Robert A. Clifford, Gründer und Seniorpartner der Kanzlei Clifford Law Offices und Hauptanwalt im Luftfahrtverfahren vor US-Bezirksrichter Jorge Alonso in Chicago, teilte dem Gericht am frühen Mittwochmorgen mit, dass drei Fälle der Kanzlei beigelegt wurden. Darunter befand sich auch ein Fall, der heute um 10 Uhr verhandelt werden sollte: der Fall im Namen der Familie einer 28-jährigen Mutter aus Kenia, die eine Tochter und deren Eltern hinterließ. (Nachlass von Mercy Ngami Ndivo, Aktenzeichen cv-19-cv-02170, in Verbindung mit 19-cv-05563.)
Der zweite Prozess im Nachlassverfahren gegen die 36-jährige Inderin Shikha Garg schreitet voran. Sie hinterlässt ihren Ehemann und ihre Eltern, die von der Kanzlei Kline & Specter aus Philadelphia vertreten werden. Aktenzeichen: 19-cv-05079.

„Unsere Mandanten sind dem Gericht sehr dankbar, dass es ihnen ermöglicht hat, seine Ressourcen zu nutzen, um die ihnen zustehende Gerechtigkeit zu erlangen“, sagte Clifford, ein international führender Anwalt in Luftfahrtprozessen. Der Vater von Mercy Ndivo richtete einige Worte an das Gericht und sprach über den Verlust seiner zweiten Tochter. Er dankte Clifford, dem Gericht und Amerika. Fredrick Ndivo sagte: „Wir sind Ihnen zutiefst dankbar und hoffen, dass Sie sich weiterhin für Gerechtigkeit und das Recht auf Leben, Freiheit und Unabhängigkeit einsetzen.“
Die beiden anderen Fälle, die die Anwaltskanzlei Clifford außergerichtlich beilegte, gehörten zu den ursprünglich fünf Fällen, die am Montag verhandelt werden sollten. Allerdings können nur zwei Fälle gleichzeitig verhandelt werden. Alle Fälle wurden im Einvernehmen der Parteien zu vertraulichen Beträgen beigelegt.
Die beiden anderen beigelegten Fälle betrafen einen erfolgreichen 38-jährigen Mann aus dem Jemen und Kenia, der getötet wurde und Alleinverdiener seiner Frau und sieben Kinder, davon sechs minderjährige, war (Ameen Qaid Ghazi Al-Aheum, als Verwalter des Nachlasses von Abdul Jalil Qaid Ghazi Hussein, Nr. 19-cv-6718), sowie einen 30-jährigen erfolgreichen Geschäftsmann aus Großbritannien und Kenia, der selbst eines von zehn Kindern war und eine mit dem vierten gemeinsamen Kind schwangere Frau sowie drei minderjährige Kinder hinterließ (Said, als Verwalter des Nachlasses von Nasrudin Mohammed gegen die Boeing Company, Nr. 19-cv-02170).
Der Absturz der Boeing 737 MAX8, Flug ET-302, ereignete sich im März 2019 kurz nach dem Start vom internationalen Flughafen Addis Abeba Bole in Äthiopien auf dem Weg nach Kenia. Alle 157 Insassen kamen dabei ums Leben.
Laut den Anwälten bleiben nach Abschluss dieser Verfahren noch sieben Fälle zu klären.




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