POTOMAC FALLS, Virginia, USA - Destinations International (DI), der weltweit führende Verband, der Destinationsorganisationen, Kongress- und Tourismusbüros (CVBs) und Tourismusverbände vertritt, hat am 13. Mai erfolgreich seine erste Konferenz gestartet. Virtueller Advocacy-Tag, eine globale Veranstaltung, die führende Vertreter von Reisezielen, Branchenpartner, politische Entscheidungsträger und Akteure aus der Zivilgesellschaft zusammenbrachte, um die Interessenvertretung für den Reise- und Tourismussektor zu stärken.
Die erste Veranstaltung dieser Art lockte über 300 Teilnehmende aus Destinationen in Nordamerika, Europa und Asien an und unterstrich die wachsende Bedeutung von Interessenvertretung als zentrale Führungsaufgabe für Destinationsorganisationen. Das virtuelle Treffen, das im Rahmen der laufenden Initiative „Advocacy & Action“ von Destination Initiative (DI) stattfand, konzentrierte sich darauf, den Teilnehmenden praktische Werkzeuge, Daten und Strategien für die Zusammenarbeit an die Hand zu geben, um den Wert von Destinationsorganisationen gegenüber Anwohnern, gewählten Vertretern und Wirtschaftsführern besser zu vermitteln. Die Veranstaltung war kostenlos, und eine breite Beteiligung wurde angestrebt, um das Engagement über die Mitgliedsorganisationen von DI hinaus auf deren Stakeholder und Aufsichtsräte auszuweiten.
„Diese Veranstaltung hat das enorme weltweite Interesse an verstärkten Bemühungen zur Interessenvertretung im Tourismussektor verdeutlicht“, sagte Don Welsh, Präsident und CEO von Destinations International. „Die Teilnehmer führten anregende Gespräche über Finanzierung, Einbindung der lokalen Gemeinschaften, Personalentwicklung, Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Destinationsmanagement. Die Gespräche bestätigten, dass Interessenvertretung am effektivsten ist, wenn sie kooperativ, proaktiv und auf das Gemeinwohl ausgerichtet ist.“
Zu den Highlights gehörten „Sich wandelnde Erwartungen an die Führung von Reisezielen: Governance, Finanzierung und Rechenschaftspflicht“ „Wirkungsmessung und die Rolle der KI“ „Reiseziel-Storytelling und Gemeinschaftsbildung“, als auch „Nachhaltige Finanzierung und gemeinsame Verantwortung.“ Zu den Rednern und Mitwirkenden gehörten Don Welsh, Präsident und CEO von Destinations International; Sophia Hyder Hock, Chief Inclusion Officer bei DI; Andreas Weissenborn, Chief Strategy Officer bei DI; CEOs von Destinationen und führende Vertreter der Interessenvertretung aus der gesamten Branche; sowie Vertreter von Partnerorganisationen aus dem öffentlichen und privaten Sektor.
Im Laufe des Tages beteiligten sich die Teilnehmenden an Diskussionen über die Abstimmung mit Interessengruppen, das Engagement der lokalen Bevölkerung, die Wirkungsmessung und die wachsende Rolle von Destinationsorganisationen als Vermittler und Katalysatoren für wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt. Sie erörterten außerdem, wie sich Advocacy-Strategien von reaktiven Initiativen der Regierungsarbeit hin zu kontinuierlichen, organisationsweiten und von der Gemeinschaft getragenen Bemühungen entwickeln können.
Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Veranstaltung gehörten:
- Interessenvertretung muss zu einer ganzjährigen Priorität der Organisationen werden und darf nicht nur eine reaktive Maßnahme sein, die an Finanzierungs- oder Gesetzesfragen gebunden ist.
- Destinationsorganisationen benötigen zunehmend datengestütztes Storytelling, das die Auswirkungen auf die Gemeinschaft über die Ausgaben der Besucher hinaus aufzeigt.
- Sektorübergreifende Partnerschaften zwischen Destinationsorganisationen, lokalen Regierungen, Unternehmen und Gemeindegruppen sind für den langfristigen Erfolg von Destinationen unerlässlich.
- Künstliche Intelligenz und neue Technologien verändern rasant die Art und Weise, wie Destinationsorganisationen ihre Wirkung kommunizieren, Interessengruppen einbinden und Entscheidungsprozesse unterstützen.
- Die Entwicklung der Arbeitskräfte und eine integrative Führung bleiben zentrale Prioritäten für die zukünftige Nachhaltigkeit der Reise- und Tourismusbranche.
„Der virtuelle Advocacy Day unterstrich die Bedeutung von inklusiver Führung und partnerschaftlichem Engagement für die Gestaltung der Zukunft von Destinationsorganisationen“, sagte Sophia Hyder Hock, Chief Impact Officer von Destinations International. „Die Teilnehmenden tauschten innovative Ideen und praktische Lösungen aus, die Destinationen dabei helfen werden, stärkere Beziehungen zu ihren lokalen Gemeinschaften aufzubauen und sicherzustellen, dass die Vorteile des Tourismus allgemein verstanden und geteilt werden.“
Andreas Weissenborn, SVP für Interessenvertretung und Forschung bei Destinations International, kommentierte: „Interessenvertretung erfordert heute sowohl strategische Visionen als auch operative Abstimmung. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Veranstaltung war die Erkenntnis, dass erfolgreiche Interessenvertretung davon abhängt, verschiedene Interessengruppen auf ein gemeinsames Verständnis des Wertes des Reiseziels und der Auswirkungen auf die Gemeinschaft einzuschwören.“
Die Veranstaltung wurde von der Destinations International Foundation und den Partnern Chase Travel, Civitas und Simpleview (einem Unternehmen von Granicus) unterstützt. Die Aufzeichnungen der Sitzungen stehen registrierten Teilnehmern weiterhin auf Abruf zur Verfügung, und zusätzliche Ressourcen zur Interessenvertretung werden über DI kontinuierlich entwickelt. Interessenvertretungs- und Aktionsplattform.
Ein zweiter virtueller Aktionstag ist für den 16. September 2026 geplant.



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