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Russische Touristen haben jetzt eine Alternative zu Visa und MasterCard

MIR-Karte
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

VISA, Master Card und American Express sind aufgrund der von vielen Ländern verhängten Sanktionen als Reaktion auf die unprovozierte russische Invasion in der Ukraine auf russische Touristen eingestellt.

Die nächstbeste Lösung für russische Reisende ist der Erwerb einer MIR-Karte.

Mir ist ein russisches Zahlungssystem für elektronische Überweisungen, das von der russischen Zentralbank gemäß einem am 1. Mai 2017 verabschiedeten Gesetz eingerichtet wurde. Das System wird vom Russian National Card Payment System betrieben, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der russischen Zentralbank.

Russische Visa- und Masterkarten funktionieren noch bis zu ihrem Ablaufdatum. Danach sehen Karteninhaber in Russland eine MIR-Ersatzkarte.

Bahrain beabsichtigt, in naher Zukunft das russische Zahlungssystem „Mir“ für Touristen einzuführen. Dies teilte der Botschafter des Königreichs in der Russischen Föderation, Ahmed Abdulrahman Al Saaiti, während eines Treffens mit dem Leiter von Baschkirien, Radiy Khabirov, mit Internationales Wirtschaftsforum St. Petersburg SPIEF-2022.

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Im Gegenzug ist Russland an einer Zusammenarbeit mit Bahrain in allen Bereichen interessiert.

Ägypten arbeitet auch am Start des Mir-Kartenakzeptanzprojekts. Eine große Anzahl russischer Touristen besucht ständig Ägypten.

Russische Touristen können immer noch in viele Länder reisen der ganzen Welt.

Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, die Türkei, Usbekistan und Vietnam sowie Abchasien und Südossetien, zwei Gebiete, die seit dem russisch-georgischen Krieg 2008 von Russland kontrolliert werden, akzeptieren bereits die MIR-Karte.

Drei große türkische Banken – Ziraat Bankası, Vakıfbank und Iş Bankası – wickeln tatsächlich Transaktionen mit MIR-Karten ab und ermöglichen Bargeldabhebungen an ihren zahlreichen Geldautomaten zu einem günstigen Wechselkurs. Viele Einzelhändler in der Türkei zeigen das MIR-Akzeptanzzeichen nicht, akzeptieren die Karte aber trotzdem, manchmal sogar unwissentlich.

Im Jahr 2019 wurden MIR-Karten in Zypern, einem europäischen Mitgliedsland, akzeptiert. Dies führte zu einem Anstieg russischer Touristen nach Zypern. Offenbar wurde diese auf Druck aus Brüssel eingestellt.

Thailand befindet sich derzeit in Gesprächen mit Russland, um MIR als Zahlungssystem für russische Touristen im Königreich einzurichten.

Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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