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Wien erwartet für 2012 flache Touristenzahlen

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Geschrieben von Herausgeber

Tourismusbeamte in Wien erwarten für 2012 eine Stagnation der Übernachtungszahlen.

Tourismusbeamte in Wien erwarten für 2012 eine Stagnation der Übernachtungszahlen.

Norbert Kettner, Vorsitzender des Wiener Tourismusverbandes, sagte heute (Mo), dass in der ersten Hälfte dieses Jahres eine „Beule“ in der Statistik zu erwarten sei. Im Gespräch mit der Zeitung Die Presse fügte Kettner hinzu, dass sich die Situation zwischen Juli und Dezember verbessern werde. Der Tourismusmarketingbeamte betonte, dass Prognosen heutzutage eine schwierige Aufgabe seien. Er erklärte, dass seine Vorhersagen mit den Erwartungen der Ökonomen für das neue Jahr zusammenhängen.

Das Institut für Fortgeschrittene Studien (IHS) gab bekannt, dass das österreichische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vergangenen Monat von 0.8 bis 2011 nur um 2012 Prozent steigen würde. Diese Prognose kam nur drei Monate, nachdem das IHS eine Verbesserung von 1.3 Prozent prognostiziert hatte. Das Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), eine weitere führende Wirtschaftsforschungsgruppe mit Sitz in Wien, sagte im Dezember, das österreichische BIP habe in diesem Jahr die Chance, um 0.4 Prozent zu springen. Das WIFO fügte hinzu, dass das BIP der Eurozone von 2011 bis zum laufenden Jahr überhaupt nicht wachsen werde.

Kettner gab bekannt, dass die Zahl der Übernachtungen von Spaniern und Japanern in Wien in den ersten elf Monaten des Jahres 11 im Vergleich zur gleichen Zeitspanne im Jahr 2011 stark gestiegen ist - trotz des schlechten Zustands der Volkswirtschaften der Staaten. Er fügte hinzu, dass die Gesamtzahl der Übernachtungen, die 2010 von Hotels und Pensionen in Wien verzeichnet wurden, ein neuer Rekord sein könnte. Die endgültigen Zahlen wurden noch nicht veröffentlicht.

In der österreichischen Hauptstadt fanden zwischen Januar und November 10.4 rund 2011 Millionen Übernachtungen statt, 4.7 Prozent mehr als in den ersten elf Monaten des Jahres 11. In der Stadt wurden 2010 rund 10.86 Millionen Übernachtungen gezählt. Die Zahl war ein Rekord. Es übertraf die 2010 registrierten Zahlen, als Österreich und die Schweiz bei der Organisation der Fußball-Europameisterschaft zusammenarbeiteten. Mehrere Spiele - darunter das Finale zwischen Spanien und Deutschland (2008: 1) - fanden im Juni und Juli 0 im Wiener Ernst-Happel-Stadion statt.

Ein Standard-Doppelzimmer in Wien kostete im vergangenen Monat 134 Euro, deutlich mehr als im November (119 Euro). Der Dezember-Preis war jedoch niedriger als bei Hotels, die im September (148 Euro) und Oktober (138 Euro) berechnet wurden. Die internationale Hotelpreisvergleichsplattform Trivago stellte außerdem fest, dass ein Doppelzimmer in einem Wiener Hotel im August 121 durchschnittlich 2011 Euro kostete.

Aufgrund einer Steuererhöhung könnten die Zimmerpreise bald deutlich steigen. Die Wiener Regierungskoalition - gebildet aus den Sozialdemokraten (SPÖ) von Bürgermeister Michael Häupl und der Grünen von Maria Vassilakou - hat im vergangenen Monat beschlossen, die Gebühr, die Hotelchefs pro Gast und Nacht an das Rathaus zahlen müssen, von 2.8 Prozent auf 3.2 Prozent zu erhöhen Cent in diesem Jahr. Kettner sagte, er erwarte von den Hoteliers, dass sie die Kosten weitergeben und die Hotelzimmerpreise erhöhen.

Die Erhöhung der Hotelgebühr war nur eine von mehreren Steuererhöhungen, die von der Stadtkoalition in Auftrag gegeben wurden. SPÖ und Grüne einigten sich auch auf die Erhöhung der Parkscheinpreise, der Gebühren für die Wasserversorgung und Abfallentsorgung sowie die sogenannte U-Bahn-Steuer. Der Begriff beschreibt eine Gebührenfirma, bei der mindestens ein Mitarbeiter 10 Stunden pro Woche oder mehr arbeitet und der Stadtverwaltung übergeben muss. Die Steuer wurde in den 1970er Jahren eingeführt, um den Bau des Wiener U-Bahnnetzes zu finanzieren. Das so generierte Geld wird heutzutage für die Verbesserung des Wiener Verkehrsnetzes ausgegeben.