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Der größte Gewinn von Priceline stammt aus dem Verkauf europäischer Hotelzimmer

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Geschrieben von Herausgeber

Vulkanasche. Eine europäische Wirtschaft am Abgrund. Unruhen in Thailand. Das Online-Reisebüro Priceline.com flog geschickt durch all das und übertraf erneut seine Kollegen.

Vulkanasche. Eine europäische Wirtschaft am Abgrund. Unruhen in Thailand. Das Online-Reisebüro Priceline.com flog geschickt durch all das und übertraf erneut seine Kollegen.

Seit 2007 ist die Priceline-Aktie um mehr als 400% gestiegen. Der nächste Konkurrent Expedia ist nur um 10% gestiegen, während der kleinere Konkurrent Orbitz Worldwide einen Aktienrückgang von 70% verzeichnete. Travelocity wird eng gehalten.

Warum die atemberaubende Outperformance? Obwohl Priceline dafür bekannt ist, dass Sie Ihren eigenen Preis für Flugtickets nennen können, kommt der größte Gewinn tatsächlich aus dem Verkauf europäischer Hotelzimmer. Dort hat Priceline dank cleverer Akquisitionen und eines einzigartigen Geschäftsmodells einen großen Vorsprung.

Im Jahr 2005 übernahm Priceline für 133 Millionen US-Dollar die in den Niederlanden ansässige Online-Hotel-Website Booking.com, die heute das Rückgrat ihres internationalen Geschäfts darstellt. Allein im zweiten Quartal erzielte Priceline international einen Bruttogewinn von 322 Mio. USD, was 69% des Gesamtumsatzes des Unternehmens entspricht.

In fragmentierten Märkten können Intermediäre den größten Mehrwert erzielen und den größten Gewinn erzielen. Während es möglicherweise eine Handvoll Fluggesellschaften gibt, die Sie von Punkt A nach Punkt B bringen können, hat Punkt B Dutzende von Hotels zur Auswahl. Während Fluggesellschaften für jede Buchung ein paar Dollar Provision zahlen, zahlen Hotels etwa 15% des Zimmerpreises.

Während Expedia Priceline bei Bruttoreisebuchungen übertrifft, verkauft Priceline mehr Hotelzimmerübernachtungen - 23.2 Millionen im zweiten Quartal gegenüber 20.3 Millionen von Expedia. Die operative Marge im zweiten Quartal für Priceline betrug 39% gegenüber 23% für Expedia. Orbitz verkauft hauptsächlich Flugtickets und liegt so stark hinter den beiden anderen zurück.

Europa ist aufgrund seines höheren Anteils an Boutique-Hotels im Gegensatz zu den kettenlastigen USA besonders lukrativ. Die Wachstumschancen sind ebenfalls besser. Laut PhoCusWright werden nur 17% der europäischen Hotelbuchungen online vorgenommen, verglichen mit 29% in den USA

Die gute Nachricht für Priceline ist, dass es möglicherweise in der Lage ist, seinen großen europäischen Vorsprung zu behaupten. Die Art und Weise, wie die Gebühren für jede Buchung berechnet werden, hat ein schlechteres Cashflow-Profil als das von Expedia, ist jedoch für die Hotels selbst attraktiver. Dies hilft Booking.com, das Inventar zu sperren. Mehr Kunden und mehr Inventar erzeugen einen Netzwerkeffekt, ähnlich wie bei eBay im Auktionsgeschäft, eine robuste Eintrittsbarriere.

Dennoch sollte die Prämienbewertung von Priceline den Anlegern eine Pause geben. Mit rund 295 USD pro Aktie wird das Unternehmen nach dem 18-fachen der Analystenschätzung für das Ergebnis 2010 vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bewertet. Expedia handelt nur sieben Mal. Der Fokus von Priceline auf margenstarke Hotels und das schneller wachsende Europa macht es sicherlich attraktiver, aber das schaumige Niveau lässt den Anlegern wenig Sicherheitsspielraum, wenn beispielsweise eine Rezession mit doppeltem Einbruch die Reise beeinträchtigt.

Die steigende Flut von online gebuchten Reisen wird auch Expedia ankurbeln. Sein großer Rabatt im Vergleich zu Priceline könnte es zur besseren langfristigen Wette machen.