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Ein neuer Virus-Albtraum? WTN fordert globales Impfstoffmandat und Gleichheit bei der Verteilung

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Geschrieben von Dmytro Makarow

Südafrika befindet sich nach dem Nachweis des Omicron-Stammes des Coronavirus in einem Zustand des Schocks und der Wut.
Über Nacht kehrte eine Reise- und Tourismusbranche, die sich auf ein helleres Licht am Ende des Tunnels freute, mit Grenzschließungen, Flugstreichungen und einem unbekannten Virusstamm, der die öffentliche Gesundheit und den Lebensunterhalt bedrohte, in das dunkle Zeitalter zurück.

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Heute steht die Welt mit der Entdeckung eines noch wenig bekannten, aber potenziell hoch ansteckenden und gefährlicheren Omicron-Stammes des Coronavirus vor einer weiteren Krise der öffentlichen Gesundheit. Der Stamm stammt aus Südafrika und wurde auch in Einzelfällen in Hongkong und Belgien nachgewiesen.

23.8% der Bevölkerung in Südafrika sind vollständig geimpft, und in vielen Teilen Afrikas liegt diese Zahl nur im einstelligen Bereich, da nicht genügend Impfstoffe zur Verfügung stehen.

Der Tourismus braucht heute mehr denn je eine weltweite Einheit, in der Nationen ihren Mitländern helfen.

Dr. Peter Tarlow, Präsident WTN

Dr. Peter Tarlow, Präsident des WTN, erinnert die Welt daran, dass alle Nationen diesen kleinen Planeten teilen und dass wir zusammenarbeiten müssen, um COVID-19 überall auf dem Planeten zu beseitigen.

Die Bekämpfung von COVID ist nicht die Aufgabe eines einzelnen Landes, sondern aller Länder und Territorien, die sich gemeinsam für Gesundheit und eine friedliche Welt einsetzen.

eTN-Herausgeber Jürgen Steinmetz
Jürgen Steinmetz, Vorsitzender WTN

WTN-Vorsitzender Jürgen Steinmetz fügte hinzu: „Eine gleichmäßige Verteilung von Impfstoffen in allen Ländern ist entscheidend. Erinnern wir die Welt daran: Niemand ist sicher, bis alle geimpft sind!“

Das war von Anfang an bekannt, als US-Präsident Biden kurz nach seiner Amtseinführung sagte: Niemand ist sicher, bis alle sicher sind.

Wenn man sich nicht an wissenschaftliche Regeln hält, können sich leicht außer Kontrolle geratene Varianten des Virus wie der Omicron-Stamm entwickeln. Solche Varianten könnten eines Tages unseren aktuellen Impfschutz umgehen und die Welt zwingen, von vorne anzufangen.

Dies ist ein Risiko, das die Menschheit nicht tragen kann und muss.

Insbesondere in Ländern, in denen der Impfstoff nicht so verfügbar ist, ist die Gefahr hoch, ein solches Albtraumszenario auszulösen.

Die sich abzeichnende Situation in Südafrika isoliert nun 8 Länder über Nacht vom internationalen Reise- und Tourismusverkehr und unterbricht die Wirtschaft. Dies sollte ein Weckruf für uns alle sein.

Die bloße Schließung der Grenzen zwischen Ländern ist nur eine sehr kurzlebige Lösung. Diese Welt ist miteinander verbunden und das Virus respektiert keine Grenzen. Der Schlüssel, der der Menschheit derzeit bekannt ist, ist der Impfstoff.

Dazu gehört eine breite und hoffentlich vollständige Verbreitung überall, unabhängig von finanziellen Gewinnen oder Beschränkungen, politischem Ansehen und anderen irdischen Gründen.

Die Welttourismus-Netzwerk fordert erneut die Lockerung von Patentvorschriften und internationalen Abkommen, um eine breite und vollständige Verfügbarkeit eines wirksamen Impfstoffs überall zu gewährleisten.

ATB-Vorsitzender Cuthbert Ncube
Cuthbert Ncube, Vorsitzender des African Tourism Board

Das World Tourism Network als wichtiger Partner der Afrikanische Tourismusbehörde (ATB), fühlt sich für die Menschen im südlichen Afrika und speziell für Freunde und Mitglieder in der Reise- und Tourismusbranche ein.

ATB-Vorsitzender Cuthbert Ncube hat sich zu Fragen der gleichmäßigen Verteilung von Impfstoffen und der Lockerung der Patentanforderungen ausgesprochen, um dies zu erleichtern.

Diese Situation erfordert eine ernsthafte Führung weit über den Tourismus hinaus, und wir alle müssen jede Initiative vorantreiben und unterstützen, die dieses menschliche Ziel der Verfügbarkeit von Impfstoffen gewährleistet.

Effektive uneigennützige Führung in der UNWTO, der WHO, in Regierungen und in Schlüsselindustrien ist heute wichtiger denn je.

WTN unterstützt ein Impfstoffmandat, wenn dies von Wissenschafts- und Gesundheitsbehörden unterstützt wird, und für diejenigen, die den Impfstoff sicher erhalten können.

Mehr über World Tourism Network und Mitgliedschaft: www.wtn.travel

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Dmytro Makarow

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