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US-Botschaft in China: „Keine Romanze, kein Sex mit Chinesen“

US-Botschaft in China: „Keine Romanze, kein Sex mit Chinesen“
US-Botschaft in China: „Keine Romanze, kein Sex mit Chinesen“
Geschrieben von Harry Johnson

Seit vielen Jahren warnen die Geheimdienste der USA und Großbritanniens sowohl diplomatische Mitarbeiter als auch Privatpersonen davor, Beziehungen mit chinesischen Staatsbürgern einzugehen.

Jüngsten Berichten zufolge hat die US-Botschaft in China ihrem diplomatischen Personal, deren Familienangehörigen und Vertragspartnern mit Sicherheitsfreigabe ausdrücklich verboten, „romantische und sexuelle Beziehungen“ mit chinesischen Staatsbürgern jeglicher Art zu unterhalten.

Diese Richtlinie wurde offenbar im Januar vom scheidenden US-Botschafter Nicholas Burns eingeführt und trat nur wenige Tage vor dem Amtsantritt des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump in Kraft. Die neue Richtlinie scheint eine Erweiterung der im vergangenen Sommer getesteten „abgespeckten“ Version zu sein, die dem Personal der US-Botschaft und fünfer Konsulate in China intime Beziehungen mit chinesischen Sicherheitskräften und anderem Botschaftspersonal untersagte.

Es ist nicht bekannt, was genau in der neuen Richtlinie unter „romantischen und sexuellen Beziehungen“ zu verstehen ist, doch diese neuen Änderungen haben die bereits bestehenden Richtlinien effektiv in ein umfassendes „Nicht-Fraternisierungs“-Programm umgewandelt, das an die Praktiken aus der Zeit des Kalten Krieges erinnert.

Den Berichten zufolge wurde die neue Änderung nicht öffentlich bekannt gegeben, sondern dem Botschaftspersonal sowohl mündlich als auch per E-Mail mitgeteilt.

US-Botschaftsangehörige, die zuvor Beziehungen zu chinesischen Staatsangehörigen aufgebaut haben, haben möglicherweise Anspruch auf Ausnahmen, die einer individuellen Prüfung unterliegen. Wird eine Ausnahme abgelehnt, müssen sie ihre Beziehung beenden. Verstöße gegen diese Regelung werden zur sofortigen Rückkehr in die Vereinigten Staaten aufgefordert.

Seit Jahren warnen US-amerikanische und britische Geheimdienste diplomatisches Personal und Privatpersonen davor, Beziehungen mit chinesischen Staatsbürgern einzugehen. Laut den Behörden betreibt Peking ein weitverzweigtes Spionagenetzwerk, das vor allem attraktive Frauen einbezieht, die ausländische Staatsbürger aufsuchen, langfristige Beziehungen eingehen und sie schließlich zur Zusammenarbeit mit der chinesischen Regierung zwingen.

China hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen und behauptet, die westlichen Geheimdienste würden lediglich ihre eigenen „schändlichen Taten“ auf China projizieren.

Über die Autorin

Harry Johnson

Harry Johnson ist Auftragsredakteur für eTurboNews Seit über 20 Jahren. Er lebt in Honolulu, Hawaii, und stammt ursprünglich aus Europa. Er schreibt und berichtet gerne über Nachrichten.

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1 Kommentare

  • Als ehemaliger Diplomat verstehe ich die Gründe für eine solche Politik – doch ein völliges Verbot persönlicher Beziehungen zu chinesischen Staatsbürgern ist extrem und zutiefst problematisch. Es birgt die Gefahr, Paranoia und kulturelle Isolation zu fördern und genau die Diplomatie zu untergraben, die wir eigentlich aufrechterhalten sollten. Sicherheitsbedenken sind berechtigt, doch dieser Ansatz wirkt eher wie ein Reflex aus dem Kalten Krieg als eine moderne Strategie.

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