Haleʻiwa, Oʻahu — Seit mehr als zwei Jahrzehnten eTurboNews Haleʻiwa war unsere Heimat. Von dieser historischen Stadt an der Nordküste – weltweit bekannt für ihre Surfkultur, ihre lokalen Geschäfte und ihre Gastfreundschaft – haben wir über den globalen Tourismus berichtet und sind dabei stets tief in der Gemeinschaft verwurzelt geblieben, der wir dienen. Heute leidet diese Gemeinschaft.
Ein Sturm, der alles veränderte
In den letzten Tagen hat Oʻahu – und insbesondere die Gemeinden Haleʻiwa und Waialua an der Nordküste – etwas erlebt, das Beamte als Folgendes beschreiben: die schlimmsten Überschwemmungen seit mehr als 20 Jahren.
Unaufhörliche Stürme in Kona brachten extreme Regenfälle und lösten Sturzfluten aus, die:
- Zerstörte Häuser und Geschäfte
- Tausende vertriebene Bewohner
- Ganze Wohngebiete waren mit Schlamm und Geröll bedeckt.
- Gezwungen mehr als 230 Rettungsaktionen über die Inseln
Die Schadensschätzungen übersteigen bereits 1 Milliarden Dollar, wobei Oʻahu die Hauptlast trägt.
In Haleʻiwa – unserer Heimat – verwandelten sich die Straßen in Flüsse. Familien flüchteten auf die Dächer. Fahrzeuge wurden fortgespült. Alteingesessene Bewohner sahen zu, wie ihre Erinnerungen innerhalb weniger Stunden verschwanden.
Mehr als ein Reiseziel – eine Gemeinschaft

Für viele Reisende steht Oʻahu für Sonnenuntergänge in Waikīkī, Surf-Wettbewerbe und ein tropisches Urlaubsparadies.
Doch hinter den Postkarten verbirgt sich etwas Tieferes:
- Kleine, familiengeführte Unternehmen
- Mehrgenerationen-Gemeinschaften vor Ort
- Ein fragiles Ökosystem, das bereits unter Druck steht
- Eine Tourismuswirtschaft, die den Lebensunterhalt auf den Inseln sichert.
Der Tourismus ist hier nicht nur ein Wirtschaftszweig – er ist eine Lebensader, die … Hunderttausende von Arbeitsplätzen und Milliarden an wirtschaftlicher Aktivität landesweit.
Wenn eine Katastrophe eintritt, reichen die Auswirkungen weit über die Infrastruktur hinaus. Sie betreffen Arbeiter, Familien und das kulturelle Gefüge von Hawaiʻi.
Der Tourismus geht weiter – aber mit einem Ziel.
Trotz der Verwüstung ist Hawaii nicht geschlossen.
Flüge finden statt. Hotels sind geöffnet. Besucher reisen weiterhin an – insbesondere in Gegenden wie Waikīkī, wo das Leben selbst während des Sturms weitgehend weiterging.
Aber das ist kein Business as usual.
Auf Oʻahu, Maui, Kauaʻi und der Insel Hawaii:
- Einige Straßen sind weiterhin beschädigt oder gesperrt.
- Strände sind von Verschmutzungswarnungen betroffen
- Die Sehenswürdigkeiten in den betroffenen Regionen sind geschlossen.
- In einigen Fällen beherbergen Hotels sogar vertriebene Bewohner.
Dies ist ein Moment, in dem sich der Tourismus weiterentwickeln muss – vom Konsum hin zum Beitrag.
Die Stärke von Aloha
Inmitten der Verwüstung ist etwas Mächtiges entstanden:
Gemeinschaft.
Zahlreiche Freiwillige sind in die betroffenen Gebiete geströmt. Nachbarn helfen einander. Lokale Geschäfte öffnen so schnell wie möglich wieder. Auf allen Inseln herrscht ein gemeinsamer Wille zum Wiederaufbau.
Das ist der Geist von aloha—nicht nur eine Begrüßung, sondern eine Lebensweise, die auf Fürsorge, Respekt und Verantwortung beruht.
Eine Nachricht von eTurboNews
Da es sich um eine Publikation handelt, die seit so langer Zeit in Haleʻiwa gegründet wurde und ihren Sitz hat, ist dies eine Herzensangelegenheit.
Wir schreiben nicht aus der Ferne. Wir schreiben aus der Gemeinschaft heraus, die betroffen ist. Wir bitten unsere Leser – Reisende, Branchenführer und Weltbürger –, sich mit Oʻahu zu solidarisieren.
Wie können Sie Oʻahu und Hawaii unterstützen?

1. Nicht stornieren – verantwortungsbewusst reisen
Falls Sie einen Besuch auf Hawaii planen:
- Halten Sie Ihre Reise ein, sofern die Bedingungen es zulassen.
- Bleiben Sie über die betroffenen Gebiete informiert.
- Meiden Sie Katastrophengebiete wie Teile der Nordküste.
Ihre Anwesenheit sichert Arbeitsplätze und trägt zur Erholung vor Ort bei.
2. Unterstützen Sie lokale Unternehmen
Wählen Sie:
- Lokale Restaurants
- Kleine Reiseveranstalter
- Gemeinschaftsbasierte Erfahrungen
Jeder lokal ausgegebene Dollar hilft beim Wiederaufbau von Leben.
3. Spenden Sie an geprüfte Hilfsorganisationen.
Behörden und Gemeindeorganisationen koordinieren die Hilfe für Familien, die ihr Zuhause und ihre Existenzgrundlage verloren haben. Selbst kleine Spenden können viel bewirken.
eTurboNews war Mitglied der Handelskammer von Northshore und kann die Vertrauenswürdigkeit dieser lokalen gemeinnützigen Organisation bestätigen, die mit ihren Spenden wirklich etwas bewirkt. Fluthilfefonds.

4. Reisen Sie mit Respekt.
Dies ist nicht die Zeit für unsensiblen Tourismus.
Besucher sollten:
- Beachten Sie Sperrungen und Sicherheitswarnungen.
- Kulturelle und gemeinschaftliche Empfindlichkeiten beachten
- Verstehen Sie, dass einige Gebiete trauern und wiederaufbauen.
Ein Wendepunkt für den Tourismus
Diese Katastrophe ist nicht nur eine Krise – sie ist ein Weckruf.
Hawaii steht seit langem im Mittelpunkt einer globalen Diskussion über nachhaltiger und regenerativer TourismusEreignisse wie dieses unterstreichen die Dringlichkeit von Folgendem:
- Reduzierung der Umweltbelastung
- Unterstützung der lokalen Gemeinschaften
- Die Wechselwirkung des Tourismus mit fragilen Reisezielen überdenken
Die Zukunft des Reisens nach Hawaii – und in ähnliche Länder – hängt von diesem Wandel ab.
Von Haleʻiwa in die Welt
Haleʻiwa, wo wir von 1999 bis 2024 ansässig waren, ist nun in Berlin, Deutschland, ansässig.
Wir haben seine Schönheit gefeiert, seine Geschichten erzählt und die Welt durch unsere Seiten willkommen geheißen. Nun bitten wir die Welt, etwas zurückzugeben.
Solidarität mit Oʻahu. Unterstützung für Hawaiʻi. Reisen mit Sinn.
Denn beim Tourismus geht es nicht nur darum, einen Ort zu besuchen – es geht darum, Teil seiner Zukunft zu sein.



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