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US-Bürger in Russland wegen „Nazi“-Telefoninhalten inhaftiert

US-Bürger in Russland wegen „Nazi“-Telefoninhalten inhaftiert
US-Bürger in Russland wegen „Nazi“-Telefoninhalten inhaftiert
Geschrieben von Harry Johnson

Russische Grenzbeamte haben angeblich bei der Überprüfung der Telefone eines US-Bürgers am Grenzübergang zwischen Estland und der russischen Region Pskow eine „Nazi“-Bezeichnung entdeckt.

Ein Gericht im Nordwesten Russlands hat einen US-Bürger zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt, nachdem er beschuldigt wurde, auf seinem Mobilgerät „pro-ukrainische Nachrichten“ verfasst zu haben, wie lokale Medien in der russischen Region Pskow berichteten.

Alexander Antonow, der auch die russische Staatsbürgerschaft besitzt, soll den Berichten zufolge den Satz „Slawa Ukraine“ („Slawa Ukraine“) auf sein Handy geschrieben haben. Es ist unklar, ob dieser Satz privat geschrieben wurde oder öffentlich sichtbar war.

Im Januar 2024 stufte das russische Justizministerium diesen Satz als „Nazi-Symbol“ und „Nazi-Slogan“ ein. Nach russischem Recht kann die öffentliche Zurschaustellung oder Förderung von „Nazi-Symbolen“ mit bis zu 15 Tagen Gefängnis geahndet werden.

Russische Grenzbeamte sollen den Satz entdeckt haben, als sie Antonows Telefon am Grenzübergang zwischen Estland und der russischen Region Pskow überprüften. Der Bericht gab keine Auskunft darüber, ob Antonow Russland betrat oder verließ.

Berichten zufolge hatte das Bezirksgericht Petschora die Beschlagnahmung von Antonows Telefon angeordnet und ihn zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt.

Antonows Verwaltungsakt konnte auf der Website des Gerichts nicht gefunden werden, daher bleibt unklar, wann russische Grenzbeamte Antonows Telefon überprüften und wann sein Prozess begann.

Nach der groß angelegten Invasion Russlands in der Ukraine im Februar 2022 haben die russischen Behörden Tausende von Personen zu Gefängnis- und Geldstrafen verurteilt, weil sie den Krieg offen kritisiert oder ihre Unterstützung für die Ukraine zum Ausdruck gebracht hatten.

Über die Autorin

Harry Johnson

Harry Johnson ist Auftragsredakteur für eTurboNews Seit über 20 Jahren. Er lebt in Honolulu, Hawaii, und stammt ursprünglich aus Europa. Er schreibt und berichtet gerne über Nachrichten.

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