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7.5 Erdbeben in Nordperu

Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Peru wurde am Sonntag von zwei Erdbeben heimgesucht, die glücklicherweise keine größeren Verletzten oder Opfer forderten.
Die in der abgelegenen Amazonasregion verzeichneten Schäden sind meist struktureller Natur.

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Perus Präsident sagte, seine Regierung werde diejenigen unterstützen, die heute Morgen vom Erdbeben der Stärke 7.5 am frühen Sonntagmorgen betroffen sind und im Norden des Landes strukturelle Schäden hinterlassen haben.

Auch in Lima, der Hauptstadt Perus, wurde ein Erdbeben der Stärke 5.2 registriert.

Für den Pazifischen Ozean besteht keine Tsunami-Bedrohung.

Es scheint nicht das Beben in einem abgelegenen Teil von Nordperu zu sein. Es wurden keine Opfer gemeldet, aber Gebäude und Straßen wurden beschädigt, wie aus Videos der peruanischen Nationalpolizei hervorgeht.

Das Beben war in Ecuador und bis nach Lima zu spüren.

Das Erdbeben M 28 im Norden Perus vom 2021. November 7.5 ereignete sich als Folge einer normalen Verwerfung in einer mittleren Tiefe, etwa 110 km unter der Erdoberfläche innerhalb der subduzierten Lithosphäre der Nazca-Platte. Lösungen mit Fokusmechanismen weisen darauf hin, dass der Bruch entweder auf einer Nord-Nordwest- oder Süd-Südost-streichenden, mäßig abfallenden Normalverwerfung aufgetreten ist.

Am Ort des Erdbebens bewegt sich die Nazca-Platte mit einer Geschwindigkeit von etwa 70 mm/Jahr relativ zur Südamerika-Platte nach Osten, subduziert im Peru-Chile-Graben westlich der peruanischen Küste und am 28 Erdbeben. Erdbeben im Norden Perus und im größten Teil des westlichen Südamerikas sind auf Belastungen zurückzuführen, die durch diese anhaltende Subduktion erzeugt werden; auf diesem Breitengrad ist die Nazca-Platte bis in Tiefen von etwa 650 km seismisch aktiv. Dieses Erdbeben ereignete sich in einem Segment der subduzierten Platte, das häufige Erdbeben mit Fokustiefen von 100 bis 150 km erzeugt hat.

Erdbeben wie dieses Ereignis mit Fokustiefen zwischen 70 und 300 km werden allgemein als Erdbeben mittlerer Tiefe bezeichnet. Erdbeben mittlerer Tiefe stellen eine Verformung innerhalb subduzierter Platten dar und nicht an der flachen Plattengrenzfläche zwischen subduzierenden und überlagernden tektonischen Platten. Sie verursachen typischerweise weniger Schäden an der Bodenoberfläche über ihren Brennpunkten als dies bei Erdbeben mit flachem Fokus ähnlicher Stärke der Fall ist, aber große Erdbeben mittlerer Tiefe können in großer Entfernung von ihren Epizentren wahrgenommen werden.

Große Erdbeben mittlerer Tiefe sind in diesem Abschnitt der Nazca-Platte relativ häufig, und fünf weitere Ereignisse mittlerer Tiefe M 7+ sind im letzten Jahrhundert innerhalb von 250 km nach dem Erdbeben vom 28. November aufgetreten. Das Erdbeben AM 7.5 am 26. September 2005, das sich in ähnlicher Tiefe, aber etwa 140 km südlich des Erdbebens vom 28. November 2021 befand, verursachte 5 Tote, etwa 70 Verletzte und erhebliche Schäden in der umliegenden Region. In jüngerer Zeit führte ein M8.0-Erdbeben am 26. Mai 2019, etwa 230 km südöstlich des Erdbebens vom 28. November 2021, zu 2 Todesfällen.

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Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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