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Schöne neue Welt: Bizarre Flugreiseideen der Luftfahrtindustrie

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Geschrieben von Chefredakteur

Das niederländische KLM hat kürzlich sein neuestes Flugkonzept vorgestellt, das Flying V, mit dem Passagiere buchstäblich in den Tragflächen des Flugzeugs sitzen sollen.

Der Frachtraum und die Treibstofftanks würden sich ebenfalls in den Flügeln des V-förmigen Flugzeugs befinden. Das Flugzeug kann 314 Passagiere befördern und ist besonders auf Langstreckenreisen ausgerichtet. Der Flying V hat die gleiche Spannweite wie der Airbus A350 und kann daher normale Landebahnen und Tore verwenden.

Ein maßstabsgetreues Modell des Flugzeugs wird im Oktober in Amsterdam getestet. Erwarten Sie jedoch nicht, einen Sitzplatz für Ihre Sommerferien zu reservieren. Es wird mindestens 20 Jahre lang nicht für kommerzielle Flüge verfügbar sein.

Nur Stehplätze

Der Skyrider 2.0 ist ein neues Flugdesign, das auf der Aircraft Interiors Expo 2018 vorgestellt wurde und bei dem Passagiere für einen gesamten Flug stehen würden.

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Die "Sitze" haben Armlehnen und Rückenstütze, aber kein entscheidendes Sitzkissen. Stattdessen erhalten die Passagiere einen Sitzplatz, der fast wie ein Fahrradsattel aussieht, damit sie sich ein wenig ausruhen können.

Es werden keine Tabletts bereitgestellt, und der Abstand zwischen den Reihen beträgt knapp 23 Zoll. Die Stehplätze wurden für Kurzstreckenflüge konzipiert und ermöglichen bis zu 20 Prozent mehr Passagiere an Bord. Es ist jedoch nicht klar, wie sich die Skyrider im Notfall auf die Evakuierung auswirken würden.

Gestapelte Sitze

Airbus meldete 2015 ein Patent für eine neue Sitzform an, bei der die Passagiere übereinander gestapelt werden. Es nennt das klaustrophobisch klingende Konzept „Mezzanine-Sitzmöbel“.

Die ursprüngliche Idee zielte darauf ab, Sitzplätze der oberen Klasse in Business-Class-Abschnitten von Flugzeugen zu schaffen, und soll den Passagieren mehr Privatsphäre bieten, könnte jedoch dazu führen, dass sich diejenigen auf der unteren Ebene geschlossener fühlen.

Flugzeugbänke

Sitzbänke wurden 2016 von Airbus entwickelt. Sie wurden als eine Möglichkeit angepriesen, den Platz zu optimieren, um den unterschiedlichen Bedürfnissen von Passagieren wie denjenigen, die zusätzlichen Platz benötigen, und Familien mit kleinen Kindern gerecht zu werden.

Die Idee könnte jedoch auch sein, dass vier Passagiere in einem Bereich sitzen, der einst drei separate Sitze hatte, ganz zu schweigen von dem Problem, dass Passagiere mehr Platz beanspruchen als sie sollten, ohne dass zwischen den Sitzen aufgeteilt wird.

Airbus hat sich mit Zodiac Aerospace zusammengetan, um ein Konzept zu entwickeln, mit dem Laderäume in Bereiche für Schlaf, Entspannung und Erholung verwandelt werden.

Nach dem Start könnten Economy-Passagiere ihre Sitze verlassen und nach unten gehen, um sich in Kapselbetten hinzulegen und sich in Entspannungsbereichen auszudehnen, oder ihre Kinder in der Nähe spielen lassen.

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Chefredakteur von Assignment ist Oleg Siziakov

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