estinations Inrwe veröffentlicht Fahrplan für Interessenvertretung und Maßnahmen, kündigt Veranstaltung zur Zusammenführung von Interessenvertretungs- und Wirkungsgipfeln im Jahr 2026 an
Destinations International (DI), der weltweit führende Verband von Destinationsorganisationen und Tourismusbüros, hat „Advocacy & Action“ ins Leben gerufen – eine ambitionierte neue Initiative, die die Kraft von Interessenvertretung und sozialem Engagement als zwei treibende Kräfte für die zukünftige Führung von Destinationen nutzen soll. Die Initiative wurde auf dem kürzlich stattgefundenen „Advocacy Summit“ und dem „Thrive: The Community Vitality Summit“ von DI vorgestellt.
Basierend auf dem neuen strategischen Fahrplan für Interessenvertretung und Maßnahmen von DI (2025–2027) und unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus der 2025 Destinations International DestinationNEXT Futures Study Mit der „DNEXT Futures Study“ unterstützt diese wirkungsvolle, zukunftsorientierte Initiative die Verantwortlichen in den Destinationen dabei, stärkere Gemeinschaften aufzubauen, Einfluss auf die Politik zu nehmen und den messbaren Wert des Tourismus für die Förderung der wirtschaftlichen Vitalität und des sozialen Wohlergehens sowohl für Einheimische als auch für Besucher aufzuzeigen.
Im Rahmen dieser Initiative veranstaltet DI vom 20. bis 22. Oktober 2026 in Ottawa, Ontario, die erste Veranstaltung „Advocacy & Action: The Destination Impact Event“. Diese Veranstaltung vereint und gestaltet zwei der dynamischsten Treffen von DI – den Advocacy Summit und den Thrive Summit – zu einem wirkungsvollen Event, das sich der Förderung einer sinnstiftenden Destinationsführung widmet.
„Advocacy & Action vereint das gesamte Spektrum dessen, wofür Destinationsorganisationen stehen – Resilienz der Gemeinschaft, Markenführung, Führungsstärke und Wirkung“, sagte Don Welsh, Präsident und CEO von Destinations International. „Diese Initiative unterstützt jeden Destinationsprofi dabei, Erkenntnisse in Einfluss und Visionen in messbare Ergebnisse für die Gemeinschaft umzusetzen. Wir fördern nicht nur die Arbeit von Destinationsorganisationen, sondern stärken auch ihre Fähigkeit, weiterhin als Katalysatoren in ihren Gemeinschaften zu wirken.“
DI definiert Interessenvertretung als „die bewusste Praxis, Destinationsorganisationen als wichtige Akteure bei der Förderung von Vitalität und Wachstum der Gemeinschaft zu positionieren“. Die Initiative „Interessenvertretung & Handeln“ setzt diese Philosophie in die Praxis um und kombiniert Forschung, Instrumente und Führungskräfteentwicklung, um Mitglieder dabei zu unterstützen, in ihren Gemeinschaften zu informieren, Einfluss zu nehmen und Veränderungen anzustoßen.
Die DNEXT-Zukunftsstudie 2025 und der nachfolgende Bericht, Das Advocacy Leadership-ImperativBeide Projekte wurden in Zusammenarbeit mit MMGY NextFactor realisiert und von der DI Foundation unterstützt. Dies unterstreicht, warum dieser Moment so wichtig ist:
- Interessenvertretung hat sich weltweit zur Priorität Nummer 1 für Destinationsmanager entwickelt, wobei Finanzierung, Vertrauen und Relevanz eng mit der Ausrichtung auf die lokale Gemeinschaft und dem Storytelling verknüpft sind.
- 84 % der Destinationsorganisationen spielen heute eine Führungsrolle in der Destinationsentwicklung, was einen tiefgreifenden Wandel von Marketing hin zu Management, Engagement und Interessenvertretung signalisiert.
- Öffentliches Vertrauen und die Stimmung der Bewohner sind heute zentrale Leistungsindikatoren und ersetzen traditionelle Kennzahlen wie die Bettenbelegung durch Messgrößen für Zugehörigkeit, Wohlbefinden und gemeinsamen Wohlstand.
- Die Studie warnt davor, dass Destinationsorganisationen ohne eine starke Interessenvertretungsstrategie Gefahr laufen, angesichts von Herausforderungen in den Bereichen Finanzierung, Politik und Reputation nur reaktiv zu agieren, und unterstreicht damit die Notwendigkeit einer proaktiven Führung und datengestützten Kommunikation.
„Die DNEXT Futures-Studie bestätigt, was unsere Mitglieder schon lange wissen: Interessenvertretung ist nicht optional, sondern unerlässlich“, sagte Sophia Hyder Hock, Chief Impact Officer bei Destinations International. „Die Initiative ‚Advocacy & Action‘ vereint die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen unserer Arbeit und stellt sicher, dass jede Destinationsorganisation und jeder Destinationsexperte über die nötigen Rahmenbedingungen, die Sprache und das Selbstvertrauen verfügt, um zielgerichtet zu handeln.“
Interessenvertretung & Handeln: Die Destination Impact Veranstaltung — Ottawa, Ontario | 20.–22. Oktober 2026
Die Veranstaltung „Advocacy & Action: Destination Impact Event 2026“ dient als globale Plattform für Zusammenarbeit, Inspiration und Wirkung. Die Teilnehmenden können zwischen zwei thematisch fokussierten Lernbereichen wählen: „Soziale Wirkung & berufliche Weiterentwicklung“ und „Führung im Bereich Interessenvertretung“. In gemeinsamen Sessions wird untersucht, wie sich Interessenvertretung und Wirkung überschneiden und so den von Destination Impact entwickelten „Destination Effect“ erzeugen. Weitere Details zur Veranstaltung werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.
„Mit der Zusammenführung der Advocacy- und Thrive-Gipfeltreffen verschmelzen wir nicht zwei Veranstaltungen, sondern bringen zwei Denkweisen zusammen“, so Andreas Weissenborn, Vizepräsident für Forschung und Interessenvertretung bei Destinations International. „Bei Advocacy & Action geht es um das Zusammenwirken dieser beiden wichtigen Disziplinen, um aufzuzeigen, wie Destinationsorganisationen Fortschritt, Wohlstand und Stolz für ihre Gemeinschaften fördern.“




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