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Reisen als Weihnachtsgeschenk liegen im Trend.

Der Verkauf von Hotel-Geschenkkarten boomt vor Weihnachten
Geschrieben von Dr. Peter E. Tarlow

Immer mehr Verbraucher entdecken Reisen als sinnvolle Alternative zu traditionellen Weihnachtsgeschenken und beflügeln damit Incentive-Reisen, Treuepunkte-Geschenke und Mitarbeiterprämien. Dieser Trend spiegelt eine Verlagerung hin zu Erlebnissen statt materiellen Dingen wider und bietet bleibende Erinnerungen sowie wirtschaftliche Vorteile für Reiseziele. Dies geht aus den aktuellen Tourismus-News von Tourism and More hervor.

Mit den nahenden Weihnachtsfeiertagen verzichten immer mehr Verbraucher auf traditionelle Geschenke und verschenken stattdessen Reisen – ein Trend, der von Familien, Arbeitgebern und Tourismusunternehmen gleichermaßen begrüßt wird. Da sich viele Menschen von materiellen Dingen überfordert oder von den üblichen Ausgaben für Geschenke erschöpft fühlen, gewinnt das Schenken von Erlebnissen immer mehr an Bedeutung.

„Die Menschen wollen Sinn, nicht Ballast“, sagte ein Berater aus der Reisebranche. „Eine Reise schenkt Erinnerungen, die viel länger halten als ein Pullover oder ein elektronisches Gerät.“

Reisebüros, Fluggesellschaften und Hotels berichten von einer steigenden Nachfrage nach Reisegeschenken, von im Voraus bezahlten Hotelaufenthalten bis hin zu an Angehörige übertragenen Flugmeilen. Branchenexperten erklären diesen Trend mit veränderten Konsumgewohnheiten und der wachsenden Beliebtheit von Treueprogrammen, die Reisen zugänglicher machen.

Incentive-Reisen gehen über die geschäftliche Nutzung hinaus

Die Unternehmenswelt nutzt Reisen schon lange als Leistungsanreiz, und Experten zufolge steigt das Interesse angesichts der anhaltend hohen Flugpreise sprunghaft an. Unternehmen bieten Reisegutscheine an, mit denen Mitarbeiter Reiseziel und Reisedaten selbst wählen können – ein immer beliebteres Zusatzangebot.

„Incentive-Reisen funktionieren“, sagten Analysten unter Berufung auf mehrere Studien. Laut einer USA heute Studie, 93 % der Preisträger bevorzugen Reisen gegenüber anderen Anreizformen.Unterdessen zeigen Daten des US Travel Data Center 91 % der Nordamerikaner machen jedes Jahr Urlaub.Dies unterstreicht die breite Attraktivität von Reiseprämien.

Tourismusverantwortliche in Reisezielen außerhalb der Hauptsaison, insbesondere in solchen, die im Dezember weniger frequentiert sind, betonen, dass Reisegeschenke zu Weihnachten einen dringend benötigten wirtschaftlichen Aufschwung bringen. Indem sie Einheimische dazu anregen, Reisen zu verschenken, unterstützen sie Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten in der Nebensaison.

Die Personalisierung des Geschenks ist entscheidend

Experten betonen, dass Reisegeschenke auf den Beschenkten und nicht auf den Schenkenden abgestimmt sein müssen. Die Vorlieben sind sehr unterschiedlich: Manche Reisende suchen die ausgelassene Stimmung auf Kreuzfahrtschiffen, andere sehnen sich nach Expeditionen zur Tierfotografie. Alter, Fitness, persönliche Interessen und Lebensstil spielen bei der Auswahl eines passenden Geschenks eine Rolle.

„Wie jedes Weihnachtsgeschenk sollte auch eine Reise zur Persönlichkeit des Beschenkten passen“, merkte ein Berater an. „Eine unpassende Reise kann sich eher wie eine Pflicht als wie ein Geschenk anfühlen.“

Reisende sollten auch praktische Details beachten. Hinweise zur Packliste, zu Steckdosentypen, Spannungsunterschieden, benötigter Kamera und Visabestimmungen für das Zielland können viel Ärger ersparen. Elektronische Visa, die mittlerweile von vielen Ländern verlangt werden, müssen vor der Abreise beantragt werden.

Teilreisegeschenke werden immer beliebter

Auch wer sich keine komplette Reise leisten kann, findet Möglichkeiten, reisebezogene Geschenke zu machen. Gemeinsame Geschenke, Reisegutscheine und Zuschüsse zu Unterkunft oder Flug sind weit verbreitet. Experten warnen jedoch davor, dass Reisegutscheine oft Einschränkungen, Sperrdaten oder Gebühren beinhalten. Daher ist es wichtig, das Kleingedruckte genau zu lesen.

Bei Geschenken für internationale Reisen benötigen die Beschenkten einen gültigen Reisepass. Auch Kreuzfahrtpassagiere oder Reisende, die Grenzen überqueren, benötigen unter Umständen einen. Falls kein Reisepass vorhanden ist, empfiehlt sich ein Geschenk für Inlandsreisen.

Ein digitaler Schub für gemeinsame Erlebnisse

Viele Schenkende stellen außerdem Websites und Ressourcen zur Verfügung, die den Beschenkten bei der Reiseplanung helfen, die Vernetzung mit anderen Reisenden ermöglichen und im Anschluss Fotos und Erlebnisse teilen. Tourismusexperten betonen, dass dies die Wirkung eines Reisegeschenks weit über die eigentliche Reise hinaus verlängert.

„Letztendlich geht es beim Reisen um Verbindung – sowohl zur Welt als auch zueinander“, sagte ein Branchenexperte. „Jemandem dabei zu helfen, solche Erinnerungen zu schaffen und zu teilen, ist vielleicht das größte Geschenk überhaupt.“

QUELLE: Tourismus und mehr

Über die Autorin

Dr. Peter E. Tarlow

Dr. Peter E. Tarlow ist ein weltweit anerkannter Redner und Experte, spezialisiert auf die Auswirkungen von Kriminalität und Terrorismus auf die Tourismusbranche, das Risikomanagement im Veranstaltungs- und Tourismusbereich sowie die Verbindung von Tourismus und Wirtschaftsentwicklung. Seit 1990 unterstützt Tarlow die Tourismusbranche in Bereichen wie Reisesicherheit, Wirtschaftsförderung, kreatives Marketing und innovative Ideen.

Als anerkannter Autor im Bereich Tourismussicherheit hat Tarlow an mehreren Büchern zu diesem Thema mitgewirkt und zahlreiche wissenschaftliche und angewandte Forschungsartikel zu Sicherheitsfragen veröffentlicht, unter anderem in Fachzeitschriften wie „The Futurist“, dem „Journal of Travel Research“ und „Security Management“. Tarlows breites Spektrum an Fachartikeln umfasst Themen wie „Dark Tourism“, Terrorismustheorien, Wirtschaftsentwicklung durch Tourismus, Religion und Terrorismus sowie Kreuzfahrttourismus. Darüber hinaus verfasst und veröffentlicht Tarlow den beliebten Online-Newsletter „Tourism Tidbits“, der von Tausenden von Tourismus- und Reiseexperten weltweit in englischer, spanischer und portugiesischer Sprache gelesen wird.

https://safertourism.com/

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