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Können sich Online-Reiseunternehmen an die „neue Normalität“ anpassen?

Geschrieben von Herausgeber

Die Reisebranche hat in letzter Zeit dank des weltweiten COVID-19-Ausbruchs einen beispiellosen Abschwung erlebt. Zum Glück scheint es tatsächlich so, als würden die Dinge langsam zu einem Anschein von Normalität zurückkehren. Fakt ist weiterhin, dass voraussichtlich bis mindestens Ende 2021 gewisse regionale und sogar landesweite Beschränkungen bestehen bleiben werden. Dies ist insbesondere für kleinere Online-Reiseveranstalter besorgniserregend, da sie mit solchen Beschränkungen unweigerlich schwer zurechtkommen werden. Gibt es Möglichkeiten, wie sich Unternehmen an diese Situationen anpassen können?

Zentralisierte Lizenzverwaltungssoftware

Reiseunternehmen arbeiten in der Regel mit mehreren Softwareanbietern zusammen, um ihre täglichen Anforderungen an das Kundenbeziehungsmanagement zu erfüllen. Das Problem hierbei ist, dass ohne ein zentralisiertes System Compliance und Automatisierung gefährdet sein können. Außerdem steigen dadurch oft die internen Lizenzkosten. Ein stromlinienförmiges Lizenzverwaltungstool für Reiseunternehmen kann dazu beitragen, die Lücken zwischen den oben genannten Anliegen zu schließen. Dadurch werden nicht nur die herkömmlichen Kosten gesenkt, sondern die Mitarbeiter können auch die Vorteile eines benutzerfreundlicheren Systems nutzen.

Auswahl eines Zieldomänennamens

Hunderte reisebezogene Portale werden monatlich erstellt. Dies kann problematisch sein, da generische Domainnamen nicht die erforderliche Online-Aufmerksamkeit erhalten. Im Gegensatz zu gängigen Suffixen wie .com und .net, a neue Alternative bekannt als .travel ist eine Möglichkeit geworden. Dies ist aus zwei Hauptgründen wichtig:

  • Besucher werden sich eher an einen .travel-Domainnamen erinnern, da dieser in direktem Zusammenhang mit ihren Suchanfragen steht.
  • Diese Suffixe können dabei helfen, eine Website von ihren engsten Konkurrenten abzuheben.


Einen dieser Namen über einen Registrierungsdienst eines Drittanbieters zu erhalten, ist normalerweise unkompliziert und die Kosten sind ähnlich denen, die mit einem herkömmlichen Suffix verbunden sind. Natürlich ist es immer wichtig sicherzustellen, dass der betreffende vorgeschlagene Domainname nicht von einer anderen Firma reserviert wurde.

Anbieten personalisierterer Reisedienstleistungen


In der Vergangenheit waren viele Reisende zu Recht frustriert, wenn sie eher allgemeine und unpersönliche Lösungen erhielten. Damit meinen wir nicht nur Fluggesellschaften und Kreuzfahrtschiffe. Sogar der Buchungsprozess ließ in Bezug auf Anpassung und benutzerfreundliche Optionen viel Fantasie zu. Wie die Hotel-Reputationsmanagementfirma Revfine feststellt, Personalisierung ist jetzt der Name des Spiels.

Einfach gesagt, Kunden möchten als Einzelpersonen behandelt werden, im Gegensatz zu Verkaufschancen. Ihnen sollten auf Basis ihrer bisherigen Anfragen gezielte Lösungen angeboten werden. Maßgeschneiderte E-Mails, Zugang zu Live-Vertretern und relevante Angebote umfassen alle einen benutzerfreundlicheren Ansatz. Diese Strategien tragen nicht nur dazu bei, ein höheres Engagement zu gewährleisten, sondern sind auch entscheidend für den langfristigen Aufbau von Markenbekanntheit und -loyalität.

Eine mutige neue Welt

Obwohl die Reisebranche unter den Auswirkungen der globalen Gesundheitskrise leidet, sollte diese Situation mit einem Silberstreif am Horizont betrachtet werden. Es gibt jetzt unzählige Möglichkeiten für kleinere Unternehmen, ihre Online-Präsenz zu erweitern und einen soliden Kundenstamm aufzubauen. Wer in der Lage ist, sich die oben skizzierten Methoden anzueignen, sollte auch in Zukunft gute Leistungen erbringen.

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Über den Autor

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Chefredakteurin von eTurboNew ist Linda Hohnholz. Sie arbeitet in der eTN-Zentrale in Honolulu, Hawaii.

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