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Gastfreundschaft im Freien ist mehr als Baumhäuser: Der Bericht

Outdoor
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Outdoor Hospitality bedeutet, Naturräume durch nachhaltigen Tourismus zu erhalten und sich positiv auf Mensch und Umwelt auszuwirken.

Basierend auf den Antworten von über 550 US-Campern – von traditionellen Zelten bis hin zu Van-Lifern und Wohnmobilfahrern – zeigt der Bericht, dass gehobene Outdoor-Aufenthalte endlich die Grenzen des Möglichen durchbrochen haben. Optionen wie Luxus-Jurten, Kuppelzelte und Baumhäuser machen mittlerweile 29 % der bevorzugten Unterkünfte aus, ein Anstieg um fünf Prozentpunkte gegenüber 2024 und erstmals gleichauf mit Zelten.

Während die Begeisterung fürs Campen ungebrochen ist, wächst die Sorge über Personalkürzungen durch die Regierung. 43 Prozent der Befragten befürchten, dass diese das Erlebnis in den Nationalparks beeinträchtigen könnten. Auch der wirtschaftliche Druck steht im Vordergrund: 45 Prozent geben an, dass finanzielle Unsicherheit ihre Reisen im kommenden Jahr einschränken könnte.

Die Vorlieben der Generationen prägen weiterhin die Landschaft. Glamping zieht fast ein Drittel der Camper der Generation Z an, während Millennials eher zu Zelten tendieren und die Generation X sowie die Babyboomer eher zu Wohnmobilen tendieren. Die meisten Befragten sind Gelegenheitscamper und unternehmen ein- bis zweimal pro Jahr einen Urlaub. Dennoch geben 58 % an, dass sie öfter campen würden, wenn Zeit und Geld es zuließen.

Der Bericht stellte außerdem fest, dass die Technologie die Art und Weise, wie Aufenthalte im Freien gebucht werden, verändert. 64% der Reisenden buchen heute direkt auf der Website eines Campingplatzes, und weniger als jeder Zehnte nutzt einen Desktop. Auch eine schnelle Nachverfolgung ist wichtig, mit 61% der Befragten gaben an, dass der Erhalt einer Bestätigungs-E-Mail oder -SMS „äußerst“ oder „sehr“ wichtig sei.

Über die Logistik hinaus zeigt der Bericht, wie sich die Motivation der Camper je nach Segment unterscheidet. Glamper und Van-Camper achten am meisten auf ihr Budget, sind aber auch am ehesten bereit, für Komfort-Extras wie Willkommenskörbe, hochwertige Bettwäsche und buchbare Whirlpool-Nutzung zu zahlen. Wohnmobilisten legen höchsten Wert auf zuverlässige Anschlüsse und Aktivitäten vor Ort. Jüngere Zeltcamper hingegen lassen sich zunehmend von sozialen Medien beeinflussen, obwohl die atemberaubende Landschaft mit fast der Hälfte aller Befragten weiterhin der größte Anreiz für alle Gruppen ist.

QUELLE: RMS

Über die Autorin

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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