Das neue System deckt alles ab, von der Verwaltung von Flugzeugbewegungen und Parkständen bis hin zur Planung von Check-in-Schaltern, Flugsteigen und Gepäckbändern sowie der gemeinsamen Nutzung von Fluginformationen über Bildschirme und mobile Apps.
Passagiere profitieren zudem von der Self-Service-Gepäckaufgabe, die Ende 2023 eingeführt und nun um neue Funktionen erweitert wurde, die den Check-in schneller und intuitiver machen. Da alle Schalter für Self-Service verfügbar sind, verkürzen sich die Warteschlangen deutlich, was Reisende bereits zu schätzen wissen: Ihre Zufriedenheit stieg um 70 %. Diese Modernisierung trägt dazu bei, die Wartezeiten zu verkürzen und die Zufriedenheit an einem der verkehrsreichsten mittelgroßen Drehkreuze Europas zu verbessern.
„In ganz Europa bereiten sich Flughäfen auf steigende Passagierzahlen vor und müssen gleichzeitig den doppelten Druck bewältigen: erhöhte Kapazität bei begrenztem Platz und Nachhaltigkeitsdruck“, sagte Sergio Colella, Präsident für Europa bei SITA. „Der Flughafen Genf zeigt, wie durch die intelligente Nutzung von Selbstbedienungs- und Betriebsdaten ein reibungsloseres Passagiererlebnis ermöglicht und gleichzeitig die Flughafenressourcen optimiert werden können. Durch die vollständige Integration seines AOS verfügt Geneva nun über Echtzeittransparenz und Skalierbarkeit in allen Betriebsabläufen und setzt damit Maßstäbe für andere. Dies ist genau die Art von Innovation, die die Branche braucht, um mit dem Wachstum Schritt zu halten und gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“
Hinter den Kulissen vereint SITAs AOS das Flughafenmanagementsystem, Tools zur Ressourcenzuweisung und das Informationsanzeigesystem auf einer Plattform. Dies bietet Fluggesellschaften, Bodenabfertigern und Flughafenteams einen Echtzeit-Überblick über den Betrieb und ermöglicht eine bessere Planung und schnellere Entscheidungen, um alles mit dem Passagierfluss im Terminal zu synchronisieren. Dank seiner Flexibilität kann sich Genf schnell an veränderte Bedingungen anpassen und den Passagier-, Gepäck- und Flugzeugbetrieb optimal aufeinander abstimmen, um die Effizienz zu maximieren.
„Bei der Investition in unsere Terminalinfrastruktur geht es sowohl um die heutigen Anforderungen an eine digitale, automatisierte Passagierreise als auch darum, in Zukunft nachhaltig mehr Passagiere unterzubringen“, sagte Gilles Ruffenacht, CEO des Genfer Flughafens. „Es sind spannende Zeiten für den Flughafen Genf und mit SITA haben wir einen starken Partner, der uns auf diesem Weg unterstützt.“
Das Projekt legt zudem den Grundstein für einen Flughafenbetriebsplan (Airport Operations Plan, AOP), der eine noch engere Zusammenarbeit aller Flughafenbeteiligten ermöglichen wird. Es markiert die nächste Stufe der über 20-jährigen Zusammenarbeit zwischen SITA und dem Flughafen Genf.
Diese Strategie unterstützt das umfassende Modernisierungsprogramm des Genfer Flughafens, einschließlich des Ersatzes des Hauptterminals im Rahmen des Projekts CAP2030. Der Flughafen soll sich zu einem Mobilitätszentrum entwickeln, das künftig mehrere Verkehrsmittel integriert.



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