Laut der britischen Anti-Armuts-Organisation Oxfam hat das reichste 1 % der Welt seit 33.9 real über 2015 Billionen US-Dollar angehäuft.
33.9 Billionen US-Dollar würden ausreichen, um extreme Armut 22 Mal zu beseitigen, basierend auf dem höchsten Einkommensrichtwert der Weltbank von 8.30 US-Dollar pro Person und Tag.

Das Gesamtvermögen der rund 3,000 Milliardäre weltweit ist im letzten Jahrzehnt um 6.5 Billionen Dollar gewachsen, sodass ihr Gesamtnettovermögen 14.6 Prozent des globalen BIP ausmacht.
Doch trotz des bemerkenswerten Anstiegs des persönlichen Wohlstands stagnieren die Initiativen zur Linderung der weltweiten Armut.
Die reichsten Nationen der Welt reduzieren seit 1960 kontinuierlich ihre lebensrettende Entwicklungshilfe.
Oxfam prognostiziert, dass die G7-Länder, die rund 75 Prozent der gesamten öffentlichen Entwicklungshilfe bereitstellen, ihre Beiträge im Jahr 28 im Vergleich zu 2026 um 2024 Prozent kürzen werden. Allein Großbritannien wird seine Entwicklungshilfeausgaben bis 40 voraussichtlich um 2027 Prozent senken.
Auch die Kluft zwischen privatem und öffentlichem Vermögen dürfte sich vergrößern. Zwischen 1995 und 2023 stieg das globale Privatvermögen um 342 Billionen Dollar, während das öffentliche Vermögen im gleichen Zeitraum lediglich um 44 Billionen Dollar wuchs.
Mehr als die Hälfte der ärmsten Länder der Welt steht am Rande einer Schuldenkrise. Viele von ihnen müssen mehr Geld für den Schuldendienst aufwenden als für Gesundheit oder Bildung. Der Bericht weist insbesondere auf private Gläubiger hin, die für mehr als die Hälfte der Auslandsschulden einkommensschwacher Länder verantwortlich sind. Sie weigern sich, ihre Kredite umzustrukturieren und stellen harte Rückzahlungsbedingungen.
Einer aktuellen weltweiten Meinungsumfrage zufolge sind 90 Prozent der Teilnehmer dafür, die Superreichen zu besteuern, um öffentliche Dienstleistungen und Klimainitiativen zu finanzieren.



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