„Unsere koordinierte Reaktion spiegelt Jamaikas Investitionen in robuste Katastrophenrisikomanagementsysteme auf allen Ebenen unserer Tourismusbranche wider“, erklärte Minister Bartlett. „Von unseren Hoteliers und Freizeitbetreibern bis hin zu unseren Transportunternehmen und engagierten Tourismusmitarbeitern haben wir Protokolle etabliert, die der Sicherheit Priorität einräumen und gleichzeitig einen hervorragenden Service gewährleisten.“
Hurrikan Melissa entwickelt sich zu einem schweren Sturm mit dem Potenzial, vor allem in Jamaika und Teilen Hispaniolas große Verwüstungen anzurichten. Die erwarteten starken Regenfälle könnten lebensbedrohliche Überschwemmungen verursachen, insbesondere in gefährdeten Gebieten. Die Situation ist besonders besorgniserregend, da der Sturm aufgrund seiner geringen Geschwindigkeit länger über den betroffenen Gebieten verweilen und so das Überschwemmungsrisiko erhöhen könnte.
Nach Angaben des National Hurricane Center in Miami wird sich Hurrikan Melissa am Sonntag voraussichtlich rasch zu einem schweren Hurrikan verstärken.
Krokodile könnten während eines Hurrikans zur Bedrohung werden
Jamaika ist in höchster Alarmbereitschaft. Notfallmaßnahmen wurden aktiviert und Pläne zur Wasserversorgung erstellt. Die Tatsache, dass Krokodile durch Überschwemmungen vertrieben wurden, ist eine eindringliche Erinnerung daran, wie gefährlich und unberechenbar Hochwasser sein kann, insbesondere in Regionen, in denen Wildtiere wie Krokodile in den Gewässern leben.
Der Tourismus in Jamaika ist auf Hurrikan Melissa vorbereitet – Was Besucher wissen müssen
Der ehrenwerte Tourismusminister von Jamaika, Edmund Bartlett, gab am Samstagabend das folgende Update heraus.
Während sich Jamaika auf die Auswirkungen des nahenden Hurrikans vorbereitet, möchte ich unseren internationalen Partnern, dem Handel und der Weltpresse versichern, dass die Regierung und das Tourismusministerium in enger Zusammenarbeit mit dem Jamaica Tourist Board (JTB) und unseren Industriepartnern alle Anstrengungen unternommen haben, um das Wohlergehen unserer Besucher und Tourismusmitarbeiter zu schützen.
In den letzten 24 Stunden standen wir in ständigem Kontakt mit dem Jamaica Tourist Board (JTB), der Jamaica Hotel and Tourist Association (JHTA) sowie unseren Flug- und Beherbergungspartnern, um die strukturierte und geordnete Abreise der Gäste von der Insel zu koordinieren. Dieser Prozess bleibt bis zur offiziellen Schließung unserer Flughäfen in Kraft. Heute, am 25. Oktober, haben wir ein Treffen mit wichtigen Interessenvertretern einberufen, um den Stand der Vorbereitungen der Branche zu bewerten. Für morgen ist ein weiteres Treffen geplant, um sicherzustellen, dass wir über die Entwicklung der Situation umfassend informiert bleiben und reagieren können.
Wir stehen zudem in engem Kontakt mit allen unseren großen Airline-Partnern. Viele von ihnen haben zusätzliche Flüge ermöglicht und größere Flugzeuge eingesetzt, um die Evakuierung ihrer Passagiere zu unterstützen. Diese koordinierte Zusammenarbeit unterstreicht die starken Partnerschaften, die den Tourismussektor Jamaikas weiterhin prägen.
Für den Fall, dass die Umstände es erfordern, haben wir in Zusammenarbeit mit der JHTA Pläne zur Einrichtung von Notunterkünften für alle Besucher in die Wege geleitet, die während des Sturms auf der Insel bleiben müssen.
Tourismus-Notfallzentrum (TEOC) in Jamaika aktiviert
Darüber hinaus wurde das Tourism Emergency Operations Centre (TEOC) vollständig aktiviert und fungiert nun als Kommunikationszentrale der Branche. Es bleibt rund um die Uhr besetzt, um ein Höchstmaß an Koordination, Informationsaustausch und Reaktionsfähigkeit zu gewährleisten, bis die Normalität wiederhergestellt ist.
Jamaika ist seit langem für seine Widerstandsfähigkeit und Bereitschaft bekannt, und diese Situation zeigt einmal mehr unser gemeinsames Engagement für die Sicherheit unserer Besucher und die Stärke unserer Tourismusbranche.
Hon Edmund Bartlett, OJ, CD, MP, Tourismusminister




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