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Britische Presse veröffentlicht unbestätigte Geschichte über die Seychellen

(eTN) – Die britische Presse veröffentlichte heute eine Geschichte, in der es heißt, dass das Chikungunya-Virus die Seychellen befallen habe. Sie schrieb: „Die Seychellen sind die Flitterwocheninsel, die vom Chikungunya-Virus heimgesucht wird.“

(eTN) – Die britische Presse veröffentlichte heute eine Geschichte, in der es heißt, dass das Chikungunya-Virus die Seychellen befallen habe. Sie schrieb: „Die Seychellen sind die Flitterwocheninsel, die vom Chikungunya-Virus heimgesucht wird.“

ETN konnte gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium der Seychellen unabhängig bestätigen, dass es sich nicht um einen derartigen Virusausbruch handelt.

Das Chikungunya-Virus wird von Moskitos übertragen und derzeit erleben die Seychellen eine Dürreperiode, in der es zu starken Wasserbeschränkungen kommt. Seit Januar hat es dort nicht mehr viel geregnet. Laut einem Experten vermehren sich Moskitos nicht, wenn es nicht regnet. Da die Lebensdauer eines Moskitos zwei Wochen beträgt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs eines von Moskitos übertragenen Virus auf den Seychellen derzeit daher höchst unwahrscheinlich.

Der Pressesprecher der Seychellen aus dem Büro des Präsidenten sagte gegenüber der britischen Presse: „Wer auch immer Ihnen diese Informationen gegeben hat, hat dies aus böswilliger Absicht getan oder einfach aus Profitgründen eine Geschichte erfunden.“

Der Pressesprecher forderte, dass die Informationen überprüft und, falls sie sich als falsch herausstellen, die Geschichte zurückgezogen wird. Vielleicht erklärt das, warum die Geschichte im Internet aufgetaucht ist und jetzt verschwunden ist.

Über die Autorin

Linda Hohnholz

Chefredakteur für eTurboNews mit Sitz im eTN-Hauptquartier.

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