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664 Zimmer kehren mit der Wiedereröffnung des Bahia Principe in Jamaikas Tourismussektor zurück

Bartlett 600 Zimmer
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Die Wiedereröffnung des Bahia Principe in Runaway Bay stellt 664 Zimmer und 800 Arbeitsplätze wieder her und markiert einen wichtigen Schritt für die Erholung des jamaikanischen Tourismus nach Hurrikan Melissa. Offizielle Stellen erklären, dieser Meilenstein stärke das Wirtschaftswachstum, erhöhe die Besucherzahlen und festige Jamaikas Position als führendes Reiseziel in der Karibik.

Runaway Bay, Jamaika — Jamaikas Tourismussektor hat diese Woche mit der Wiedereröffnung des Bahia Principe Resorts in Runaway Bay einen wichtigen Meilenstein erreicht. Dadurch stehen wieder 664 Zimmer im Unterkunftsbestand der Insel zur Verfügung und 800 Arbeiter können an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Die Wiedereröffnung, die im Rahmen einer großen Zeremonie unter Beteiligung von Regierungsbeamten, Führungskräften des Resorts, Mitarbeitern und Medienvertretern gefeiert wurde, stellt einen bedeutenden Schritt im Erholungsprozess des Landes nach den Auswirkungen des Hurrikans Melissa im Oktober 2025 dar.

Der Tourismusminister, Edmund Bartlett, begrüßte die Entwicklung als ein starkes Symbol für Widerstandsfähigkeit und erneutes Wachstum innerhalb des Sektors.

„Sechshundertvierundsechzig Zimmer sind wieder in Jamaikas Unterkunftsbestand aufgenommen worden“, sagte Bartlett. „Das sind 664 Gründe für Familien aus aller Welt, nach Jamaika zu kommen – 664 Zimmer, die Besucher willkommen heißen, unvergessliche Erlebnisse schaffen und die Wirtschaft in dieser Region und darüber hinaus ankurbeln werden.“

Neben der Erhöhung der Zimmerkapazität hatte die Wiedereröffnung unmittelbare und bedeutende Auswirkungen auf die Beschäftigung: 800 Jamaikaner kehrten an ihren Arbeitsplatz im Hotel zurück. Offizielle Stellen betonten, dass dies die allgemeine Erholungsdynamik auf der gesamten Insel widerspiegelt.

Der Tourismusdirektor Donovan White stellte fest, dass die internationale Nachfrage nach Jamaika weiterhin hoch ist.

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„Wir verzeichnen anhaltendes Interesse aus unseren wichtigsten Märkten“, sagte White. „Während wir die Kapazitäten weiter ausbauen, festigen wir unsere Position als führendes Reiseziel in der Karibik. Jamaika ist offen, bereit und heißt die Welt mit authentischer Gastfreundschaft willkommen.“

Die Wiedereröffnung unterstreicht zudem das anhaltende Vertrauen der Investoren in Jamaikas Tourismusbranche. Der Hotelbetreiber Bahia Principe Hotels and Resorts kündigte Pläne zur Wiedereröffnung eines zweiten großen Hotels am 1. Dezember 2026 an, wodurch voraussichtlich Hunderte weitere Zimmer und Arbeitsplätze geschaffen werden.

Der Meilenstein in Runaway Bay ist Teil einer umfassenderen nationalen Wiederaufbaustrategie. Mehrere große Hotelketten, darunter Sandals, RIU, Moon Palace, Jamaica Inn und Half Moon, haben ihren Betrieb bereits wieder aufgenommen. Auch wichtige Ferienorte wie Kingston, Portland und Ocho Rios gehörten zu den ersten, die nach dem Hurrikan wieder öffneten, und die Attraktionen auf der ganzen Insel blieben geöffnet.

Der Tourismus spielt weiterhin eine entscheidende Rolle in Jamaikas Wirtschaft und trägt rund 30 Prozent zum BIP bei, generiert beträchtliche Deviseneinnahmen und beschäftigt etwa 20 Prozent der Erwerbstätigen. Seine Auswirkungen erstrecken sich auf zahlreiche Sektoren, darunter Landwirtschaft, Transport und Unterhaltung.

Wie Minister Bartlett während der Zeremonie zusammenfasste: „Wenn der Tourismus floriert, floriert auch Jamaika. Wenn Hotels wie dieses wiedereröffnen, haben Familien zu essen, Gemeinden prosperieren und die gesamte Nation kommt voran.“

Dank erneuerter Kapazitäten, wiederhergestellter Arbeitsplätze und fortgesetzter Investitionen scheint Jamaikas Tourismussektor auf einem festen Weg zur vollständigen Erholung zu sein.

Über die Autorin

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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