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Wann sollten Flüge nach Südafrika wieder aufgenommen werden? Eine neue Diskussion über dem Tourismus hat gerade erst begonnen

Der britische Premierminister Boris Johnson
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Der britische Premierminister Boris Johnson hat heute Nachmittag mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa gesprochen.
Sie diskutierten die Herausforderungen, die sich weltweit durch die neue COVID-19-Variante ergeben, und Möglichkeiten der Zusammenarbeit, um damit umzugehen und den internationalen Reiseverkehr wieder zu eröffnen.

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Der britische Premierminister lobte Südafrikas schnelle Genomsequenzierung und seine Führungsrolle beim transparenten Austausch wissenschaftlicher Daten. 

Die Staats- und Regierungschefs bekräftigten die enge Allianz zwischen unseren Nationen, die in der auf der COP26 vereinbarten Partnerschaft zur Just Energy Transition veranschaulicht wurde, und sie vereinbarten, in engem Kontakt zu bleiben, während wir mit der anhaltenden Bedrohung durch die globale Pandemie umgehen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) deuten vorläufige Erkenntnisse auch auf ein erhöhtes Risiko einer erneuten Infektion mit dieser besorgniserregenden Variante im Vergleich zu anderen Stämmen wie Delta hin. 

Derzeit scheinen die Fallzahlen in fast allen Provinzen Südafrikas zu steigen. Die WHO erklärt, dass die Variante schneller entdeckt wurde als bei früheren Infektionsschüben, was darauf hindeutet, dass sie „einen Wachstumsvorteil haben könnte“. 

Die Experten haben die Länder gebeten, die Überwachungs- und Genomsequenzierungsbemühungen zu verstärken, um die Variante besser zu verstehen. 

Darüber hinaus laufen eine Reihe von Studien und die technische Beratungsgruppe der Agentur, bekannt unter dem Akronym TAG-VE, wird diese Variante weiter evaluieren. Die WHO wird den Mitgliedstaaten und der Öffentlichkeit bei Bedarf neue Erkenntnisse mitteilen. 

Informationen sind noch begrenzt 

Am Mittwoch sagte die technische Leiterin von COVID-19 der WHO, Dr. Maria Van Kerkhove, dass die Informationen über die jetzt „Omicron“ -Variante noch begrenzt sind. 

„Es sind weniger als 100 vollständige Genomsequenzen verfügbar, darüber wissen wir noch nicht viel. Was wir wissen, ist, dass diese Variante eine große Anzahl von Mutationen aufweist, und die Sorge ist, dass dies einen Einfluss auf das Verhalten des Virus haben kann, wenn Sie so viele Mutationen haben“, sagte sie während eines Q&A auf Twitter. 

Dr. Van Kerkhove erklärte, dass Forscher derzeit versuchen, herauszufinden, wo die Mutationen sind und was sie möglicherweise für Diagnostik, Therapeutika und Impfstoffe bedeuten. 

„Wir werden noch ein paar Wochen brauchen, um zu verstehen, welche Auswirkungen diese Variante hat, es wird viel daran gearbeitet“, fügte sie hinzu. 

„Nicht diskriminieren“ 

Heute hat die UN-Gesundheitsbehörde alle Länder aufgefordert, bei Reiseverboten im Zusammenhang mit der in Südafrika und Botswana identifizierten neuen Variante einen risikobasierten und wissenschaftlichen Ansatz zu verfolgen. 

Herr Van Kerkhove dankte Forschern aus diesen Ländern für den offenen Austausch von Informationen an die UN-Gesundheitsbehörde. 

„Alle da draußen: diskriminiert nicht Länder, die ihre Ergebnisse offen teilen“, forderte sie, als Länder wie Großbritannien, Frankreich und Israel Direktflüge aus Südafrika und den umliegenden Nationen gestrichen haben. 

Nach Angaben der südafrikanischen Gesundheitsbehörden wurden bisher weniger als 100 Fälle der neuen Variante bestätigt, vor allem bei jungen Menschen mit der niedrigsten Impfrate des Landes. 

„Die Länder können in Bezug auf Überwachung und Sequenzierung bereits viel tun und gemeinsam mit den betroffenen Ländern oder global und wissenschaftlich diese Variante bekämpfen und mehr darüber verstehen, damit wir wissen, wie es geht… also an dieser Stelle ist die Umsetzung von Reisemaßnahmen“ davor gewarnt werden“, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier vor Journalisten in Genf. 

Schützen Sie sich und andere 

Die WHO-Beamten erinnerten an frühere Ratschläge: Die Menschen können viel tun, um sich vor COVID zu schützen, unter anderem indem sie weiterhin Masken tragen und Menschenmengen meiden. 

„Jeder, der da draußen ist, muss verstehen, dass je mehr dieses Virus zirkuliert, desto mehr Möglichkeiten hat das Virus, sich zu ändern, desto mehr Mutationen werden wir sehen“, sagte Dr. Van Kerkhove. 

„Lassen Sie sich impfen, wenn Sie können, stellen Sie sicher, dass Sie den gesamten Verlauf Ihrer Dosen erhalten und stellen Sie sicher, dass Sie Maßnahmen ergreifen, um Ihre Exposition zu reduzieren und zu verhindern, dass Sie dieses Virus an jemand anderen weitergeben“, fügte sie hinzu.

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Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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