Die Gruppe ist seit 2015 aktiv und hat ihre Methoden seitdem verbessert. Der Bedrohungsakteur nutzt nun künstliche Intelligenz (KI), um die Effektivität seiner Angriffe zu steigern und ihre Reichweite auf weitere Regionen auszudehnen. Analysen zeigen, dass viele der bei diesen Angriffen verwendeten neuen Schadprogramme wahrscheinlich mithilfe von KI generierten Code enthalten, was sie komplexer und schwieriger zu erkennen macht.
Während Hotels in Brasilien bisher das Hauptziel waren, wurden derartige Cyberangriffe auch aus anderen Ländern rund um den Globus gemeldet.
Der Angreifer sendet Phishing-E-Mails direkt an das Hotelpersonal, oft getarnt als Reservierungsanfragen oder Bewerbungen. Sobald ein Hotelmitarbeiter diese E-Mails liest, wird die Schadsoftware VenomRAT auf den Hotelsystemen installiert, die Angreifern Zugriff auf Zahlungsdaten und andere vertrauliche Informationen der Gäste gewährt. Die E-Mails wirken oft überzeugend und stammen von scheinbar seriösen Websites.
Cyberkriminelle nutzen zunehmend KI, um neue Tools zu entwickeln und die Effektivität ihrer Angriffe zu steigern. Das bedeutet, dass selbst bekannte Angriffsmethoden wie Phishing-E-Mails für den Durchschnittsnutzer immer schwieriger zu erkennen sind. Für Hotelgäste bedeutet dies ein höheres Risiko des Diebstahls von Karten und persönlichen Daten, selbst bei Aufenthalten in bekannten Hotels.



Hinterlasse einen Kommentar