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Die Airbus A320neo-Bestellung von CALC scheint eher von der Marktnachfrage als von politischen Erwägungen getrieben zu sein.

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Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Die Bestellung von 30 Airbus A320neo durch die China Aircraft Leasing Group scheint eher durch kommerzielle Nachfrage als durch politische Motive bedingt zu sein. Die vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass das Geschäft mit globalen Leasingtrends, dem Flottenerneuerungsbedarf der Fluggesellschaften und der starken Marktnachfrage nach treibstoffeffizienten Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen übereinstimmt, ohne dass es Anzeichen für direkten staatlichen oder geopolitischen Einfluss gibt.

Die Festbestellung der China Aircraft Leasing Group (CALC) über 30 Flugzeuge der Airbus A320neo-Familie scheint in erster Linie durch Folgendes bedingt zu sein: eher wirtschaftlichen und marktwirtschaftlichen Erwägungen als politischen Motiven, basierend auf derzeit verfügbaren öffentlichen Informationen.

CALC ist ein in Hongkong ansässiges, börsennotiertes Flugzeugleasingunternehmen, das seit 2012 mit Airbus zusammenarbeitet. Diese jüngste Bestellung ist die fünfte beim europäischen Hersteller und erhöht die Gesamtverpflichtungen gegenüber Airbus auf 282 Flugzeuge – ein Umfang, der den in der globalen Leasingbranche üblichen langfristigen Flottenwachstumsstrategien entspricht. Branchenberichte und Unternehmensmitteilungen stellen den Deal übereinstimmend als Reaktion auf … dar. Starke Nachfrage der Fluggesellschaften nach treibstoffeffizienten, modernen Single-Aisle-Flugzeugeninsbesondere da die Fluggesellschaften ihre Flotten erneuern und die Betriebskosten kontrollieren.

Keine glaubwürdigen Berichte führender Finanz- oder Luftfahrtmedien bringen die Transaktion mit direktem Druck der chinesischen Regierung, geopolitischen Verhandlungen oder industriepolitischen Vorgaben in Verbindung. CALC agiert als marktorientierter Leasinggeber mit globalem Kundenstamm und vermietet Flugzeuge an Fluggesellschaften in verschiedenen Regionen, anstatt ausschließlich staatliche chinesische Fluggesellschaften zu bedienen.

China verfolgt zwar weitergehende Luftfahrt- und Industrieambitionen – darunter die Förderung heimischer Flugzeuge wie der COMAC C919 –, doch scheinen diese Strategien nicht in direktem Zusammenhang mit dieser konkreten Airbus-Bestellung zu stehen. Derzeit entspricht der Vertrag den globalen Leasingtrends, die die A320neo-Familie aufgrund ihrer Effizienz, Vielseitigkeit und ihres langfristigen Anlagewerts bevorzugen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Beweislage darauf hindeutet, dass diese Reihenfolge Folgendes widerspiegelt: kommerzielle Logik und Marktnachfrage, keine politisch motivierte Beschaffungsentscheidung.

Über die Autorin

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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