Während die Vereinigten Staaten in ein Jahrzehnt eintreten, das von bedeutenden globalen Ereignissen geprägt ist – darunter die FIFA-Weltmeisterschaft 2026, die Feierlichkeiten zu „America 250“ und die Olympischen Sommerspiele 2028 –, brachten die Abgeordneten am Mittwoch den VISIT USA ActGesetzgebung zur Wiederherstellung wichtiger Finanzmittel für Marke USA, die nationale Tourismusorganisation.
Die Marke USA entstand durch die Reiseförderungsgesetz von 2009 Als öffentlich-private Partnerschaft mit dem Ziel, den internationalen Tourismus ohne Kosten für die US-Steuerzahler zu fördern, finanziert sich die Organisation durch Gebühren internationaler Reisender im Rahmen des Visa Waiver Programms und durch Beiträge US-amerikanischer Reiseunternehmen. Ihr wird seit Langem zugeschrieben, einen wirtschaftlichen Nutzen in Milliardenhöhe generiert und Zehntausende amerikanische Arbeitsplätze gesichert zu haben.
Trotz hoher Renditen sah sich Brand USA Phasen der Unsicherheit ausgesetzt. Während der Amtszeit von Präsident Trump zielten mehrere Haushaltsvorschläge des Bundes darauf ab, die Finanzierung der Organisation zu streichen – ein Vorhaben, das vom Kongress letztendlich abgelehnt wurde, aber ihre Verwundbarkeit verdeutlichte und die langfristige Planung erschwerte.
Heute sagen Befürworter, dass noch mehr auf dem Spiel steht. Die Vereinigten Staaten konkurrieren nicht nur um Besucher; sie betreiben auch aktiv Imagepflege auf der Weltbühne. Internationale Umfragen und Marktforschungen zeigen, dass die sich wandelnde US-Einwanderungs- und Grenzsicherheitspolitik – einschließlich sichtbarer Durchsetzungsmaßnahmen der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) – bei einigen potenziellen Besuchern zu negativen Wahrnehmungen beigetragen hat. Obwohl diese Politik mit nationaler Sicherheit und Einwanderungskontrolle begründet wird, hat die weltweite Medienberichterstattung mitunter Unsicherheit darüber hervorgerufen, ob die Vereinigten Staaten ein einladendes, leicht zugängliches oder attraktives Reiseziel sind.
Analysten der Reisebranche weisen darauf hin, dass selbst geringfügige Stimmungsänderungen die Nachfrage erheblich beeinflussen können, was Folgen für Fluggesellschaften, Hotels, Restaurants, Attraktionen und die lokale Wirtschaft im ganzen Land hat. Die Marke USA wird als wichtiges Instrument zur Bewältigung dieser Herausforderungen angesehen.—die Vermittlung genauer Reiseinformationen, die Hervorhebung vielfältiger Gemeinschaften und Regionen sowie die Darstellung eines umfassenderen Bildes des Landes jenseits polarisierender politischer Schlagzeilen.
Gleichzeitig bleibt die politische Dynamik rund um Brand USA heikel. Das Programm sollte ursprünglich durch die Haushaltsvorschläge der Trump-Regierung gestrichen werden, ist nun aber auf breite, parteiübergreifende Unterstützung angewiesen, um wiederhergestellt und die Finanzierung gesichert zu werden. Viele Branchenvertreter sowie Partner auf Landes- und Kommunalebene gehen vorsichtig mit der Art und Weise um, wie sie über frühere Finanzierungsdrohungen und die Rolle der Trump-Regierung sprechen.Stattdessen konzentriert man sich auf den hohen Return on Investment des Programms, seine parteiunabhängigen wirtschaftlichen Vorteile und seine Bedeutung für Gemeinden in republikanisch wie demokratisch regierten Bundesstaaten. Hinter den Kulissen räumen die Beteiligten ein, dass die Sicherung der notwendigen Stimmen im Kongress den Aufbau einer Koalition erfordert, die auch Abgeordnete aus dem Umfeld des ehemaligen Präsidenten Trump umfasst – was offene Kritik für diejenigen, die das Programm schützen wollen, politisch riskant macht.
Die Befürworter des VISIT USA Act argumentieren, dass dieser pragmatische Ansatz notwendig sei, um sicherzustellen, dass die Marke USA ihre Arbeit fortsetzen kann. Indem sie Arbeitsplätze, Exporte und Wettbewerbsfähigkeit anstatt parteipolitischer Schuldzuweisungen in den Vordergrund stellen, hoffen sie, eine breite Unterstützungsbasis für eine Behörde zu erhalten, deren Mission im Kern darin besteht, ein positives Bild von Amerika zu vermitteln.
„Der VISIT USA Act ist eine kluge, parteiübergreifende Maßnahme, die sicherstellt, dass Amerika im globalen Wettbewerb bestehen kann“, sagte Geoff Freeman, Präsident und CEO der US Travel Association. „Wir haben eine einmalige Chance, die Welt willkommen zu heißen – durch die Fußball-Weltmeisterschaft, America 250 und die Olympischen Spiele –, aber dieser Erfolg hängt davon ab, dass die Marke USA über die nötigen Ressourcen verfügt. Der Kongress muss jetzt handeln, um die Finanzierung wiederherzustellen, internationale Besucher anzulocken und Amerika von seiner besten Seite zu präsentieren.“
Die Gesetzesinitiative wird von den Senatoren Dan Sullivan (Republikaner, Alaska), Amy Klobuchar (Demokratin, Minnesota), Shelley Moore Capito (Republikanerin, West Virginia) und Jacky Rosen (Demokratin, Nevada) sowie den Abgeordneten Gus Bilirakis (Republikaner, Florida) und Kathy Castor (Demokratin, Florida) eingebracht. Branchenverbände betonen, dass ihre Unterstützung die parteiübergreifende Anerkennung der wirtschaftlichen Bedeutung des internationalen Reiseverkehrs unterstreicht.
Laut Schätzungen der US Travel Association könnten die bevorstehenden globalen Veranstaltungen fast 40 Millionen Besucher dem Land und erzeugen mehr als 100 Milliarden Dollar an wirtschaftlichen AuswirkungenGesetzgeber und führende Vertreter der Reisebranche sind sich einig, dass die vollständige Finanzierung der Marke USA – und die damit verbundene Möglichkeit, sowohl das Image der USA im Ausland wiederherzustellen als auch aggressiv um internationale Reisende zu konkurrieren – von zentraler Bedeutung sein wird, um diese Chance zu nutzen.





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