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Tödliche Gewalt in Nepal nach Abschaltung der Internetkommunikation durch die Regierung

Internet der Regierung abgeschaltet
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

eTN wurde erstmals von Reisebüros und Reiseveranstaltern in Nepal kontaktiert. Diese konnten weder Kunden kontaktieren, Buchungen entgegennehmen noch mit ihren Gästen kommunizieren, nachdem die Regierung ohne Vorwarnung alle internetbasierten Kommunikationskanäle abgeschaltet hatte. Die Menschen in Nepal erhoben sich, und heute kam es in Kathmandu zu blutigen Protesten.

Es begann als friedlicher Protest am heutigen Montag und eskalierte, nachdem die Regierung Unternehmen wie META dazu verpflichtet hatte, sich in Nepal bei der Regierung zu registrieren und Nutzerdaten weiterzugeben. Die Regierung beschloss, sämtliche Internet-Kommunikationsanwendungen abzuschalten.

Innerhalb weniger Stunden schlug dieser friedliche Protest in Gewalt um, die in Kathmandu Tote, Verletzte und Chaos verursachte. Die Situation eskalierte, nachdem Demonstranten die Sperrzone durchbrachen und das Parlamentsgebäude betraten. Die Polizei reagierte mit Wasserwerfern, Tränengas und scharfer Munition. Zahlreiche Demonstranten wurden verletzt, mindestens neun Menschen starben. Dutzende verletzte Demonstranten wurden ins Zivilkrankenhaus, das Everest-Krankenhaus, das Traumazentrum und andere Gesundheitseinrichtungen gebracht.

Nepal, abgeschnitten von der Welt, ist nicht nur unter den überwiegend jüngeren Nepalesen, die vor dem Parlamentsgebäude protestierten, ins Chaos gestürzt, sondern auch für mehr als 15 Millionen Internetnutzer in Nepal, darunter auch Besucher, die von der Welt abgeschnitten sind und Online-Chat-Funktionen nicht nutzen können, wie beispielsweise:

  • Facebook
  • Facebook Messenger
  • Instagram
  • YouTube
  • WhatsApp
  • X
  • LinkedIn
  • Snapchat
  • Reddit
  • Discord
  • Pinterest
  • Signal
  • Threads
  • WeChat
  • Aktie
  • tumblr
  • Clubhaus
  • Mastodon
  • Rumpeln
  • Mewe
  • VK
  • Line
  • IMO
  • Zalo
  • Seele
  • Hamro Patro

Derzeit Viber und TikTok arbeiten noch immer in Nepal.

Demonstranten der Generation Z fordern ein Ende der Korruption und die Aufhebung des staatlichen Verbots von Social-Media-Plattformen.

Nach den gewaltsamen Zusammenstößen verhängte die Bezirksverwaltung von Kathmandu in mehreren Teilen der Hauptstadt eine Ausgangssperre. Auch in anderen Großstädten des Landes weiteten sich die Demonstrationen aus.

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Über die Autorin

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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