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Kommen chinesische Touristen zurück? Keypoints-Bericht veröffentlicht

Chinesische Reisende sind bereit und ängstlich, wieder zu fliegen.
Chinesische Reisende sind bereit und ängstlich, wieder zu fliegen.
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Die China Tourism Academy hat den „Jahresbericht über Chinas Outbound Tourism Development 2021“ veröffentlicht.

Der Bericht wurde nämlich von Dr. Jingsong Yang, Direktor des Institute of International Studies (Hong Kong, Macao and Taiwan Research Institute) veröffentlicht.

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Im Jahr 2020 beliefen sich Chinas ausgehende Touristenreisen auf insgesamt 20.334 Millionen, was einem Rückgang von 86.9 % gegenüber 2019 entspricht. Im Februar 2020 sank die Zahl der Auslandsreisen dramatisch auf weniger als 600,000 von über 10 Millionen im Januar. Die ausgehenden Gruppenreisen kamen komplett zum Erliegen. Für 2021 werden voraussichtlich 25.62 Millionen Touristenreisen ausreisen, was einem Anstieg von 27 % gegenüber 2020 entspricht. Verglichen mit dem großen Umfang von über 100 Millionen Auslandsreisenden vor der Pandemie bleibt Chinas Auslandstourismus im Wesentlichen stehen.

Asien war mit 95.45 % der Besuche chinesischer Reisender weiterhin das beliebteste Reiseziel, gefolgt von Europa, Amerika, Ozeanien und Afrika. Insgesamt gingen die Reisen zu diesen Kontinenten um 70 bis 95 % zurück, wobei Asien den geringsten Rückgang verzeichnete und Ozeanien den größten Rückgang. Hong Kong SAR, Macao SAR und Chinese Taipeh blieben mit mehr als 80 % der Besuche die am meisten besuchten Reiseziele.

Die Top-15-Destinationen waren Macau SAR, Hongkong SAR, Vietnam, Südkorea, Japan, Thailand, Kambodscha, die USA, Singapur, Chinesisch-Taipeh, Malaysia, Großbritannien, Australien, Kanada und Indonesien mit einem Rückgang von 66 % auf 98%. Die Reise nach Macau SAR zeigte eine offensichtliche Erholung.

Die Umfrage zeigt, dass Sicherheit, Kurzstrecken und Geselligkeit die Schwerpunkte für Auslandsreisen sind. 82.8% der Befragten würden an ein Ziel reisen, an dem es keine COVID-Infektionen mehr gibt. Die Befragten neigen eher dazu, überfüllte Ziele zu meiden. 81.6% geben an, dass sie sich für eine Weile für Inlandsreisen statt für Auslandsreisen entscheiden würden. 71.7% sind aufgrund der COVID-Infektionsunsicherheiten zurückhaltend, mit dem Flugzeug ins Ausland zu reisen.

Bei Auslandsreisen würde sich die Mehrheit der Befragten auf Social Media und Reise-Websites verlassen, nur 25.08 % würden Reiseveranstalter nutzen, was einem Rückgang von 37.79 % gegenüber 2019 entspricht. Die meisten Befragten wählen „Reisen mit der ganzen Familie“ und „Reisen mit“ Teilfamilie“ und weniger wählen „allein reisen“ und „mit Fremden reisen“. Was die Reisedauer betrifft, wählen weniger als 10 % mehr als 15 Tage und mehr als 60 % planen 1 bis 7 Tage, von denen fast 50 % 4 bis 7 Tage wählen.

Der Auslandstourismus ist weiterhin von der globalen Pandemie betroffen, und sowohl die internationale als auch die chinesische Situation im Inland ist immer noch instabil. In Zukunft werden die Maßnahmen zur Kontrolle der öffentlichen Gesundheit wahrscheinlich normalisiert und chinesische Touristen werden sich mehr Sicherheit und Gesundheitsschutz wünschen. Die Outbound-Tourismusbranche passt sich durch technologische Innovationen und Verbesserungen an eine neue Normalität an, darunter Impfungen, schnelle PCR-Tests, digitale Gesundheitscodes usw. Darüber hinaus werden 5G, Big Data, KI usw. in die Praktiken der Tourismusbranche integriert. was dem Auslandstourismus in Zukunft positiv zugute kommen würde. 

Der Bericht stellt fest, dass die chinesischen Bürger immer noch den Wunsch nach Auslandsreisen haben, unterstützt durch die große Bevölkerungsbasis, die Urbanisierung und bessere wirtschaftliche Bedingungen. Der Bericht enthält auch einen Abschnitt, der die Bemühungen/Innovationen der Branche beim Übergang vom Auslandstourismus zum Inlandstourismus skizziert, um der Marktnachfrage gerecht zu werden.

Der letzte Abschnitt des Berichts enthält eine wichtige Analyse des Ausblicks für 2022.

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Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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