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KI und Geschirrspüler bei Lufthansa wählen Ihr Bordessen aus

Omboad-Mahlzeit LH
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Der Geschirrspüler weiß es besser. Lufthansa versteht das und bringt schmutziges Geschirr und KI zusammen, um das ideale Essen für ihre Passagiere an Bord der deutschen Fluggesellschaft zu finden.

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Lufthansa Service liefert deutsches Wasser nach San Francisco, sodass auf Flügen von den USA nach Deutschland Marken-Plastikflaschen verwendet werden können. United und American Airlines nutzen auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika ausschließlich amerikanisches Wasser. Es ist unklar, ob sich dies im Zeitalter der Trump-Zölle ändern wird.

Der deutsche Ansatz, alles perfekt zu machen, entspricht nicht der Vorgehensweise der Lufthansa, da sie künstliche Intelligenz (KI) einsetzt, um Essensrückgaben zu vermeiden.

Mobile Technologie scannt Essensrückgaben aus der Bordgastronomie an der Spülstraße. Künstliche Intelligenz erkennt, ob eine Mahlzeit teilweise, vollständig oder unberührt verzehrt wurde.

Die Analyse umfasst auch Flugroute, Reiseklasse und Menükonzept. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen zukünftig optimierte Portionsgrößen und Menüauswahl. Zudem reduziert der „Tray Tracker“ künftig den CO₂-Ausstoß, da durch die Vermeidung von Überladung das Gesamtgewicht reduziert wird. Gleichzeitig werden weniger Lebensmittel transportiert, verbraucht und entsorgt.

Lufthansa nutzt die Innovation bereits seit knapp einem Jahr am Standort Frankfurt. Seit Kurzem scannt die KI auch in München Tabletts. Zukünftig soll der Tray Tracker auch an anderen Standorten und bei weiteren Airlines der Lufthansa Group zum Einsatz kommen. Das Lufthansa Group Digital Catering Analytics Team hat das innovative mobile Gerät gemeinsam mit der Lufthansa-Tochter zeroG entwickelt.

Ein weiteres auf maschinellem Lernen basierendes Projekt der Lufthansa Group Ein Projekt zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung ist Pendle. Die vom Lufthansa Innovation Hub 2024 ins Leben gerufene Initiative nutzt Algorithmen, die Datenpunkte wie Flugdauer, Flugroute und bisherige Nachfrage analysieren, um die Beladung zu optimieren. Langfristiges Ziel ist die Verknüpfung der beiden Projekte.

Über die Autorin

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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