LONDON, England – Die Familie des vermissten britischen Journalisten Michael Dixon begeht am Freitag (18. Oktober) den vierten Jahrestag seines spurlosen Verschwindens in Costa Rica.
Trotz zahlreicher Versprechen der costaricanischen Behörden, des britischen Foreign and Commonwealth Office (FCO) und der britischen Polizei, Maßnahmen zu ergreifen, kam es zu keiner ordnungsgemäßen Untersuchung und Michaels Familie wird wohl nie erfahren, was mit ihrem geliebten Menschen passiert ist.
Bis zu 500 britische Staatsbürger verschwinden jedes Jahr im Ausland.
Doch solange es keinen Druck der Medien gibt, wie im Fall von Madeline McCann, scheint es den britischen Behörden egal zu sein.
Michaels Bruder, David Dixon, ein IT-Spezialist in London, ist der Meinung, dass die Menschen Besseres verdienen.
Er plant die Gründung einer neuen NGO – der International Missing People Group (IMPG) – um Familien auf der ganzen Welt zu helfen, die auf sich allein gestellt sind, wenn ihre schlimmsten Befürchtungen wahr werden.
Experten sind sich mit David einig, dass es eine globale Organisation geben sollte, die sich mit dem Problem befasst.
Zu ihnen gehören Sigifredo Perez, der Direktor von INSARAG Americas, einer Such- und Rettungsorganisation der UNO; Robert J. Koester, ein Such- und Rettungsspezialist und Autor des Buches „Lost Person Behavior“; und Mark Cleverly, der Direktor von Public Safety Solutions bei IBM.
David möchte nun, dass die britischen und costaricanischen Behörden das Projekt unterstützen, um IMPG so gut wie möglich zu machen.
„Als wir versuchten, Michael zu finden, wurden wir von Diplomaten und Polizisten abgewimmelt. Privatdetektive betrogen uns, und falsche Informanten erpressten uns. Wir hatten keine Ahnung, wie wir ein professionelles Such- und Rettungsteam engagieren, eine Medienkampagne organisieren oder andere Familien kontaktieren sollten, die nach ihren Angehörigen suchen“, sagte David.
„Die letzten vier Jahre haben uns viel gelehrt. IMPG wird Familien die Werkzeuge an die Hand geben, um diese Probleme zu bewältigen“, fügte er hinzu.
Links und Kontakte für Medienanfragen:
i. Infografik zum Fall Michael Dixon:
ii. BBC-Bericht über Michael Dixon: http://news.bbc.co.uk/1/hi/programmes/fast_track/9485099.stm
iii. Infografik zu IMPG:
iv. Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/helpfindmichaeldixon
v. Kontaktdaten von David Dixon
E-Mail: in**@******************on.com
Telefon: + 44-7920-792-204
Kontaktdaten von INSARAG
E-Mail: in*****@**.org €XNUMX
vii. Kontaktdaten von Robert J. Koester
E-Mail: Ro****@*****ar.com
viii. Kontaktdaten von Mark Cleverly
E-Mail: ma************@****bm.com



