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Neue Studie bringt Hoffnung für Tinnitus-Patienten

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Eine unabhängige Studie aus Deutschland bestätigt, dass die bimodale Neuromodulation Tinnitus-Symptome im klinischen Alltag signifikant reduzieren kann.

Das irische Medizinprodukteunternehmen Neuromod Devices Ltd. (Neuromod) begrüßt die Ergebnisse einer unabhängigen Studie, die am Deutschen Hörzentrum (DHZ) der Medizinischen Hochschule Hannover durchgeführt wurde und ergab, dass 85 % der Tinnituspatienten eine Verringerung ihrer Tinnitussymptome erlebten (basierend auf dem Tinnitus Handicap Inventory Score[i] von 20 Patienten) bei Verwendung des Lenire-Behandlungsgeräts.

Diese Studie zeigte, dass eine sechs- bis 12-wöchige Behandlung mit Lenire, einem von Neuromod entwickelten bimodalen Neuromodulationsgerät, das Schall- und elektrische Stimulation der Zunge bietet, klinisch bedeutsame Verbesserungen der Tinnitus-Symptomschwere in einer realen klinischen Umgebung sicher erreichen kann.

Die Studie wurde von Dr. Thomas Lenarz, Anke Lesinski-Schiedat und Andreas Buechner von der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover.

Diese Ergebnisse wurden kürzlich in der hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschrift Brain Stimulation[ii] veröffentlicht.

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Die realen Daten stimmen mit den Ergebnissen der groß angelegten klinischen Studie von Neuromod (TENT-A1) überein, an der 326 Teilnehmer teilnahmen. Die TENT-A1-Studie, deren Ergebnisse im Oktober 2020 veröffentlicht wurden[iii], zeigte, dass 86.2 % der behandlungskonformen Teilnehmer eine Verbesserung ihrer Tinnitussymptome nach einer 12-wöchigen Anwendung von Lenire berichteten.

Die Hannover-Studie umfasste kürzere Behandlungsdauern (6-12 Wochen) und beobachtete eine mittlere Verbesserung (Reduktion) des THI-Scores von 10.4 Punkten, was die klinisch bedeutsame Differenz von 7 Punkten übersteigt. Diese realen Daten aus der Hannover-Studie stehen im Einklang mit der TENT-A1-Studie, die ähnliche Verbesserungen nach 6-wöchiger Behandlung beobachtete und eine Verbesserung von insgesamt 14.6 Punkten nach vollen 12-wöchiger Behandlung erzielte. Darüber hinaus wurden keine behandlungsbedingten unerwünschten Ereignisse gemeldet.

Lenire wirkt, indem es über eine intraorale Komponente namens „Tonguetip“ leichte elektrische Impulse an die Zunge abgibt, kombiniert mit Ton, der über Kopfhörer abgespielt wird, um langfristige Veränderungen oder Neuroplastizität im Gehirn zur Behandlung von Tinnitus voranzutreiben.

Die klinische Studie TENT-A1, an der 326 Teilnehmer aus Irland und Deutschland teilnahmen, zeigte die Wirksamkeit von Lenire bei der Verbesserung der Tinnitussymptome der Teilnehmer. 86.2 % der behandlungskonformen Teilnehmer berichteten über eine Verbesserung ihrer Tinnitus-Symptome nach einer 12-wöchigen Behandlungsdauer[iv]. Bei der Nachbeobachtung 12 Monate nach der Behandlung zeigten 80.1 % der behandlungskonformen Teilnehmer anhaltende Verbesserungen ihrer Tinnitussymptome.

Die TENT-A1-Studie stellt eine der größten und am längsten nachverfolgten klinischen Studien dar, die jemals im Bereich Tinnitus durchgeführt wurden, und war im Oktober 2020 die Titelgeschichte der wissenschaftlichen Zeitschrift Science Translational Medicine.

Neuromod ist auf nicht-invasive Neuromodulationstechnologien spezialisiert und hat Lenire entworfen und entwickelt, das seit 2019 zur Behandlung von Tinnitus-Patienten eingesetzt wird.

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Chefredakteurin von eTurboNew ist Linda Hohnholz. Sie arbeitet in der eTN-Zentrale in Honolulu, Hawaii.

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