Deutschland kürzt den natürlichen Immunitätsstatus von COVID-19 jetzt auf 90 Tage

Deutschland kürzt den natürlichen Immunitätsstatus von COVID-19 jetzt auf 90 Tage
Deutschland kürzt den natürlichen Immunitätsstatus von COVID-19 jetzt auf 90 Tage

Das Robert Koch Institut (RKI), eine für Seuchenbekämpfung und -prävention zuständige Behörde der Bundesregierung, veröffentlichte neue Leitlinien auf der Grundlage der Entwicklungen in Bezug auf die COVID-19-Pandemie und kündigte an, dass Deutsche, die sich vom Coronavirus erholt haben, für einen Zeitraum von nur 90 Tagen einen Immunitätsstatus haben werden.

Die alten Regeln sahen vor, dass eine vorherige Infektion 180 Tage lang als Nachweis der Immunität verwendet werden konnte.

Der Nachweis einer Vorinfektion muss mittels Nukleinsäurenachweis oder PCR-Test erbracht werden. Als genesen gilt, wer ein positives PCR-Testergebnis vorweisen kann, das mindestens 28 Tage alt ist.

Die Maßnahmen traten am Samstag in Kraft. Zum Vergleich: In der Schweiz beträgt der Zeitraum, für den jemand nach einer COVID-19-Infektion Immunität beanspruchen kann, derzeit 365 Tage ab Testergebnis.

Deutschland steht vor einer neuen Infektionswelle, die von Ansteckenderen getrieben wird Omicron Variante.

Die vom Robert-Koch-Institut am Sonntag angegebene Sieben-Tage-Inzidenzrate lag bei 515.7 Infektionen pro 100,000 Einwohner.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist eine deutsche Bundesbehörde und ein Forschungsinstitut, das für die Bekämpfung und Prävention von Krankheiten zuständig ist.

Es befindet sich in Berlin und Wernigerode. Als Bundesoberbehörde ist sie dem Bundesministerium für Gesundheit unterstellt.

Es wurde 1891 gegründet und ist nach seinem Gründungsdirektor, dem Begründer der modernen Bakteriologie und Nobelpreisträger Robert Koch, benannt.

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