Massenerschießungen in Mexiko sollten Reisealarm auslösen

Kriminalität – Bild mit freundlicher Genehmigung von Gerd Altmann von Pixabay
Bild mit freundlicher Genehmigung von Gerd Altmann von Pixabay
Geschrieben von Linda Hohnholz

Bei einer weiteren Gewalttat in Mexiko starben acht Menschen bei einer Massenerschießung im Zentrum der Stadt im Bundesstaat Morelos.

Die Schießerei ereignete sich am Samstag in der Gemeinde Huitzilac in der Nähe einer Autobahn, die die Hauptstadt mit der beliebten Touristenstadt Cuernavaca verbindet.

Vier der acht Verstorbenen starben sofort am Unfallort, während die anderen vier in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurden, aber nicht überlebten.

Von den acht Verstorbenen wurden sieben im Alter zwischen 8 und 7 Jahren identifiziert. Das Alter des 29. Opfers ist noch nicht bekannt.

Alle Verstorbenen befinden sich derzeit in forensischen Einrichtungen, während die Ermittlungen zur Schießerei fortgesetzt werden.

Die Stadt Huitzilac hat aufgrund illegaler Abholzung und Drogenbanden einen Ruf als gewalttätig und ist auch für Entführungen bekannt. Es liegt in einem Waldgebiet im Bundesstaat Morelos, das ein beliebter Urlaubsort ist.

Alle acht Leichen wurden in die gerichtsmedizinischen Einrichtungen überführt, während die Ermittlungen zu der Schießerei noch andauern, sagten Beamte.

Die bewaldete Berggemeinde Huitzilac wurde von illegalen Holzfällern, Entführern und Drogenbanden heimgesucht, auch weil sie das nächstgelegene ländliche Versteck in der Nähe der mexikanischen Hauptstadt ist.

Die Reisewarnung der US-Regierung sei offenbar seit dem 22. August 2023 unverändert geblieben, hieß es Website-Informationen.

In der Länderübersicht wird gewarnt: Gewaltverbrechen – wie Mord, Entführung, Autodiebstahl und Raubüberfall – sind in Mexiko weit verbreitet und häufig. Die US-Regierung ist in vielen Gebieten Mexikos nur begrenzt in der Lage, US-Bürgern Notdienste anzubieten, da Reisen für Mitarbeiter der US-Regierung in bestimmte Gebiete verboten oder eingeschränkt sind. In vielen Bundesstaaten gibt es außerhalb der Landeshauptstädte oder Großstädte nur begrenzte örtliche Rettungsdienste.

Erst vor ein paar Wochen wurden in Mexiko drei Surfer aus Australien und Amerika als vermisst gemeldet und ermordet aufgefunden. Es handelt sich um einen laufenden, ungelösten Kriminalfall. Viele Gemeinden im ganzen Land protestieren für ein Ende der Gewalt, die Touristen und Einwohner gleichermaßen gefährdet.


WTNBEITRETEN | eTurboNews | eTN

(eTN): Massenerschießungen in Mexiko sollten Reisealarm auslösen | Lizenz erneut veröffentlichen Inhalt posten


 

Über den Autor

Linda Hohnholz

Chefredakteur für eTurboNews mit Sitz im eTN-Hauptquartier.

Abonnieren
Benachrichtigung von
Gast
0 Ihre Nachricht
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
0
Würde deine Gedanken lieben, bitte kommentieren.x
Teilen mit...