeimpfte Personen von den meisten öffentlichen Plätzen in Österreich verbannt

Ungeimpfte Personen von den meisten öffentlichen Plätzen in Österreich verbannt.
Österreichischer Bundeskanzler Alexander Schallenberg
Geschrieben von Harry Johnson

Das Einreiseverbot tritt nächste Woche in Kraft und gilt für Cafés, Bars, Restaurants, Theater, Skihütten, Hotels, Friseure und jede Veranstaltung mit mehr als 25 Personen.

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  • Die österreichische Regierung geht davon aus, dass die neuen COVID-19-Zahlen in den kommenden Wochen neue Höchststände erreichen werden.
  • Allen ungeimpften Personen wird der Zutritt zu einer langen Liste öffentlicher Orte, einschließlich Bars, Cafés und Hotels, verwehrt.
  • Es würde eine vierwöchige Übergangsfrist geben, in der diejenigen, die ihre erste Impfdosis erhalten haben und einen negativen PCR-Test vorlegen können, von den Regeln ausgenommen sind.

Unter Berufung auf einen unerwartet schnellen Anstieg neuer COVID-19-Fälle kündigte der österreichische Bundeskanzler Alexander Schallenberg an, dass bald allen Ungeimpften der Zutritt zu einer langen Liste öffentlicher Orte, darunter Bars, Restaurants, Theater und Hotels, verwehrt wird.

„Die Entwicklung ist außergewöhnlich und die Auslastung der Intensivbetten steigt deutlich schneller als von uns erwartet“, sagte Schallenberg bei der Bekanntgabe der neuen Beschränkungen.

Das Einreiseverbot soll laut Schallenberg kommende Woche in Kraft treten und gilt für Cafés, Bars, Restaurants, Theater, Skihütten, Hotels, Friseure und jede Veranstaltung mit mehr als 25 Personen.

Neue Beschränkungen könnten einen Großteil der ÖsterreichBevölkerung, wobei etwa 36 % der Einwohner noch immer nicht vollständig gegen das COVID-19-Virus geimpft sind.

Neue tägliche COVID-19-Fälle erreichten gestern 9,388 und nähern sich Österreich's Rekordzahl von 9,586 im letzten Jahr, und die Regierung geht davon aus, dass die Zahlen in den kommenden Wochen neue Höchststände erreichen werden.

Während die Maßnahmen am Montag in Kraft treten, sagte Schallenberg, dass es eine vierwöchige Übergangsfrist geben werde, in der diejenigen, die ihre erste Impfdosis erhalten haben und einen negativen PCR-Test vorlegen können, von den Regeln ausgenommen sind. Nach diesen vier Wochen werden jedoch die meisten öffentlichen Räume ihre Türen nur noch für vollständig geimpfte oder kürzlich von einer COVID-19-Infektion genesene Personen öffnen. 

Neue Restriktionen, die die Anfang dieser Woche in der Hauptstadt Wien verhängten Regeln widerspiegeln, gelten nicht für Arbeiter in den Betrieben, sondern nur für Gönner, wie die Kanzlerin argumentierte: „Man ist eine freiwillige Freizeitbeschäftigung – niemand zwingt mich dazu Kino oder Restaurant – das andere ist mein Arbeitsplatz.“

Die konservativ geführte Regierung hat noch schärfere Beschränkungen für Ungeimpfte festgelegt, wenn 600 oder mehr der österreichischen Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt sind, was sie effektiv gesperrt hat. Am Donnerstag lag diese Zahl bei 352, stieg jedoch um mehr als 10 pro Tag.

Österreich ist bei weitem nicht die erste europäische Nation, die ähnlich weitreichende Einreiseverbote eingeführt hat, wobei Frankreich und Italien ihre eigenen digitalen Impfpasssysteme zur Durchsetzung der Maßnahmen schaffen.

DeutschlandAuch sinniert nun über das gleiche Konzept. Während die deutschen Bundesländer schrittweise Sperren und Impfvorschriften einführen, drängte die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang dieser Woche auf „starke Einschränkungen“ für Ungeimpfte in ganz Deutschland.

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Über den Autor

Harry Johnson

Harry Johnson war der Zuweisungsredakteur für eTurboNews seit fast 20 Jahren. Er lebt in Honolulu, Hawaii und stammt ursprünglich aus Europa. Er schreibt und berichtet gerne über die Nachrichten.

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