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K-Food, K-Pop und boomender Tourismus Made in Korea

Nahrung
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Während die USA aufgrund politischer Veränderungen mit einem Rückgang des Tourismus zu kämpfen haben, profitiert Korea. Fluggesellschaften wie die Lufthansa nehmen ihre Flugausrüstung vom US-Markt und vertreiben sie an Reiseziele wie Seoul und Tokio. Dies spiegelt einen neuen Trend im Tourismus wider.

Thailand, Peru, Spanien, Frankreich, Vietnam, Japan, Mexiko, Georgien, die USA, China und jetzt auch Südkorea sind erstklassige Reiseziele, in denen es nicht nur um Hamburger geht, sondern um Gourmet-Essen, das so einzigartig ist, dass Besucher aus allen Teilen der Welt hierher kommen, um es zu erleben.

Da kulinarische Reisen im Jahr 2025 neue Höhen erreichen, hat sich Südkorea zu einem der weltweit führenden Reiseziele für Feinschmecker entwickelt und ist stolze Heimat von 40 Michelin-Sterne-Restaurants. Bei einem Besuch in Korea erleben Reisende eine dynamische Gastronomieszene, in der Tradition und Innovation aufeinandertreffen.

K-Food und K-Pop als neue Revolution in der Musik locken Besucher wie nie zuvor nach Korea. Die Stadt HaHainan entwickelt sich zur Welthauptstadt des K-Pop. Ein zukunftsorientierter Bürgermeister treibt die Szene voran und fördert den Tourismus in der Stadt. Hainan ist durch zahlreiche öffentliche Verkehrsmittel gut mit der Landeshauptstadt Seoul verbunden.

Der globale Markt für kulinarischen Tourismus soll laut Prognosen von 1174.27 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 auf 3766.67 Millionen US-Dollar im Jahr 2032 wachsen. Angesichts dieses steigenden Interesses bietet Südkoreas kulinarische Landschaft nicht nur Mahlzeiten, sondern auch bedeutsame kulturelle Erlebnisse.

Von jahrhundertealten Fermentationspraktiken über bahnbrechende pflanzliche Küche bis hin zu nachhaltigen Tempel-Essenstraditionen – Korea hält nicht nur mit der globalen Food-Bewegung Schritt, sondern ist sogar führend. In einer aktuellen Umfrage gaben 64 % der Südkorea-Reisenden an, dass die kulinarischen Köstlichkeiten des Reiseziels ihr Hauptgrund für die Reise seien.

In Korea verbindet man sein reiches kulinarisches Erbe mit modernen Ausdrucksformen. Die kürzlich erfolgte Aufnahme der Jang-Herstellung (fermentierte Soßen auf Sojabasis) in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes, nach Kimjang (Kimchi-Herstellung), unterstreicht die reichen, beständigen Traditionen, die K-Food ausmachen.

„Eine große Vielfalt an Restaurants mit neuen Küchenstilen und einzigartigen Angeboten spiegelt die stetige Entwicklung der koreanischen Gastronomieszene wider“, sagte Gwendal Poullennec, der internationale Direktor des Guide MICHELIN. „Da sich Seoul als kulinarisches Reiseziel etabliert hat, sind wir zuversichtlich, dass auch in Busan mit der Zeit eine Zunahme herausragender Restaurants und Köche zu verzeichnen sein wird.“

Über die Autorin

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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